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„Wir dürfen nicht abhängig sein von irgendwelchen Entscheidungen“


Zwei Zähler mehr auf dem Punktekonto hätten dem 1. FC Köln sicher mehr als gut getan. Doch am Ende beraubte nicht der Videobeweis dem Effzeh die zwei Zähler, sondern eine zu späte Schlussoffensive und Fehler im eigenen Spiel. 

Köln – Auch noch drei Tage nach dem 1:1-Unentschieden gegen Hannover 96 nagt der Videobeweis an den Kölnern. „Das war heute noch ein Thema“, berichtete Stefan Ruthenbeck am Dienstagmittag im Anschluss an die erste Trainingseinheit der Woche. Ein Siegtreffer in der 94. Minute hätte nicht nur dem Effzeh in der Tabelle, sondern auch den Spielern selbst gut getan. Doch am Ende sind die zwei verlorenen Punkte nicht nur auf die Schiedsrichterentscheidungen zurückzuführen.

Damit ist das Thema durch

Ruthenbeck bemängelte nicht die Entscheidung des Videoschiedsrichters an sich, sondern die Art und Weise, wann er eingreift und was er entscheidet, fügte aber auch an: „Das, was passiert ist, kannst du als Mannschaft nicht mehr beeinflussen. Das müssen wir schnell abhaken. Wir haben heute noch einmal darüber nachgedacht. Damit ist das Thema auch durch.“ Stattdessen lenkte er den Fokus lieber auf die eigene Leistung seiner Mannschaft.  „Es bringt nichts, jetzt in eine Märtyrer-Geschichte reinzukommen. Fakt ist: Wir haben das 1:1 bekommen und in der Situation nicht gut ausgesehen.“

Volle Konzentration auf den nächsten Gegner

Gerade zum Ende der ersten Halbzeit hin fehlte dem Effzeh gegen Hannover 96 der nötige Zugriff zum Spiel. Nach dem Führungstor durch Yuya Osako ließen die Geissböcke häufig die richtige Zuordnung vermissen. Die Gäste konnten sich zu leicht durch das Mittelfeld spielen und wurden, wie beim Ausgleichstreffer, zu spät attackiert. Damit dies gegen die schnellen Leipziger besser wird, wurde den Effzeh-Spielern in der Videoanalyse noch einmal einiges gezeigt. „Es waren Dinge dabei, die nicht gut waren. Da müssen wir uns einfach weiter verbessern“, erklärte der Trainer und ergänzte: „Fakt ist: Wenn wir bis zum Ende 1:0 führen, haben wir trotzdem die drei Punkte. Wir dürfen nicht abhängig sein von solchen Entscheidungen.“

Gerade in der Situation, in der der Effzeh momentan steckt, hätten sie das Spiel bereits früher für sich entscheiden müssen. So wächst der Druck weiter, am Sonntag in Leipzig punkten zu müssen, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Dass ab jetzt nur noch das Spiel in Leipzig zählt, dessen ist man sich auch am Geißbockheim bewusst: „Jetzt wollen wir uns schnell auf den nächsten Gegner vorbereiten und dann müssen wir hoffen, dass das Spielglück wieder auf unsere Seite kommt.“

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