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Lob vom Sportchef: Nils Schmadtke soll bleiben

Die Personalie Nils Schmadtke gehörte zu den Aufgaben, die der neue Sportchef Armin Veh beim 1. FC Köln zeitnah klären wollte. Nun ist die Entscheidung offenbar gefallen. Der Sohn von Ex-Manager Jörg Schmadtke soll dem Scouting-Team der Geissböcke weiter angehören.

Köln – Einiges hatte zuletzt darauf hingedeutet, dass es zu einer Trennung kommen könnte. Armin Veh und seine neue rechte Hand Frank Aehlig hatten angekündigt, den Scouting-Bereich umstrukturieren zu wollen. Dazu gehört auch das Ziel, einen neuen Chefscout einzustellen.

Ich habe das Gefühl, dass der Junge seinen Job richtig gut macht

Schmadtke junior, der seit Sommer 2016 beim Effzeh arbeitet, soll dem Scouting-Team nun weiter angehören. „Es geht hier um Qualität und Klasse, nicht um Namen oder gar darum nachzukarten“, sagte Veh nun der „Bild“. Weiter sprach der neue Sportchef dem 28-Jährigen ein Lob aus. „Ich habe das Gefühl, dass der Junge seinen Job richtig gut macht.“

Von Skepsis oder gar Misstrauen gegenüber dem Sohn seines Vorgängers also keine Spur. Schmadtke junior gehört bislang zu lediglich zwei Live-Scouts, die sich Spiele in aller Welt anschauen. Zusammen mit Martin Schulz reiste er in den letzten Monaten zu Profi-Spielen und Nachwuchs-Turnieren. Veh und Aehlig wollen zwar vor allem den Bereich des Videoscouting ausbauen. Doch das Duo Schulz/Schmadtke soll auch künftig unterwegs sein, um Spieler wie Nikolas Nartey aufzuspüren. Diesen überzeugten Sportdirektor Jörg Jakobs und Schmadtke junior im vergangenen Winter zu einem Wechsel nach Köln.

4 Kommentare
  1. Karl Heinz Lenz says:

    Natürlich sind im Profi-Fußball viele Aussagen der Spieler und der Verantwortlichen über andere Spieler und Verantwortliche nicht immer wahr. So hat sich etwa heute Timo Horn über seinen alten Torwarttrainer und über seinen neuen Torwarttrainer in „Bild“ gleichermaßen sehr positiv geäußert. Was soll er in der Öffentlichkeit denn auch sonst sagen? Im Falle von Nils Schmadtke dürfte die positive Aussage von Armin Veh aber eher stimmen. Nils Vater gilt in Köln doch für viele als der Haupt-Bösewicht und Haupt-Verursacher des sportlichen Niedergangs des FC, so dass man in Köln als FC auf die Familie Schmadtke doch taktisch gesehen eher keine Rücksicht nehmen braucht. Bei Alexander Bade war das schon eine andere Sache, da die Entscheidung, sich von ihm zu trennen (absehbar) viele Peter-Stöger-Verehrer auf die Palme getrieben hat, zumindest innerhalb des Geißbockheims (Presse vorzeitig informiert!) sowie in einigen der Kölner Medien. In der Sache Bade ging Armin Veh daher schon ein gewisses Risiko ein, wie man auch daran gesehen hat, dass in einigen der Kölner Medien als erster Stefan Ruthenbeck als Schuldiger des angeblichen Unrechts aufs Korn genommen wurde. Von daher kann es durchaus sein, dass Armin Veh wirklich glaubt, dass Schmadtke Junior einen guten Job macht.

  2. Huey L. says:

    Man sollte auch nicht den Fehler machen, Nils Schmadke quasi in Sippenhaft zu nehmen. Es wurde bereits von unterschiedlich Funktionsträgern des FC die Aussage getätigt, dass vor seiner Verpflichtung beim FC mehrere Bundesligisten an ihm dran waren und er -trotz der Bedenken seines Vaters, der schon damals wusste, dass ihm früher oder später einmal „Klüngel“ vorgeworfen werden würde- verpflichtet wurde. Wenn Veh nun große Stücke auf ihn hält ist das nicht mehr, als eine Bestätigung dieser Aussagen und der Qualität von Nils Schmadke, auch wenn das einigen Leuten nicht recht ist, weil es nicht ins „Feindbild“ passt, das sie zu Jörg Schmadke aufgebaut haben und zu pflegen wissen.

    • Dieter says:

      ich glaube nicht, dass die Personen, die die Fehler von JS sehr sachlich aufdecken ein Feinbild brauchen. Es muss doch möglich sein, die Fehler, die zweifelsohne gemacht wurde klar zu benennen und auch wer diese Fehler gemacht hat. Dies habe u.a. auch ich getan. Ich möchte an dieser Stelle nicht wieder davon beginnen. In Deutschland gibt es lediglich ein Feindbild und das sind die Raucher. Kressliche Bilder auf den Zigarettenschachteln z.B. In diesem Land kann man Saufen, Rasen, die Partnerin prügeln, alles nicht so schlimm. Hauptsache man ist kein Raucher. Das ist das einzige Feindbild, das mir bekannt ist.

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