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Mit Schaub, Sobiech und einem neuen Sturm-Duo?

„Wir haben gesagt, dass wir durchwechseln.“ Mit diesen Worten leitete Markus Anfang am Montag ein, welches Sturmduo am Mittwochabend für den 1. FC Köln beim MSV Duisburg auflaufen könnte. Der Effzeh muss nur einen Ausfall hinnehmen. Dennoch dürfte es mehrere Wechsel geben. 

Duisburg – Ohne Jorge Meré wird der 1. FC Köln beim MSV Duisburg im Nachholspiel des 26. Spieltags antreten. Der Ausfall des Spaniers zieht die ersten von wohl mehreren Änderungen in der Startelf nach sich. Es dürfte wohl ein offenes Geheimnis sein, dass für den 21-Jährigen der Zweitliga-erfahrene Lasse Sobiech in die Partie rücken wird.

Neben dieser offensichtlichen Änderungen dürfte es auch eine zweite geben, die sich bereits am Montag angedeutet hatte. Markus Anfang erklärte, dass Jhon Cordoba „viel Verschleiß“ in den letzten Tagen und Wochen erlitten habe. Kurzum: Der Kolumbianer ist platt und braucht eine Pause, um im Topspiel am kommenden Montag gegen den Hamburger SV wieder fit zu sein. Dies gibt Anfang die Chance, erstmals überhaupt Simon Terodde und Anthony Modeste gemeinsam im Sturm aufzubieten. Der 27-Tore-Mann und der Rückkehrer – kann das klappen? Diese Frage stellten sich in den letzten Wochen viele Fans und Experten. Am Mittwochabend dürfte es einen ersten Hinweis darauf geben.

Sobiech für Meré, Terodde für Cordoba – das dürften die beiden sicheren Veränderungen im Vergleich zum Spiel des Effzeh in Heidenheim sein. Darüber hinaus musste auch Dominick Drexler am Montag kürzer treten. Der zuletzt überragende Offensivmann klagte nicht nur über muskuläre Probleme, sondern über generelles Unwohlsein. Auch ihn könnte Anfang in Duisburg mit Blick auf das HSV-Spiel schonen, zumal mit Louis Schaub ein anderer Offensivspieler nach seinem Knochenödem mit den Hufen scharrt und erstmals in diesem Kalenderjahr wieder von Beginn an ran möchte.

Sobiech, Terodde, Schaub – mit diesen Wechseln könnte es getan sein. Doch Anfang wird überlegen, ob er Christian Clemens auf Rechtsaußen ebenfalls eine Pause gönnt und den zuletzt verschmähten Marcel Risse bringt. Schon in der letzten Englischen Woche durfte Risse beim FC Erzgebirge Aue für Clemens von Beginn an ran. In den vergangenen acht Spielen blieb dies allerdings auch sein einziger Einsatz. Risse verfügt also nicht gerade über viel Spielpraxis. Er wäre also einer jener Wechsel, die sich Anfang gut überlegen müsste, um den Spielfluss nicht zu unterbrechen. Denn obwohl das Duell beim MSV ein „Bonusspiel“ ist, wie der FC-Coach es nannte. Es ist auch die große Chance für die Geissböcke, sich vorentscheidend abzusetzen.

So könnte der Effzeh spielen: Horn – Sobiech, Höger, Czichos – Risse, Geis, Kainz – Schaub, Hector – Modeste, Terodde

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