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Gegen heimstarkes Aue winkt dem FC die Tabellenführung

Mit einem Sieg im Nachholspiel beim FC Erzgebirge Aue kann der 1. FC Köln am Mittwoch zum ersten Mal seit dem 11. Spieltag wieder die Tabellenführung übernehmen. Im Vergleich zum 3:1-Heimsieg gegen den SV Sandhausen braucht es dafür allerdings eine deutliche Leistungssteigerung. Denn zu Hause haben die „Veilchen“ schon für einige Überraschungen gesorgt.

Köln – In der Heimtabelle der 2. Bundesliga liegt Aue mit vier Siegen, vier Unentschieden und drei Niederlagen auf Rang elf. Eine Heimmacht ist der FC Erzgebirge nicht. Doch mit Erfolgen gegen St. Pauli, Holstein Kiel, Arminia Bielefeld und Union Berlin haben die Auer in dieser Saison schon bewiesen, dass sie zu Hause auch die „Großen“ schlagen können. FC-Trainer Markus Anfang ist gewarnt.

Die Tabellenführung wäre schön, aber nur eine Randerscheinung

„Aue ist eine sehr heimstarke Mannschaft, die das auch gegen die Spitzenteams schon gezeigt hat. Sie sind sehr schwierig zu bespielen“, sagte Anfang auf der Pressekonferenz am Montag. Nur gegen den Hamburger SV hat der FC Erzgebirge sein Heimspiel gegen eines der Top-Teams verloren. Doch weil ausgerechnet der HSV am 23. Spieltag bei Jahn Regensburg verloren hat, könnten die Geissböcke mit einem Sieg über Aue auf Tabellenplatz eins springen.

„Die Tabellenführung wäre schön, aber nur eine Randerscheinung. Erst am Ende der Saison ist es für uns wichtig, ganz oben zu stehen“, stellte der FC-Coach klar. Wichtiger ist für Anfang, dass seine Mannschaft nach dem schwachen Spiel gegen Sandhausen eine Reaktion zeigt: „Es geht für uns darum, nach Sandhausen in Aue nachzulegen.“

Der FC ist das zweitbeste Auswärtsteam

Das Team von Daniel Meyer befindet sich aktuell in einer guten Verfassung. Die „Veilchen“ holten vier Punkte aus den letzten beiden Spielen. Dabei gelang Aue auch ein 2:1-Auswärtssieg beim FC St. Pauli. Mit 26 Gegentoren stellen die Sachsen zudem die beste Defensivreihe der Liga – nach der des HSV.

Mut für einen Auswärtserfolg macht dem FC aber nicht nur die Rückkehr von Torjäger Anthony Modeste. Die Kölner stellen zudem das zweitbeste Auswärtsteam der Liga. In Aue soll für den FC der siebte Erfolg in der Fremde herausspringen. Und damit auch die Tabellenführung.

4 Kommentare
  1. Anti Raute says:

    Immer wieder das gleiche, der Gegner wird stark geredet. Warum wird das bei jedem Gegner gemacht? Wir sind morgen klarer Favorit und das will ich auch 90 Minuten auf dem Platz sehen. Wenn wir den Start nicht wieder verpennen und die Einstellung in Sachen Kampf stimmt, Dann gewinnen wir morgen in Aue. 3 Punkte, Egal wie. Schönspielen wird morgen nicht funktionieren, den Sieg muss man sich erarbeiten.

  2. OlliW says:

    Ich verstehe es auch nicht. Es sollte alles im Grunde kein Problem sein. Wenn man die Berichterstattung aber mal quer liest, haben wir inzwischen 17 schwer zu bespielende Angstgegner! Pauli (Vorsicht, die wollen aufsteigen und haben Alex Meier!), jetzt Aue (Oje, die haben neulich einen Punkt gegen einen aus dem Mittelfeld geholt!) Usw.

    Jedes Spiel muss ernst genommen werden, ja! Nichts geht von alleine. Alle Teams können Fußball spielen. Alle Spiele sind allerdings sportliche Probleme, die man als FC meistens lösen können müsste! Doch kaum sagt man hier klar, dass der FC „eigentlich“ gewinnen muss, kommen welche an und sagen, das sei Überheblichkeit! Von uns Fans und der Mannschaft. Man solle lieber devot sein und diese „starke Liga“ annehmen. Ist die 2. Liga eigentlich wirklich so stark? Ist sie am Ende nicht viel schwächer als die erste? Kann man die Erfolge und Misserfolge eigentlich einfach übertragen? Das sehen alle je nach Situation anders.

    Der FC muss eigentlich…ja. Geht es dann mal schief, gibt es „nur“ Siege ohne Glanz und wird der Gegner nicht 95 Minuten dominiert, fühlen sich die Vorsichtigen und Schwarzseher gleich bestätigt, haben Albträume von der 3. Liga oder sehen schon den übernächsten Abstieg heraufziehen. Natürlich nach einem Aufstieg, der ja aufgrund der individuellen Klasse des FC-Kaders gar nicht in Gefahr sei. Die Optimisten wollen lapidar den „Mund abwischen“ und „das Krönchen zurechtrücken“ und den „eigentlichen Weg“ unbeirrt fortsetzen.

    Was denn nun?

  3. Max Moor says:

    Wir sollten uns nicht immer so klein machen … die Gegner werden so stark geredet und was zählt ist aufn Platz !!! Ob Tabellenführer usw. sollte man stecken lassen ! Die sollen lieber mal von Anfang bis Ende Gas geben und nicht wieder Ziele vergeigen wie so oft zuletzt . .

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