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Vertrag läuft aus: Was wird aus Jörg Jakobs?


Ihm waren die großen Aufräumarbeiten im Kader des 1. FC Köln nach dem Abstieg 2012 vorbehalten gewesen. Bis in den Sommer 2015 hinein arbeitete Jörg Jakobs für die FC-Profis. Dann verschwand er im Nachwuchsbereich. Sein Vertrag läuft aus – verlässt er die Geissböcke im Sommer 2018?

Köln – Fünf Jahre ist Jörg Jakobs inzwischen beim Effzeh. Seine sechste Saison könnte allerdings seine letzte werden. Der Vertrag des Sportdirektors läuft aus, obwohl er eigentlich schon im Frühjahr hätte verlängert werden sollen. Doch Geschäftsführer Jörg Schmadtke erklärte auf GBK-Nachfrage: „Es gibt keinen neuen Stand.“

Verhältnis zwischen Jakobs und Schmadtke abgekühlt

Mehr will der Manager zur Personalie Jakobs nicht sagen. Dabei galten die beiden jahrelangen Weggefährten einst als unzertrennbar. Aachen, Hannover, Köln: Wo Schmadtke war, war Jakobs. Auf den Effzeh bezogen: Wo Jakobs war, folgte Schmadtke nach. Nun scheint es, als ob der Manager und seine rechte Hand bald getrennte Wege gehen könnten. Der Effzeh ist zwar wohl weiter an einer Zusammenarbeit mit dem 47-Jährigen interessiert. Doch das Verhältnis scheint abgekühlt.

Zuletzt, beim Spiel der Effzeh-U21 gegen Viktoria Köln, saßen Schmadtke und Geschäftsführer-Kollege Alexander Wehrle auf der Tribüne beisammen. Auch Jakobs war im Franz-Kremer-Stadion, saß aber abseits. Es mag Zufall gewesen sein, doch manchmal sind es die kleinen Dinge, die zeigen, dass nicht mehr alles so ist wie früher.

Jakobs strukturiert den Nachwuchs um

Die ersten Anzeichen gab es nach Saisonbeginn 2015/16, als Jakobs aus dem Profi-Bereich in den Nachwuchs wechselte. Als Sportdirektor bis dato eigentlich für den Profi-Bereich, das Scouting sowie den Übergang vom Nachwuchs zur A-Mannschaft verantwortlich, kümmerte sich Jakobs künftig nur noch um die Jung-Geissböcke. Er strukturierte das Nachwuchsleistungszentrum um, installierte die neue Doppel-Führung mit Daniel Meyer und Carsten Schiel, veränderte das Trainer-Gebilde von der U21 hinab bis zur U14, kümmerte sich um die Neuausrichtung der Talentsuche. Doch der direkte Einfluss auf die Profi-Abteilung schwand.

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