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Verpasster Transfer: Effzeh wollte Schalkes Amine Harit

Diese Saison wird in die Geschichte des 1. FC Köln eingehen als die Saison der verpassten Chancen. An keinem anderen Thema zeigt sich dies besser als an den tatsächlich getätigten Transfer im Vergleich zu jenen, die der Effzeh nicht realisieren konnte. Vor dem Spiel gegen den FC Schalke 04 wird dies noch deutlicher.

Köln – Seit der letzten Woche ist klar: Salif Sané wird in der kommenden Saison für den FC Schalke 04 auflaufen. Der zentrale Defensivspieler hat bei Hannover 96 eindrucksvoll nachgewiesen, dass er jeden Cent seiner fixen Ablösesumme von acht Millionen Euro wert ist. Köln und Ex-Manager Jörg Schmadtke wollten den Senegalesen schon ein Jahr zuvor holen, im Sommer 2016. Zehn Millionen Euro erschienen den Geissböcken damals aber zu teuer. Ein großer Fehler, wie inzwischen längst jedem klar sein sollte.

Das Trio der nicht getätigten Transfers

Doch Sané ist nicht der einzige Spieler, den sich die Kölner durch die Lappen gehen ließen. Ein anderer kommt nun am nächsten Wochenende erstmals ins RheinEnergieStadion. Amine Harit hätte im vergangenen Sommer auch zum 1. FC Köln wechseln können, entschied sich aber damals – wie nun Sané – für den FC Schalke 04. Nach Informationen des GEISSBLOG.KOELN wollten die Geissböcke den Marokkaner des FC Nantes unbedingt in die Domstadt lotsen. Doch der Transfer scheiterte, weil Schalke mit acht Millionen Euro mehr zahlte als der FC bereit gewesen wäre nach Frankreich zu überweisen.

Nach 27 Bundesliga-Spielen, drei Toren, sieben Vorlagen und jeder Menge guter Spiele fragt auf Schalke längst niemand mehr, ob das Geld für Harit gut angelegt war. Der 20-Jährige ist bereits mindestens das Dreifache der letztjährigen Ablösesumme wert, abgesehen von seinem sportlichen Wert für die Truppe von Domenico Tedesco. Schalkes Shootingstar gehört also genauso wie Robert Gumny (Lech Posen, polnischer U21-Rechtsverteidiger) und Maxwel Cornet (Olympique Lyon, Rechtsaußen) zu den verpassten Transfers des letzten Sommers, die das Schicksal der Geissböcke zum Besseren hätten verändern können.

4 Kommentare
  1. mal im Ernst says:

    habe mich hier nach diversen Beleidigungen nicht mehrt zu Wort gemeldet. Alles was passiert ist habe ich im Sommer schon voraus gesagt. Leider. Im Trainingslager Kitzbühel zeichnetet sich dieses Desaster schon ab. Glauben wollte mir keiner als ich geschrieben habe wie unfähig Stöger und dieser Schmathke im Sommer gehandelt haben. Das schlimme an der Sache ist , dass der Vorstand solchen Versagern auch noch Millionen in den Arsch geschoben hat. Anstatt auch mal Spieler zu holen die unbequem sich aber den Allerwertesten aufreißen würden hat man nur Weicheier geholt. Ein Großkreutz und Weiser hätten der Mannschaft gut getan. Um das rausgeworfene Geld einigermaßen wieder reinzuholen hat man auf die Papnase Ruthenschreck gesetzt. Auch wenn hier einige meinen das Veh der richtige ist , sage ich genau das Gegenteil. Warum? Er hat genug Zeit gehabt noch Spieler zu holen um die Rettung zu ermöglichen. Auch bei der Trainerwahl hat er voll daneben gelegen. Ich hoffe mal das ich nicht nochmals recht behalte und der FC durchgereicht wird. Kann hier nur dem Paul und dem Andy beipflichten ,PRÄSIDENT und seine Clowns müssen ihren Hut nehmen.

  2. Dieter Steinweg says:

    Ja, der #effzeh hat wohl am falschen Ende gespart. Ich kann mich aber auch noch gut daran erinnern, wie Schmadtke gelobt wurde, weil er standhaft blieb als Kind die Ablöse für Sané in die Höhe trieb. Die Summen, die für gute Spieler gezahlt werden müssen, sind in wenigen Jahren explodiert. Da macht es mich wütend, dass ein Heintz für festgeschriebene 3 Mio. Euro gehen kann!!!

    • Boom77 says:

      Die € 10 Mio. für Sané wären besser investiert gewesen als so mancher Betrag, den man vor dieser Saison in die Hand genommen hat. Schon unglaublich, welche Spieler man hätte verpflichten können, wenn man nicht aberwitzige € 17 Mio. für Cordoba ausgegeben hätte, der damals schon als Stürmer höchstens für 5 Tore pro Saison gut war. Und als Sahnehäubchen kann der Heintz den Verein für € 3 Mio. verlassen. Für den gleichen Betrag haben wir ein Jahr nachdem der Vertrag mit dieser fixen Ablösesumme mit Heintz verlängert wurde, einen Herrn Queiros verpflichtet! Da war der Schmadtke aber insgesamt vom wilden Affen gebissen!! Nie wieder einen Torhüter als Sportdirektor!!! Dankeschön….

      Wenn der Heintz Charakter hätte, würde er die Frist für die Ausstiegsklausel verstreichen lassen und wenigstens für eine ordentliche Ablösesumme wechseln. Ich zweifele nur daran, dass er so charakterfest sein wird….

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