,

Verletzten-Irrsinn geht weiter, aber Heintz zurück im Training

Der 1. FC Köln muss weitere personelle Rückschläge hinnehmen. Für Leonardo Bittencourt und Jorge Meré ist die Hinrunde wohl gelaufen. Das gab Interimscoach Stefan Ruthenbeck am Freitag bekannt. Dagegen können die Geissböcke darauf hoffen, dass Dominique Heintz vor der Winterpause zurückkehren kann.

Köln – Am Tag nach dem Ausscheiden in der Europa League gab es eine gute Nachricht beim 1. FC Köln: Dominique Heintz konnte erstmals seit seinem Muskelsehneneinriss wieder mit der Mannschaft trainieren. Der Innenverteidiger hätte eigentlich bis zur Winterpause ausfallen sollen. Nun meldete sich der 24-Jährige frühzeitig zurück.

Bittencourt und Meré fallen bis Weihnachten aus

„Normalerweise kommt Sonntag noch zu früh“, sagte Stefan Ruthenbeck mit Blick auf die Partie gegen den SC Freiburg. „Es war sein erstes Training, da müssen wir an den Spieler denken. Aber wir warten ab, wie es ihm morgen geht.“ Die Hoffnung besteht also, dass der Abwehrstabilisator schon im Kellerduell gegen die Breisgauer zurückkehren kann. Sicher dabei ist dagegen wieder Yann Aurel Bisseck nach seiner leichten Gehirnerschütterung. Der 17-Jährige ist wieder fit und einsatzbereit.

Das gilt jedoch für zwei andere Spieler in diesem Jahr wohl nicht mehr. Leonardo Bittencourt und Jorge Meré werden beide erst wieder 2018 angreifen können. „Dieses Jahr wird es eng. Bei ihnen braucht es Zeit“, sagte Ruthenbeck und verabschiedete damit zwei weitere Profis in die Weihnachtsferien. Neben ihnen fallen bereits Dominic Maroh, Jonas Hector, Marco Höger, Marcel Risse, Simon Zoller, Jhon Cordoba und Joao Queiros bis zur Rückrunde aus. Für die letzten vier Pflichtspiele vor der Pause stehen dem FC damit diese neun Spieler sicher nicht mehr zur Verfügung.

Nartey pausiert weiter – Pizarro bricht ab

Zwei weitere könnten noch dazu kommen. Nikolas Nartey konnte nach seinem Bluterguss im Knie auch am Freitag noch nicht wieder trainieren. Wann der 17-Jährige zurückkehren wird, ist noch offen. Darüber hinaus verließ am Freitagmittag Claudio Pizarro den Trainingsplatz vorzeitig. „Er hat ein bisschen Druck auf dem Oberschenkel verspürt. Den haben wir zur Vorsicht gleich reingeschickt“, sagte Ruthenbeck. Solche Situationen hatte es in den letzten Wochen immer wieder gegeben. Gute Neuigkeiten gab es im Anschluss nur selten für den Effzeh.

Deswegen wunderte es nicht, dass neben dem wiedergenesenen Yann Aurel Bisseck fünf weitere Nachwuchstalente am FC-Training teilnahmen. Anas Ouahim, Birk Risa und Ismail Jakobs hatten die Profis bereits nach Belgrad begleitet und standen nun erneut wieder auf dem Platz. Dazu gesellten sich Mittelfeldspieler Chris Führich und Innenverteidiger Filip Kusic, die beide eigentlich für die U21 auflaufen. Innenverteidiger Calvin Brackelmann aus der U19 dagegen trainierte zunächst nicht mehr.

1 Antwort

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar