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Verletztenliste: Die Breite des Kaders zahlt sich aus


Insgesamt fünf Spieler fallen beim 1. FC Köln noch für eine Weile aus, hinter Rafael Czichos steht ein Fragezeichen. Trotzdem braucht sich Markus Anfang keine großen Sorgen zu machen, zu breit ist der Kader, um zu wirklich waghalsigen Experimenten gezwungen zu sein.

Köln – Die aktuelle Verletztenliste liest sich nach wie vor besorgniserregend. Die beiden kreativen Offensiven Vincent Koziello (Innenbandverletzung) und Louis Schaub (Knochenödem), die Sechser Marco Höger (Bänderdehnung) und Matthias Lehmann (Achillessehnenprobleme) sowie Lasse Sobiech (Adduktorenbeschwerden) sind  auf unbestimmte Zeit nicht einsatzfähig. Ein Fragezeichen steht zudem hinter Rafael Czichos, den eine Gesäßmuskelblessur prägt.

Es ist überall für Ersatz gesorgt

Doch wie bei allen anderen gilt auch bei ihm: Für Ersatz ist gesorgt. Dominick Drexler, Niklas Hauptmann und Salih Özcan stehen für Koziellos und Schaubs Achter-Position bereit – aber auch mit Rückkehrer Christian Clemens und Neuzugang Florian Kainz ist auf dieser Position zu rechnen. Johannes Geis ersetzt Marco Höger auf der Sechs. In der Innenverteidigung wäre im schlimmsten Fall – wenn Czichos auch ausfällt – eine Konstellation mit Benno Schmitz rechts, Jorge Meré links sowie Frederik Sörensen als Mittelmann möglich.

Trotz des gefüllten Lazaretts gibt sich Markus Anfang selbstbewusst: „Wir können den richtigen Weg einschlagen und uns vielleicht sogar recht früh absetzen. Das heißt aber noch lange nicht, dass man schon durch ist“, formulierte der Trainer im Gespräch mit dem Kölner Stadt-Anzeiger.

Die heutige Erstligatabelle weist Parallelen auf

Die Liste mit nicht einsatzfähigen Spielern erinnert ein wenig an die vergangene Saison. Nicht die einzige Parallele dieser Tage, wenn man sich die Tabelle im deutschen Oberhaus ansieht. Nach dem 19. Spieltag weisen Hannover 96 und der 1. FC Nürnberg lediglich elf Zähler auf. Und damit einen Punkt weniger als der FC zum gleichen Zeitpunkt der Abstiegssaison. Vier Zähler betrug damals der Abstand auf den Relegationsplatz 16, acht Punkte fehlten auf Rang 15. Aktuell ist es exakt die Hälfte: Augsburg auf Rang 15 hat nur vier Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Die Frage ist müßig und lässt sich nicht beantworten – dennoch wird sie sich mancher Fan stellen: Wäre angesichts dieser Konstellation der Gang in die 2. Liga verhindert worden?

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