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Nur Bundesliga: Pizarro darf in Europa nicht ran

Der 1. FC Köln hat Claudio Pizarro verpflichtet, damit er den Geissböcken in einer sportlich schwierigen Situation mit seiner Erfahrung und seinen Qualitäten weiterhilft. Dies gilt allerdings nur für die Bundesliga, denn in der Europa League wird der Peruaner nicht zum Einsatz kommen. Zumindest vorerst nicht. 

Köln. Wenn sich der Effzeh in weniger als zwei Wochen auf den Weg nach Weißrussland zum dritten Vorrundenspiel der UEFA Europa League gegen BATE Borisov macht, wird Neuzugang Claudio Pizarro nicht mit an Bord sein. Der 39-Jährige hat für die Partien auf internationaler Bühne keine Spielberechtigung.

UEFA-Richtlinien zwingen Pizarro zum Zuschauen

Bis zum 1. September musste der Effzeh seinen Europa-League-Kader beim Europäischen Fußball-Verband melden. Eine Nachmeldung, wenn wie im Fall von Pizarro ein vertragsloser Spieler verpflichtet wird, ist nicht möglich. Somit müssen die Kölner auf den Stürmer mit der Erfahrung aus 73 Champions-League- und 23 Europa-League-Spielen verzichten. Doch eine kleine Hoffnung bleibt, den ehemaligen Chelsea- und Bayern-Star auf europäischer Ebene im Effzeh-Trikot zu sehen: Sollten sich die Kölner trotz der beiden Auftaktniederlagen für die Runde der letzten 32 qualifizieren, dürfte der Effzeh drei Spieler für die K.o.-Runden nachnominieren.

Stöger von Pizarros Qualitäten überzeugt

Wichtig ist für die Kölner ohnehin, dass Pizarro dabei hilft, die sportliche Talfahrt in der Liga schnellstmöglich zu beenden. Das Abschneiden in der Bundesliga steht an erster Stelle. In den wenigen Tagen, in denen der Torjäger nun in Köln ist, hat er bereits einen guten Eindruck hinterlassen. „Das Spielverständnis und die Qualität, die Pizarro hat, nimmt ihm keiner. Egal, ob er 19, 29 oder 39 ist“, sagt Peter Stöger. Vor allem das Zusammenspiel mit Leo Bittencourt funktioniert in den Trainingseinheiten schon sehr ordentlich. „Er ist einer, der sich auch anspielen lässt, und Leo hat im Moment eine gute Phase“, so der Trainer. Bittencourt und Pizarro, das könnte in der Kölner Offensive passen. Ob von Beginn an oder nach einer Einwechslung des Peruaners, wird sich in den nächsten Tagen zeigen, wenn klar ist, wie fit Pizarro wirklich schon ist. Und auch wenn beide in der Europa League nicht zusammen auf dem Feld stehen können, in der Bundesliga sollen sie dafür für umso mehr Tore sorgen.

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