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Wie der „Tünn“ den Effzeh im Spiel hielt

Vor 40 Jahren nahm der 1. FC Köln den weiten Anlauf, um die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte zu spielen. Die Saison 1977/78 mit dem Double-Gewinn aus Meisterschaft und DFB-Pokal ist für viele FC-Fans unvergessen. Der GEISSBLOG.KOELN lässt die gesamte Spielzeit in einer Serie aufleben.

Köln – Nach dem Sieg gegen Hertha BSC Berlin ist die Krise im Herbst für den 1. FC Köln beendet. Vom dritten Platz aus wollen die Domstädter endlich ganz oben angreifen. Die nächste Hürde heißt MSV Duisburg. Ein dicker Brocken – und das Spiel hätte kaum schlechter losgehen können.

Köln zurück in der Spur

Drei Siege in Folge beruhigen die Gemüter am Geißbockheim etwas. Nach dem desaströsen September verläuft der Oktober umso goldener. Zumindest bis jetzt. Hennes Weisweiler sitzt wieder fest im Sattel und baut sein Team gegen den MSV um. Für den japanischen Neuzugang Yasuhiko Okudera wird das Spiel gegen die Zebras die erste Bewährungsprobe von Beginn an.

Verzichten muss der Übungsleiter hingegen auf Harald Konopka. Der Abwehrspieler wird gegen Duisburg durch Bernd Cullmann ersetzt. Für den ersten Aufreger des Spiels sorgt aber der Japaner. Schon früh in der Partie steht Okudera im Mittelpunkt des Geschehens.

Missglücktes Startelf-Debüt für Okudera

Es sind erst 30 Sekunden gespielt, da prallt „Oku“ im eigenen Strafraum unglücklich mit Duisburgs Herbert Büssers zusammen. Der Mittelfeldspieler geht zu Boden. Stille im Stadion, dann ein Pfiff. Der Schiedsrichter entscheidet auf Strafstoß für den MSV. Das Startelf-Debüt des Japaners scheint gründlich in die Hose zu gehen. Doch im Kasten der Kölner steht nicht irgendwer.

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