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Botschafter Risse: „Kann das Training täglich steigern“

Marcel Risse ist unbestritten der große Pechvogel beim 1. FC Köln. Die zweite schwere Knieverletzung innerhalb eines Jahres setzt den Rechtsaußen wohl noch bis in den Winter außer Gefecht. Während er sich nur langsam zurückkämpfen kann, tritt er gemeinsam mit Neven Subotic als Fußball-Botschafter auf.

Köln – Erst der Kreuzbandriss gegen Hoffenheim in der letztjährigen Hinrunde, nun ein Meniskusschaden ebenfalls im rechten Knie: Marcel Risse erwischt es in den letzten Monaten knüppeldick. Ende September musste er sich erneut operieren lassen, dabei hatte er sich gerade erst wieder zurückgekämpft und Stück für Stück seiner alten Form angenähert.

Prognose schwierig – Hinrunde wohl gelaufen

Nun also der neuerliche Ausfall. Zumindest die Krücken konnte Risse nach gut zwei Wochen wieder zur Seite legen. Doch auf dem Weg zurück auf dem Fußballplatz stehen erst einmal diverse Schritte in der Reha an. „Mir geht es ganz gut und ich kann das Training täglich steigern“, sagte Risse nun dem GEISSBLOG.KOELN. „Ich bin in guten Händen und hoffe, dem Team baldmöglichst wieder helfen zu können.“ Doch Risse weiß auch, dass diese Hilfe noch Wochen, vielleicht sogar Monate wird warten müssen. Am Geißbockheim ist man vorsichtig mit Prognosen, aber eine Rückkehr des 27-Jährigen noch in der laufenden Hinrunde wäre eine Überraschung.

Derweil hat sich Risse mit Neven Subotic als Botschafter der BaSpo angeschlossen. Die Ballsportmesse wird im Sommer 2018 erstmals in Dortmund stattfinden, und der Kölner soll dort gemeinsam mit dem ehemaligen FC-Verteidiger und Dortmunder Urgestein für den Fußball Werbung machen. Risse hätte wohl nichts dagegen, im nächsten Juni gesund und fit auf der Messe aufzutreten – und in dem Wissen, dass er dem Effzeh in der Rückrunde zum Klassenerhalt verholfen hat.

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