Der FC Bayern München hat sich in der Causa Said El Mala noch nicht gerührt. Doch der Nationalspieler im Trikot des 1. FC Köln lieferte mit starker Leistung und Traumtor Werbung in eigener Sache.
Die halbe Premier League jagt Said El Mala. Doch es ist kein Geheimnis, dass Mutter Sabrina ihn und Bruder Malek am liebsten noch mindestens eine Saison in Deutschland reifen lassen möchte. In der Bundesliga gibt es allerdings nur einen Verein, der eine Ablöse von 50 Millionen Euro für das Juwel des 1. FC Köln stemmen könnte – der FC Bayern München. Und bislang regte sich der Rekordmeister in der Personalie nicht.
Doch sein spätestens mit seinem Traumtor gegen die eigenen Starverteidiger dürfte sich der Nationalspieler mit WM-Hoffnung noch einmal bei Max Eberl & Co. in Erinnerung gerufen haben. Überhaupt war der Angreifer beim abschließenden Saisonspiel bis zu seiner verletzungsbedingten Auswechslung der einzige konkurrenzfähige Kölner gegen das Starensemble von der Isar.
Said El Mala: Parallele zu Lukas Podolski
Es wäre nicht das erste Mal, dass tolle Tore gegen den FC Bayern die Münchner auf Transfergedanken brächten. So verpflichteten sie 2006 den Aachener Jan Schlaudraff nicht zuletzt wegen eines spektakulären Solos im DFB-Pokal gegen die eigene Abwehr, auch Nils Petersen traf immer gegen die Münchner, bis sie ihn endlich verpflichteten. Von Robert Lewandowski ganz zu schweigen.
Und jetzt El Mala? Die Personalie wirft zumindest Parallelen zum damaligen Shooting-Star Lukas Podolski auf, der 2006 nach der Weltmeisterschaft für die damalige Rekordablöse von zehn Millionen Euro von Köln nach München wechselte. Wie jetzt El Mala war Podolski damals Publikumsliebling, hatte Angebote aus dem Ausland, zog aber einen Wechsel innerhalb der Bundesliga vor.

Die kolportierten 50 Millionen Euro dürften für die Bayern kein Problem sein, schließlich trudelte gerade aus Liverpool das erste Angebot für Michael Olise über sage und schreibe 170 Millionen Euro ein. Mit Jamal Musiala, Lennart Karl und El Mala hätten sie die Zukunft des deutschen Offensiv-Fußballs unter Vertrag.
Für die Fans des 1. FC Köln hätte diese Parallele übrigens auch einen kleinen Hoffnungsschimmer parat: Nach drei Jahren in München wechselte Podolski 2009 nicht in die große Fußball-Welt – sondern kehrte erst einmal zum 1. FC Köln zurück.








Hier kannst du über den 1. FC Köln diskutieren und dich mit anderen Usern austauschen. Bitte beachte dabei die Spielregeln in unserer Netiquette! Du findest sie hier und kannst sie jederzeit nachlesen. Viel Spaß!