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U21 mit klarer Niederlage gegen den FC-Bayern-Gegner

Die U21 des 1. FC Köln hat den Schwung aus dem Auswärtssieg beim SC Wiedenbrück nicht mitnehmen können. Beim SV Rödinghausen setzte es schon wieder die zweite Niederlage in Folge. Der Pokal-Gegner des FC Bayern München, der dem Rekordmeister beim 1:2 in Runde zwei so stark Paroli geboten hatte, bezwang den Effzeh verdient mit 2:0 (2:0).

Rödinghausen – Dass in Ostwestfalen Fußball gespielt werden kann, hatten viele Zuschauer unter der Woche am Fernseher erfahren, als der SV Rödinghausen dem FC Bayern im DFB-Pokal die Stirn geboten hatte und mit einem respektablen 1:2 aus den Pokal ausgeschieden war. Die Gastgeber hätten gar zwischenzeitlich den Ausgleich verdient, doch am Ende hatte es gegen den FCB nicht gereicht.

Nur die zweite Halbzeit auf Augenhöhe

Anders kam es gegen die Jung-Geissböcke am Samstag. Simon Engelmann (13.) und Linus Meyer (24.), der schon gegen die Münchner getroffen hatte, sicherten dem Tabellenvierten am 16. Spieltag den Sieg. Engelmann traf nach einem Eckball per Kopf. Meyer nutzte einen Fehler in der Kölner Zuordnung bei einem weiteren ruhenden Ball und verwertete eine Freistoßflanke aus zentraler Position zum frühen 2:0 für den SVR.

Und die Geissböcke? In Hälfte eins waren die Kölner von Trainer Markus Daun über weite Strecken chancenlos, konnten sich über den Zwei-Tore-Rückstand zur Pause nicht beklagen. In Hälfte zwei übernahm die Daun-Elf zwar die Initiative, doch der Anschlusstreffer wollte nicht gelingen. Stattdessen wurde ein drittes Gegentor wegen vermeintlicher Abseitsposition nicht anerkannt. Nach 90 Minuten stand so ein letztlich verdienter Sieg für die Gastgeber und eine weitere Enttäuschung für den Effzeh.

In den entscheidenden Situationen mangelhaft

„Rödinghausen hat es souverän gespielt“, zollte Daun hinterher im Gespräch mit dem GEISSBLOG.KOELN dem Gegner Anerkennung. Der eigenen Mannschaft stellte der letztjährige Co-Trainer der FC-Profis aber kein genügendes Zeugnis aus. „Wir haben über weite Strecken eine ordentliche Partie gemacht, waren in den entscheidenden Situationen aber mangelhaft. Das muss man so deutlich sagen, weil es sich wie ein roter Faden durch die bisherige Saison zieht.“

Und so ist der positive Schwung nach dem 3:0 gegen Wiedenbrück wieder dahin. Dem unglücklichen 2:3 gegen Fortuna Düsseldorf II folgte ein 0:2 gegen Rödinghausen. Zum Abschluss der Hinrunde erwarten die Kölner am kommenden Samstag um 13 Uhr den Wuppertaler SV im Franz-Kremer-Stadion. Die Kölner liegen nach 16 Spieltagen mit nur neun Zählern punktgleich mit dem Letzten Herkenrath auf dem 17. Rang der Regionalliga West. Weil fünf der sechs Mannschaften vor dem Effzeh an diesem Wochenende punkteten, beträgt der Rückstand auf den rettenden 14. Tabellenplatz sieben Zähler.

1 Antwort
  1. Paul says:

    Warum wird hier wieder an einem Trainer festgehalten, der offensichtlich nicht in der Lage ist, das Potential der Mannschaft umzusetzen. Wie hat der Bestsellerautor gesagt: Wir haben aus unseren Fehlern gelernt! Man sieht es!

    Vorstand raus!

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