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Transfergerüchte um Stöger, Schmitz, Klünter und Cordoba

Nach dem Sieg des 1. FSV Mainz 05 gegen den SC Freiburg am Montagabend ist der 1. FC Köln nun auch rechnerisch so gut wie abgestiegen. Kein Wunder also, dass die Gerüchte um potentielle Neuzugange und Abgänge weiter Fahrt aufnehmen. Wen könnten die Kölner für die Zweite Liga verpflichten? Wer könnte gehen?

Köln – Die Position des Rechtsverteidigers beim 1. FC Köln ist die wohl größte Baustelle im Kader. Pawel Olkowski soll trotz Vertrages bis 2019 im Sommer gehen. Frederik Sörensen ist ohnehin kein echter Rechtsverteidiger, dürfte im Abstiegsfall aber aufgrund einer Ausstiegsklausel ebenfalls das Weite suchen. Und dann wäre da noch Lukas Klünter.

Klünter und Cordoba im Hertha-Fokus?

Eigentlich schien es sicher, dass der pfeilschnelle, aber technisch limitierte Rechtsfuß mit in die Zweite Liga gehen würde. Nun aber berichtet die Bild, Klünter habe sich am vergangenen Wochenende nach dem Spiel des Effzeh in Berlin mit Verantwortlichen von Hertha BSC getroffen. Der 21-Jährige sei ein Kandidat für die Nachfolge von Mitchell Weiser bei den Berlinern. Der ehemalige Kölner will die Hauptstadt verlassen und könnte durch Klünter ersetzt werden. Klünters Vertrag beim FC läuft noch bis 2020, eine Ausstiegsklausel ist dem Vernehmen nach nicht verankert. Die Ablösesumme für den U21-Nationalspieler wäre also frei verhandelbar.

Darüber hinaus soll Hertha auch Interesse an Flop-Stürmer Jhon Cordoba gezeigt haben. Pal Dardai hatte den Kolumbianer nach dem Spiel in Berlin auffallend gelobt. Tatsächlich hatte der 24-Jährige eines seiner besseren Spiele gegen die Hertha gemacht und das zwischenzeitliche 1:0 durch Leo Bittencourt vorbereitet. Allerdings erscheint es schwer vorstellbar, dass die Parteien sich finanziell einigen werden. Cordoba kostete den Effzeh bekanntlich 17 Millionen Euro. Laut des Berichts fordere Köln nun elf Millionen Euro. Doch die Verantwortlichen hatten bislang deutlich gemacht, dass es bei Cordoba keine Überlegungen gäbe, ihn abzugeben – auch aus finanziellen Überlegungen. Denn es ist kaum vorstellbar, dass die Hertha nach der bisherigen Null-Tore-Saison auch nur annähernd so viel für den Stürmer zahlen würde.

Bekommt Köln einen neuen Stöger?

Ob Cordoba und Klünter den FC verlassen werden, ist also noch gänzlich offen. Unabhängig Klünters Zukunft wird der 1. FC Köln aber neue Rechtsverteidiger verpflichten. Einer könnte laut Kölner Stadt-Anzeiger der gebürtige Münchner Benno Schmitz sein. Der 23-Jährige kommt aus dem Nachwuchs des FC Bayern, wechselte von aber über RB Salzburg zu RB Leipzig. Der Rechtsverteidiger, der auch im defensiven Mittelfeld spielen kann, bestritt in seiner Karriere 60 Spiele für Salzburg und 17 Bundesliga-Partien für Leipzig. In dieser Saison jedoch kam er nur noch auf einen einzigen Einsatz. Allerdings kennt Kölns neuer Lizenzspielerleiter Frank Aehlig den ehemaligen U20-Nationalspieler bestens. Aehlig kam im Winter aus Leipzig und dürfte neben der aktuellen Vertragslaufzeit (bis 2020) auch die finanziellen Rahmenbedingungen eines möglichen Transfers kennen.

Und dann wäre da noch das Gerücht um einen neuen Stöger für den 1. FC Köln. Kevin Stöger vom VfL Bochum blüht im Ruhrpott seit dem Trainerwechsel zu Robin Dutt auf und hat in den letzten neun Spielen vier Tore vorbereitet und zwei selbst erzielt. Der offensive Mittelfeldspieler hat bislang insgesamt 96 Zweitliga-Partien für den VfL, den SC Paderborn und den 1. FC Kaiserslautern absolviert. Nun läuft der Vertrag des 24-Jährigen im Sommer aus. Stöger kennt die Liga, gilt mit seinem linken Fuß als einer der besten Vorbereiter der Liga und hat deswegen auch schon Erstligisten auf den Plan gerufen. Für die Geissböcke könnte es also durchaus schwer werden, das Rennen um Stöger zu gewinnen. Doch der offensiv variabel einsetzbare Österreicher gehört zu den Spielern, die in die Planungen von Sportchef Armin Veh passen würden.

11 Kommentare
  1. Boom77 says:

    Na, so blöd wie Schmadtke wird wohl nie wieder jemand sein und nun € 11 Mio. für den Null-Tore-Stürmer Cordoba ausgeben. Danke auch! Nie wieder einen Torhüter als Sportdirektor!! Ich wundere mich eh, dass Schmadtke überhaupt noch einen Job im Profifußball als Sportdirektor bekommt. Nach anfänglichen und kurzzeitigen Erfolgen hat er immer den Laden mit dem Hintern eingerissen und ist dann im Streit gegangen. War schon in Hannover so… So einen würde ich mir nicht mehr freiwillig ins Boot holen.

  2. OlliW says:

    Das weiß man ja nicht endgültig,ob Cordoba nicht mehr helfen kann in Liga 2. Er geht ja auch nur bei einer entsprechenden Ablöse, die zwar noch deutlich unter seinen Transferkosten liegt. Aber sollte er 10 oder 11 Mio einbringen, sind das 2 bis 3 Spieler für den Neuaufbau – theoretisch. Schätze aber nicht, dass er diesen Preis aufrufen wird und dass ein aktueller Bundesligist das zahlt.

    Wenn das Mittelfeld und entsprechend spielerisch gut aufgestellt ist und was über kreative Außen kommt, können Cordoba, Guirassy und Terodde vorne gut Alarm machen – auch theoretisch ;-)

    • Huey L. says:

      Sehe ich genauso. Ich würde Cordoba nicht abschreiben, sondern die Chance geben, über die 2. Liga und unter einem neuen Trainer endlich anzukommen und zu zeigen, dass er kein Fehleinkauf ist. Natürlich wurde viel zu viel Geld für ihn bezahlt, das werden wir auch nicht mehr zurückbekommen, aber dennoch glaube ich, dass uns Cordoba in der 2. Liga, auf Grund seiner Robustheit weiterhelfen kann. Er kann für große Unruhe in den gegnerischen Strafräumen sorgen und Freiräume für seine Mitspieler schaffen. Er hat in Mainz bewiesen, dass er dies kann, ich erinnere mich da nur an sein Spiel für Mainz und gegen den FC, als er unsere Abwehr mehr als beschäftigt hat. Genau diese Aufgabe sollte er auch wieder ausfüllen und nicht als „Modeste Kopie“ eingesetzt werden, die er nie war und auch nie sein wird. Wenn man sich auf seine Stärken rückbesinnt und er in einer neuen Liga unter einem neuen Trainer zum notwendigen Selbstvertrauen kommt, kann er schlussendlich doch noch eine Verstärkung für den FC werden. Dafür bedarf es auch der Unterstützung der FC Fans. Cordoba kann nichts für den Preis, der für ihn gezahlt wurde. Das haben andere zu verantworten.

      • Boom77 says:

        Wegen mir kann der Cordoba es in der zweiten Liga nochmal auf seiner eigentlichen Position versuchen. Wenn das auch nichts bringt, würde ich den aber umgehend nach Balauf der nächsten Saison verkaufen. Wegen mir sogar für € 5 ,-. Dann sparen wir wenigstens sein Gehalt. Und lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende

  3. Michael H says:

    Also mal im Ernst: wir wissen nicht, warum Schmadtke einige Spieler im Sommer nicht bekommen hat. Aber ein Aspekt war sicherlich der schlechte Zustand hier. Wer wollte denn da noch kommen und sich potentiell seine Karriere versauen?

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