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Die Mutter des Geissbocks: Hildegard Schäfer ist tot

Sie nannte sich „die Ziegenflüsterin“ und hatte sich dem Geissbock verschrieben. Nun ist Hildegard Schäfer tot. Die Ehefrau von Bauer Willi Schäfer verstarb am Freitagabend im Alter von 79 Jahren. Gemeinsam hatten sie sich jahrzehntelang um die Geissböcke des 1. FC Köln gekümmert.

Köln – Von Hennes II. bis Hennes VIII. hatten alle Geissböcke des Effzeh in Widdersdorf auf dem Hof der Schäfers gelebt. Hildegard und Wilhelm kümmerten sich liebevoll um die Wappentiere ihres Klubs, ehe Hennes VIII. im Sommer 2014 seinen eigenen Stall und damit eine neue Heimat im Kölner Zoo bekam.

Sie war ein kölsches Original

Am Freitagabend nun verstarb Hildegard Schäfer. Ihr Mann Willi war bereits 2006 im Alter von 69 Jahren an Herzversagen gestorben. Beide waren ein Stück FC, gehörten untrennbar zur Geschichte des Klubs und des Geissbocks dazu. „Die Nachricht macht mich sehr traurig“, sagte Vize-Präsident Markus Ritterbach dem GEISSBLOG.KOELN. „Sie war ein kölsches Original und hat unseren Hennes aus tiefstem Herzen geliebt. Mit ihr geht eine herzensgute Persönlichkeit in den Himmel.“

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