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FC-Frauen: Auftaktpleite gegen großen Favoriten

Mit dem Rückrundenauftakt sind die Damen des Effzeh heute gegen den 1. FFC Frankfurt in die Mission Klassenerhalt gestartet. Gegen den klaren Favoriten aus Hessen mussten sich die Kölnerinnen am Ende mit 0:3 (0:1) geschlagen geben.  

Köln – Am Ende sollte es nicht sein mit dem erhofften Punktgewinn gegen den erfolgreichsten Frauenfußballverein Europas. Lise Munk brachte die Gäste nach einer knappen halben Stunde in Führung. Der Effzeh steckte nicht auf und versuchte den Gegner vom eigenen Tor fernzuhalten. Per Strafstoß erhöhte Sophie Schmidt nach 71 Minuten schließlich doch auf 2:0 und brachte damit die Vorentscheidung. Nur fünf Minuten später machte Kimi Yokoyama mit ihrem Treffer zum 3:0 den Deckel für den siebenfachen deutschen Meister drauf.

Zwei Neuzugänge in der Startelf

Zwei der drei Neuzugänge haben direkt den Sprung in die erste Elf von Trainer Willi Breuer geschafft. Die 22-jährige Neuseeländerin Meikayla Moore und Lindija Kulis, die vom FFC Turbine Potsdam per Leihe an den Rhein gewechselt war, gaben ihr Debüt in der Kölner Verteidigung. Die von Birmingham City gekommene Stürmerin Isabelle Linden wurde erst zu Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselt. Sie plagte die vergangenen zwei Wochen ein hartnäckiger Infekt.

Tore: 0:1 Munk (29.), 0:2 Schmidt (73., Elfmeter), 0:3 Yokoyama (76.)

So spielte der Effzeh: Kremer – Moore, Kulis, Nietgen, Frommont, Hild (81. Wirtz) – Vinken, Gosch (72. Dej), Arnold – Kohr, Hearn (46. Linden)

1 Antwort
  1. Michael H says:

    Ich freue mich, dass ab und zu auch Artikel über die Frauenmannschaft auftauchen.

    Darüber hinaus fände ich es ganz interessant, in den kommenden Monaten ein paar „Hintergrundartikel“ zu lesen, die sich etwas detaillierter mit den Frauenfußballrealitäten auseinandersetzen – natürlich mit FC-Fokus. Welche Unterschiede gibts beim Trainingsalltag der Frauen- und Männermannschaften? Welchen Stellenwert hat die Mannschaft beim FC? Gibt es für die Frauen (inklusive Nachwuchs) ähnliche Möglichkeiten wie für die Männer, Berufsausbildungen beim Verein bzw. Abschlüsse an Partnerschulen zu machen? Falls nicht, warum eigentlich nicht? Vielleicht wäre auch das ein oder andere intensivere Interview mit Spielerinnen mal interessant – jenseits der typischen Fragen.

    (natürlich kann man sich ebenso mal mit Handball oder Tischtennis auseinandersetzen. Aber mit dem Fußballfokus bzw. Profimannschaftsfokus dieser Webseite wäre es wohl am einfachsten, dem Durchschnittsleser Artikel über Frauenfußball statt bspw. Tischtennis zu vermitteln).

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