Die Mannschaft verabschiedet sich nach dem letzten Heimspiel von den Fans. (Foto: Imago/Eibner)

Zurück in die Zukunft: Das war gut, das war schlecht

Gründe für berechtigte Hoffnung

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Das war gut

Die Zahl 25 macht Mut. Insgesamt erzielten die Geissböcke in der Rückrunde 25 Tore, ein sehr guter Wert, auch, wenn dieser in Relation zu den 38 Gegentoren in den Hintergrund rückt. Für die kommende Saison aber ist die Offensive ein Grund zu Optimismus. Der FC spielte sich unter Ruthenbeck wieder deutlich mehr Torchancen heraus und hätte weit mehr als diese 25 Tore erzielen müssen. Alleine Simon Terodde vergab in den letzten Wochen diverse Hochkaräter. Seine Torquote und die seiner Sturmkollegen wird in der kommenden Saison maßgeblich über Erfolg und Misserfolg der Aufstiegsmission entscheiden. Doch das Offensivspiel ging in der Rückrunde zumindest grundsätzlich wieder in die richtige Richtung.

Die Probleme in der Defensive wurden schon erwähnt. Köln kassierte in 34 Spielen insgesamt 70 Gegentore und damit 14 (!) mehr als das zweitschlechteste Team der Liga. Umso bemerkenswerter, dass Timo Horn trotz der vielen Gegentore noch immer der Keeper mit den meisten abgewehrten Schüssen der Liga war. Hätte die kölsche Nummer eins keine gute Saison gespielt, hätte es noch viel häufiger im FC-Gehäuse klingeln können. Umso wertvoller dürfte Horn in der kommenden Saison werden, denn bekanntlich bleibt der 25-Jährige dem FC erhalten. Zwar hatte es auch Horn im vergangenen Sommer schleifen lasse. Doch unter dem neuen Torwarttrainer Andreas Menger arbeitet Horn wieder härter an sich. Die Kölner können in Liga zwei auf den Torhüter mit dem zweitbesten kicker-Notenschnitt der abgelaufenen Bundesliga-Saison zurückgreifen.

So geht es weiter

Der aktuelle Kader ist mit Blick auf die kommende Zweitliga-Saison noch kaum zu bewerten (hier gibt’s alle Transfers und den aktuellen Kader im Überblick). Zu den zwei bisherigen Neuzugängen (Schaub, Sobiech) werden wohl noch vier oder fünf weitere hinzukommen. Dem werden möglicherweise noch gut sechs Abgänge gegenüber stehen. Erst, wenn die Transferplanungen weitgehend abgeschlossen sind, wird eine erste Bewertung des Kaders möglich sein. Sicher ist aber: Armin Veh und Frank Aehlig wissen aufgrund ihrer Erfahrungen in Frankfurt und Leipzig, was es braucht, um aus der Zweiten Liga in die Bundesliga aufzusteigen.

Unabhängig der Konkurrenz braucht es aber eine intensive Aufarbeitung des sportlichen Niedergangs. An den strukturellen Verfehlungen waren Veh und Aehlig nicht beteiligt, um diese Analyse müssen sich Alexander Wehrle und der Vorstand kümmern. Für das sportlich verantwortliche Duo zählt dagegen, aus dem Status Quo der Mannschaft und ihrer Entwicklung der letzten Monate die richtigen Schlüsse zu ziehen. Die Abstimmung mit Markus Anfang muss funktionieren. Dann kann die Basis gelegt werden, um im Sommer den Angriff auf den sofortigen Wiederaufstieg zu schaffen.

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