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Hector fit für Gladbach? Sechs Verletzte brauchen noch Zeit

Wer wird über Weihnachten wieder fit? Auf wen muss der 1. FC Köln noch länger verzichten? Die Geissböcke haben ihre kurze Winterpause begonnen, ehe sie am 2. Januar zum Laktattest wieder am Geißbockheim antreten müssen. Doch mit welchen Profis kann Chefcoach Stefan Ruthenbeck tatsächlich rechnen? Und was wird aus den diversen Talenten, die in den letzten Wochen einsprangen?

Köln – Es gibt gute Neuigkeiten aus dem FC-Lazarett. Nationalspieler Jonas Hector wird am 2. Januar ebenso im Training zurückerwartet wie Simon Zoller, Claudio Pizarro, Nikolas Nartey, Sehrou Guirassy, Thomas Kessler und Birk Risa. Die sieben verletzten beziehungsweise angeschlagenen Spieler werden nach Neujahr die Arbeit wieder aufnehmen können und Ruthenbeck zur Verfügung stehen.

Sieben Spieler wieder fit – sechs Patienten verbleiben

Das sind positive Zeichen aus der Krankenabteilung der Geissböcke, wo sich zwischenzeitlich 13 Profis eingenistet hatten. Die Rückkehr von sieben Spielern wird dem Effzeh endlich wieder neue Möglichkeiten eröffnen, wobei sich in der ersten Januarwoche zeigen muss, wie fit die sieben Kicker tatsächlich sein werden und ob sie schon eine Option für das erste Rückrundenspiel am 14. Januar gegen Borussia Mönchengladbach sein können.

Klar ist, dass sechs andere Spieler Mitte Januar noch nicht so weit sein werden, wenn die Bundesliga wieder losgeht. Vorsichtig gute Kunde konnte Ruthenbeck vor dem Beginn des Urlaubs von Marcel Risse berichten. Der Rechtsaußen, der in den kommenden Wochen erst wieder vorsichtig an die Mannschaft herangeführt werden soll, hofft, Anfang Januar wieder erste Übungen mit Ball und auch mit dem Team absolvieren zu können. Einen Zeitplan für eine Rückkehr des 28-Jährigen gibt es allerdings noch nicht. Zu unsicher sind sich Ärzte und Physios, wie Risses lädiertes Knie auf die steigenden Belastungen reagieren wird.

Führich, Risa und sechs weitere Talente

Darüber hinaus werden sechs Spieler weiterhin fehlen. Leonardo Bittencourt laboriert an einer nicht näher bekannten Oberschenkelverletzung. Jhon Cordoba muss ebenso weiterhin wegen einer Muskelverletzung im Oberschenkel pausieren wie Dominic Maroh. Joao Queiros kuriert seine Fraktur am Rücken aus, während Yuya Osako mit einer Lungenentzündung flach liegt.  Sechs Spieler, deren Rückkehr schneller (wie bei Osako) oder deutlich langsamer (wie bei Cordoba) verlaufen wird. Sechs Ausfälle, die den FC-Kader auch im neuen Jahr weiterhin belasten werden.

Das wird auch dazu führen, dass diverse junge Spieler aus der U21 und U19 weiter im Profitraining verbleiben werden. „Wir werden uns alle Jungs anschauen und in der Vorbereitung entscheiden, wer dabei bleiben wird“, sagte Ruthenbeck am Mittwoch. Klar ist, dass Chris Führich sich bei den Profis festgespielt hat. Das betonte der neue Chefcoach der Geissböcke. „Ihn gebe ich nicht mehr her.“ Darüber hinaus können sich neben Birk Risa auch Filip Kusic, Anas Ouahim, Yann Aurel Bisseck, Ismail Jakobs, Kevin Goden und Calvin Brackelmann Hoffnungen machen.

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