,

Eigengewächs Marcel Hartel glänzt im DFB-Team


Im Sommer wechselte Marcel Hartel vom 1. FC Köln in die Zweite Liga zu Union Berlin. Bei den Eisernen hat sich Offensivspieler schnell zum Stammspieler und U21-Nationalspieler gemausert. Eine Entwicklung, die man beim Effzeh mit Freude zur Kenntnis nehmen wird. 

Köln. Beim Effzeh wartete man vergebens auf den Durchbruch von Marcel Hartel. Nachdem das Eigengewächs in der Rückrunde der Saison 2015/16 vielversprechende Ansätze zeigte und auf sechs Kurzeinsätze kam, warf ein Mittelfußbruch das Offensivtalent in der darauffolgenden Vorbereitung wieder zurück. Danach schaffte es Hartel nicht mehr nah genug an die Profimannschaft heran und kam fast ausschließlich in der Regionalliga zum Einsatz. Ein Wechsel zu Union Berlin in die Zweite Liga war die folgerichtige Entscheidung, um dem 21-Jährigen Spielpraxis zu verschaffen. Viele Anhänger des Effzeh waren jedoch verwundert, dass man das vielversprechende Eigengewächs verkaufte statt verlieh.

Hartel schlägt bei Union ein

Seit seinem Wechsel läuft es rund für den gebürtigen Kölner. Hartel absolvierte alle neun Zweitligapartien für die Eisernen und konnte sich bereits zwei Mal in die Torschützenliste eintragen. Besonders überzeugt der Youngster mit seinem technischen und kreativen Potential. Das ist auch dem DFB nicht verborgen geblieben, und so feierte Hartel Anfang September unter Stefan Kuntz sein Länderspieldebüt für die U21 gegen Ungarn. Auch bei der EM-Qualifikation war Hartel nun dabei und konnte beim 6:1-Erfolg gegen Aserbaidschan am Freitag mit einem Tor und einer Vorlage im DFB-Trikot glänzen.

Effzeh sicherte sich Rückkaufoption

Bei Union hat der bekennende FC-Fan einen Vertrag bis 2020 unterschrieben. Der Effzeh kassierte dem Vernehmen nach rund 250.000 Euro für seinen Mittelfeldmann. Allerdings haben sich die Kölner eine Rückkauf-Option gesichert. Sollte Hartel seine Entwicklung fortsetzen, würde der quirlige und flexible Mann der Kölner Mannschaft bald gut zu Gesicht stehen. Die positive Entwicklung Hartels ist den Verantwortlichen am Geißbockheim daher auch nicht entgangen. Doch frühestens im Sommer 2018 werden die Geissböcke überhaupt in der Lage sein, auf den Neu-Berliner vertraglich wieder zuzugreifen.

0 Kommentare

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar