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Zwei Jahre Stadionverbot nach Beleidigung gegen Zieler


Der Mann, der Ron-Robert Zieler im Heimspiel des 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart mehrfach übel beleidigt hatte, darf in den kommenden zwei Jahren in Deutschland keine Spiele in Fußballstadion der ersten vier Ligen besuchen. Der Effzeh belegte den Täter mit einem entsprechenden bundesweiten Stadionverbot.

Köln – Wie die Geissböcke am Mittwoch bekannt gaben, wurden die beiden ermittelten Vorsänger aus FC-Ultra-Gruppen am Dienstagabend zu einer Anhörung vor der Stadionverbotskommission geladen. Sie hatten während der zweiten Hälfte der Partie gegen Stuttgart wiederholt Beleidigungen über Megafone in Richtung Zieler gerufen.

Vorsänger war bereits auf Bewährung

Die Videobilder hatten einen der beiden Verdächtigen eindeutig mit den Rufen in Verbindung bringen können. „Er zeigte in der Kommission Reue und hatte sich in der Woche nach dem Spiel bereits beim 1. FC Köln entschuldigt und sich um eine Entschuldigung bei Ron-Robert Zieler und seiner Mutter bemüht“, teilte der Klub mit. Weil der Mann jedoch bereits 2017 ein Stadionverbot auf Bewährung erhalten hatte, wurde er nun mit einem bundesweiten Stadionverbot für alle Spiele der Bundesliga, 2. Bundesliga, 3. Liga und den Regionalligen belegt. Es gilt ab sofort und ohne Bewährung für zwei Jahre.

Der zweite Mann kam mit einer Ermahnung davon, da ihm keine schwerwiegenden Beleidigung nachgewiesen werden konnten. Die Kommission teilte mit, dass er künftig „unter besonderer Beobachtung“ stehe. „Wir haben als Club schnell reagiert und die aus unserer Sicht nötigen Maßnahmen ergriffen“, sagte Thomas Schönig, Leiter der AG Fankultur beim FC. Ein Verfahren des DFB-Kontrollausschusses gegen den FC wegen des Vorfalls läuft noch.

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