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Personal-Update: Bittencourt fraglich, Maroh als Kapitän?

Am Samstag gastiert der FC Bayern München in Köln. Während die Bayern bereits als deutscher Meister feststehen, ist der Effzeh schon sicher abgestiegen. Dennoch will FC-Trainer Stefan Ruthenbeck den Zuschauern ein „Duell“ bieten. Personell kann er dabei fast aus dem Vollen schöpfen.

Köln – Mit Ausnahme von Matthias Lehmann, für den die Saison nach einer Operation am Ellenbogen bereits vorzeitig beendet ist, sowie dem gelb-gesperrten Jorge Meré, stehen Stefan Ruthenbeck für das Spiel am Samstag alle Spieler zur Verfügung. Einzig hinter einem Einsatz von Leonardo Bittencourt steht noch ein Fragezeichen.

Er hat einen Tag gewonnen, wir verloren

„Leo Bittencourt ist gerade Papa geworden“, berichtete der FC-Coach bei der Pressekonferenz am Donnerstag. „Zudem hat er sich gestern beim Training eine leichte Prellung am Knie zugezogen“, fügte er hinzu. Aufgrund der Geburt seiner Tochter konnte Bittencourt am Mittwoch nicht mehr ärztlich behandelt werden. „Leo hat zwar einen Tag gewonnen, aber wir dafür einen verloren“, sagte Ruthenbeck. „Wir müssen deshalb schauen, ob ein Einsatz am Samstag Sinn macht.“

Bittencourts Einsatz scheint daher eher unwahrscheinlich zu sein. Dafür ist Angreifer Sehrou Guirassy zumindest wieder eine Option für den Trainer. „Selbst Sehrou ist mit dabei“, so Ruthenbeck. Der Franzose, der aufgrund einer Sprunggelenks-OP monatelang nur individuell trainieren konnte, ist seit einigen Tagen wieder Teil der Mannschaftseinheiten. Eine Kadernominierung kommt aber wohl zu früh.

Maroh als Kapitän?

Dafür steht Dominic Maroh, dessen Vertrag in Köln nicht verlängert wurde und der den Effzeh nach der Saison verlassen wird, vor seinem letzten Spiel vor heimischen Publikum. Jorge Meré wird Köln aufgrund seiner fünften gelben Karte am Samstag nicht zur Verfügung stehen, ein Einsatz von Maroh ist allein deshalb wahrscheinlich.

Ruthenbeck bestätigte: „Ich glaube schon, dass Dome gegen die Bayern spielen wird. Er ist ein Spieler, der es verdient hat, sich im letzten Heimspiel der Saison zu zeigen und mit einer guten Leistung von den Fans zu verabschieden.“ Ob der Trainer plane, Maroh in seinem letzten Heimspiel als Kapitän auf den Platz zu schicken, wollte Ruthenbeck nicht bestätigten. „Sie haben mich ehrlich gesagt erst jetzt auf die Idee gebracht“, so der FC-Coach.

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