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Nach dem 3:4-Drama im Hinspiel: Freiburg als Kölns Angstgegner

Am Samstag gastiert der 1. FC Köln beim SC Freiburg. Gedanken an das Hinspiel wecken böse Erinnerungen. Die 3:4-Niederlage war einer der vielen Nackenschläge für den Effzeh. Nun will sich Köln revanchieren, doch die Statistik spricht klar für die Breisgauer.

Köln – Der 10. Dezember 2017 war für den Effzeh ein Tag zum Vergessen. Schneechaos in der Domstadt. Heimspiel gegen den SC Freiburg. Nach 29 Minuten mit 3:0 geführt. Nach 95 Minuten stand es 3:4. Es hätte der erste Saisonsieg sein sollen. Doch es wurde eine weitere, schmerzhafte Niederlage. Knapp fünf Monate später steht das Rückspiel an. Und die Geissböcke wollen sich revanchieren.

Freiburg im Abwärtsstrudel

Lange schien es, als hätte der SC Freiburg in dieser Spielzeit nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tun. Doch in den letzten Wochen verpasste es die Mannschaft von Trainer Christian Streich sich abzusetzen. Die Punkte blieben aus. Erstmals seit 13 Jahren kassierte Freiburg fünf Bundesliga-Niederlagen in Folge. Die Konsequenz: Der SC steht auf Relegationsplatz 16 und kämpft um den Klassenerhalt.

Der Abwärtstrend von Freiburg hat eine eindeutige Ursache. Während die Breisgauer in den meisten Spielen eine ordentliche Leistung zeigen, hapert es beim Torabschluss. Im vierten Bundesliga-Spiel in Folge blieb das Team torlos und egalisierte damit den Vereinsnegativrekord. Unter Christian Streich hat es eine solche Durststrecke noch nie gegeben. Die aktuelle Form spricht also nicht unbedingt für einen Erfolg der Freiburger. Doch in der Vergangenheit war der Effzeh so etwas wie der Lieblingsgegner des SC.

Köln als Lieblingsgegner von Streich

Denn seit dem Amtsantritt von Christian Streich gewann Freiburg fünf der sechs Bundesliga-Spiele gegen Köln und damit genauso viele wie in den vorherigen 19 Duellen unter Finke, Dutt und Sorg. Gegen keinen anderen Verein feierten die Freiburger unter Streich so viele Bundesliga-Siege. Zudem gab es einen Sieg im Pokal, so dass Streich sechs seiner sieben Pflichtspiele gegen den Effzeh gewinnen konnte. Außerdem ist Freiburg zu Hause gegen Köln seit 12 Pflichtspielen ungeschlagen. Acht Mal gewannen die Braisgauer, vier Mal endete das Spiel mit 0:0.

Die wettbewerbsübergreifend letzten fünf Heimspiele gegen den FC entschied Freiburg allesamt für sich. Zu Hause hat Streichs Mannschaft eine starke Bilanz gegen den Effzeh vorzuweisen. Zudem spricht einiges dafür, dass die Partie nicht unentschieden endet, denn in den letzten neun Bundesliga-Duellen gab es immer einen Sieger. Und der hieß meist SC Freiburg. Beim letzten Kölner Sieg in Freiburg am 24. August 1996 saß noch Peter Neururer auf der FC-Bank, bei Freiburg war Volker Finke Trainer. Den 3:1-Sieg stellte Toni Polster mit einem späten Doppelpack sicher. Doch auch der Sieg konnte damals den allerersten Abstieg des 1. FC Köln nicht verhindern.

3 Kommentare
  1. Paul der Troll says:

    Schon da hätte man sehen können, dass Ruthenbeck keine Abwehr stellen und auch keinen Vorsprung verteidigen kann.

    Aber unser Pappnasen-Vizepräsident, der Ex-Nationaltorwart und Ex-Buchautor Harald „Toni“ Schumacher, 100 000-Euro-Wohltäter an Olympiasieger Reckermann, hat ja jetzt endlich mal aktiv sein Amt ausgeübt und das Gespräch mit Timo Horn gesucht, um ihm ein paar Tipps zu geben.

    Darin sehe ich endlich mal ein positives Zeichen des Präsidiums, und ich halte es nicht für ausgeschlossen, das der Tünn sein Amt als Vizepräsident aufgibt, in dem er seit Jahren nichts mehr geleistert hat, um als Assistent von Menger stellvertretender Torwart-Trainer zu werden.

    Das würde er bestimmt besser machen!

    PRÄSIDIUM RAUS!!!

      • Paul der Troll says:

        Nein, total nüchtern. Euch fehlt aber auch wirklich jeglicher Humor! Da wir ein Karnevalsverein sind, sollte das Recht auf eine Büttenrede wohl bestehen, oder? Man will die Würdenträger damit ein wenig ärgern dürfen, wenn sie schon unseren schönen Verein so vor die Wand gefahren haben und eine Dreck darum scheren, wie es uns damit geht! Oder hat jemand im letzten Halbjahr eine Aussage von unserem Vizepräsidenten gehört, etwas in Richtung Verantwortung für die Misere oder MItgefühl für die Fans?

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