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Intensive Trainingswoche: So will der FC die Bullen knacken


Auf den 1. FC Köln wartet am Sonntag das nächste schwierige Auswärtsspiel. Um gegen den Vizemeister bestehen zu können, bedarf es einer intensiven Trainingswoche. Wenngleich man sich am Geißbockheim erst einmal kleinere Ziele steckt.

Köln – Auch wenn sich RB Leipzig derzeit ’nur‘ auf dem fünften Platz der Tabelle wiederfindet, wissen die Sachsen auch in ihrem zweiten Bundesligajahr zu überzeugen. Mit einem enormen Tempo kann sich der Vizemeister des Vorjahres auf engstem Raum durch die gegnerischen Abwehrreihen kombinieren. So auch am Montagabend in Frankfurt, als ein geschickter Doppelpass zwischen Laimer und Demme ausreichte, um Jean-Kevin Augustin so gut freizuspielen, dass der Franzose nur noch zur 1:0-Führung einschieben brauchte. „Wenn man sich das Tor von Leipzig angeschaut hat, das war sensationell“, schwärmte auch Stefan Ruthenbeck von den Qualitäten des kommenden Effzeh-Gegners.

Ich habe eine sehr intensive Einheit gesehen

Dass das Hannover-Spiel mit all seiner Dramatik beim der Dienstagtraining noch nicht gänzlich aus den Köpfen der Spieler war, daraus machte Ruthenbeck keinen Hehl. Dennoch war ab der ersten Trainingseinheit in dieser Woche wieder Feuer drin. „Ich habe heute eine für das erste Training in der Woche sehr intensive Einheit gesehen“, zeigte sich der Trainer mit der Leistung seiner Spieler zufrieden. Kein Wunder, ist der Konkurrenzkampf durch die vielen wiedergenesenen Spieler wieder enorm angewachsen.

So will der Effzeh gegen die roten Bullen bestehen

Mit 38 Punkten und dem fünften Platz befindet sich der kommende Gegner derzeit inmitten von fünf Teams, die sich um den direkten Einzug in die Champions League streiten. Die Leipziger stehen für schnellen Offensivfußball mit einem guten Umschaltspiel. „Sie spielen ein sehr starkes Gegenpressing und haben unheimlich viel Tempo in ihrem Spiel“, warnt der Trainer. Gegen dieses Druck wollen die Kölner am Sonntag angehen. Denn in der Verteidigung ist die Elf von Trainer Ralph Hasenhüttl nicht unverwundbar. Von den ersten sechs Mannschaften haben die Sachsen die meisten Gegentreffer kassiert. „Wir müssen ihrem Tempo gegen den Ball, aber auch mit dem Ball standhalten. Dabei ist es wichtig, Optionen zu schaffen und mit wenig Kontakten zu arbeiten, um diesem Druck zu entkommen“, erklärt Stefan Ruthenbeck. Am Mittwoch erwartet die Spieler dabei mit zwei Trainingseinheiten, aufgeteilt in zwei Gruppen, der härteste Tag der Vorbereitung auf das kommende Spiel.

Die Mannschaft gibt sich nicht auf

Trotz Fehler im eigenen Spiel und Rückschlägen in regelmäßigen Abständen, gibt sich der Effzeh noch nicht auf. Der Relegationsplatz sowie der erste Nichtabstiegsplatz sind neun Zähler entfernt. Bedenkt man das deutlich schlechtere Torverhältnis im Vergleich zur Konkurrenz, müssten die Kölner bereits zehn Punkte mehr einfahren als ihre Kontrahenten. Dass in der Öffentlichkeit die Chancen auf das Wunder daher als relativ gering angesehen werden, stört den Trainer nicht. „Dass das eigentlich nicht mehr zu schaffen ist, ist mir schon am 14. Spieltag gesagt worden. So wurde mir das schon übergeben.“ Dass die Hoffnung trotzdem noch nicht verloren ist, liegt daran, „dass wir gut gearbeitet haben und die Jungs gute Spiele gemacht haben. Das nächste Ziel was wir haben, ist Hamburg zu überholen. Dann schauen wir, was noch möglich ist“, steckt Ruthenbeck erst einmal ein Etappenziel. Um dieses zu erreichen, bedarf es nach vier sieglosen Spielen in Folge allerdings bald wieder einer dreifachen Punkteausbeute.

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