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Gegen Darmstadt: Setzt Anfang auf die Dresden-Überflieger?


Das 8:1 gegen Dynamo Dresden liegt für den 1. FC Köln nun zwei Wochen zurück. Trotz Länderspielpause war mit der Verpflichtung von Anthony Modeste am Geißbockheim jedoch einiges los. Nun müssen die Kölner gegen Darmstadt 98 zum Ligaalltag zurückfinden und Markus Anfang die Frage beantworten, ob er dem System und den Spielern weiterhin das Vertrauen schenkt. 

Köln – Fünf Pflichtspiele hatten die Kölner auf einen Sieg gewartet, ehe sich die Mannschaft beim 8:1-Erfolg gegen Dynamo Dresden von allem Druck befreit hatte und ein Ausrufezeichen an die Liga sendete. Vor allem die von den Fans lange erwartete Systemumstellung auf zwei Spitzen brachte am Ende den Erfolg. Simon Terodde und Jhon Cordoba trafen zusammen gleich fünf Mal gegen Dynamo.

Kein Grund zur Umstellung

Gegen Darmstadt hat Markus Anfang also eigentlich keinen Grund, seine erfolgreiche Elf zu verändern. Somit würde sich vor Timo Horn erneut mit Benno Schmitz, Jorge Meré und Rafael Czichos eine Dreierkette formieren, die je nach Angriff des Gegners zu einer variablen Vierer- oder sogar Fünferkette werden kann. Dabei würden sich Jonas Hector auf links und Marcel Risse auf rechts je nach Angriffsseite wieder in den Abwehrverbund fallen lassen. Im Zentrum steht Marco Höger als Absicherung hinter Louis Schaub und Dominick Drexler, die ganz vorne die Doppelspitze Simon Terodde und Jhon Cordoba füttern sollen. Da Neuzugang Anthony Modeste noch auf seine Spielberechtigung warten muss, gibt es für Anfang auch hier zunächst keinen Grund, einen seiner beiden Torjäger auf die Bank zu setzen.

Alternative auf der Sechs

Im Vergleich zum Dresden-Spiel hat Markus Anfang jedoch zumindest eine Alternative mehr im Kader. Jannes Horn ist nach überstandener Knieverletzung wieder eine Option auf der linken Seite. Der Linksverteidiger wäre mit seinen gefährlichen Flanken die offensivere Variante im Vergleich zu Jonas Hector auf dem Flügel. Dafür könnte der Nationalspieler dann die Position für Marco Höger auf der Sechs einnehmen. Doch die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Anfang zu Spielbeginn seiner Dresden-Elf das Vertrauen schenken wird. Auch in den Trainingseinheiten hatte sich die Aufstellung zuletzt wieder immer mehr angedeutet. Alles andere wäre auch nach dem wiederholten höchsten Zweitligasieg der Vereinsgeschichte ein schlechtes Zeichen an die Mannschaft.

So könnte der Effzeh spielen: Horn – Schmitz, Meré, Czichos – Risse, Schaub, Höger, Drexler, Hector – Cordoba, Terodde

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