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Schützenfest: U21 deklassiert den Tabellenzweiten

Die U21 des 1. FC Köln hat für einen weiteren Paukenschlag in der Regionalliga West gesorgt. Beim Tabellenzweiten und Aufstiegsaspiranten Rot-Weiß Oberhausen gelang der Mannschaft von Trainer André Pawlak eine Glanzleistung. Bereits mit einer 4:0-Führung ging es in die Pause. Am Ende stand ein 6:1 (4:0)-Sieg auf der Anzeigetafel.

Oberhausen – Die Serie geht weiter. Seit nunmehr sieben Spielen ist die U21 des 1. FC Köln ungeschlagen. Das 6:1 in Oberhausen war der sechste Sieg im siebten Spiel nach den Erfolgen unter anderem gegen Viktoria Köln, den BVB II und Gladbach II. Zudem war der Gegentreffer zum zwischenzeitlichen 4:1 in Oberhausen das erste Gegentor aus dem Spiel heraus seit sechs Spielen.

Als krasser Außenseiter war die U21 einmal mehr in die Partie gegangen. Doch schon früh stellte sich heraus, dass sich die Kräfteverhältnisse in der Realität gänzlich anders darstellten. Bereits in der fünften Minute erzielte Hikmet Ciftci vor 2.855 Zuschauern das Führungstor für den Effzeh. Der türkische U21-Nationalspieler hatte aus 23 Metern einfach mal abgezogen und den Ball im linken Winkel versenkt. Es sollte der Auftakt zu einer famosen ersten Halbzeit werden.

Wichtige drei Punkte im Abstiegskampf

In der 25. Minute erzielte Marius Laux nach einer Ecke das 2:0. Winter-Neuzugang Vincent Geimer erhöhte in der 33. Minute mit einem direkten Freistoß ins Torwarteck auf 3:0. Adrian Szöke war es überlassen, noch vor der Pause nach einer Flanke von rechts am kurzen Pfosten per Kopf das 4:0 zu erzielen (37.). Die Geissböcke wie im Rausch, Oberhausen mit einer indiskutablen Leistung an Ostersonntag.

In der Halbzeitpause reagierte Oberhausen. Trainer Mike Terranova, mit dem FC-Coach Pawlak gerade erst seinen Fußballlehrer-Trainerschein gemacht hatte, wechselte doppelt – und konnte sich kurze Zeit später zumindest eine kleine Hoffnung machen. Raphael Steinmetz erzielte in der 50. Minute den Treffer zum 1:4 für RWO. Doch an diesem Tag machte Köln alles richtig: Chris Führich (56.) und erneut Geimer (59.) machte mit einem Doppelschlag nur wenige Minuten nach dem Gegentreffer für den Effzeh alles klar und das Debakel für den Tabellenzweiten perfekt.

Wie wichtig die drei Punkte in der Endabrechnung waren, zeigte ein Blick auf die anderen Ergebnisse. Weil Wattenscheid gegen den TV Herkenrath gewann, der Bonner SC jedoch in Rödinghausen sowie der SV Straelen bei den Fohlen verlor, liegen die Geissböcke nach 30 Spieltagen mit 36 Punkten auf Rang 13. Der Vorsprung auf Rang 15 (Straelen) beträgt allerdings nur drei Punkte. Nächsten Samstag wird es dann richtig spannend: Der Effzeh empfängt den Tabellen-16. aus Wiedenbrück. Der Sport-Club hat aktuell 31 Punkte auf dem Konto.

12 Kommentare
  1. DrexCor says:

    Da sollten sich mal die „Stars“ eine Scheibe von abschneiden.
    Hier wird gekämpf und Fussbal gespielt.
    Herr Pawlak und Kevin McKenna sollten sich mal Herrn Anfang zur Seite nehmen und aufzeigen, wie man richtiges Coaching betreibt.
    Super Jungs! Weiter so und der Klassenerhalt ist bald geschafft.
    Hier kann man Stolz sein. Dann Ostern ja doch noch gerettet :-)

  2. Huey L. says:

    Schade, dass die 1. Mannschaft den Aufstieg nicht längst klar gemacht hat. Meine Hoffnung war, dass sich der eine oder andere Spieler der U21 bei einem früh feststehenden Aufstieg (und gleichzeitigen Klassenenerhalt der U21) einmal in der 1. Mannschaft präsentieren darf/ kann.
    Der Aufstieg ist uns wohl -trotz der zuletzt gezeigten „Leistungen“- nicht mehr zu nehmen und so können unsere hoffnungsvollen Talente sich schon mal nach neuen Vereinen umsehen, wenn sie den berühmten nächsten Schritt machen wollen. Hoffentlich nur per Leihe, denn einige sehe ich als vielversprechend an. Da aber in der 1. Mannschaft bekanntlich alle Spieler gleich sind und unter diesen Gleichen fast immer die Selben spielen (und somit gestandenere Spieler kaum Einsatzchancen erhalten), würden sie beim FC derzeit und wohl auch in naher Zukunft, leider nur versauern.

    • ingman says:

      Den Satz ….der Aufstieg ist uns nicht mehr zu nehmen….kann ich mittlerweile nicht mehr lesen….spielen wir so wie in dresden die letzten Spiele….und die anderen gewinnen….findet man sich ruck zuck in der Relegation wieder….oder auf platz 4…..

  3. Max Moor says:

    man sieht das auch die hoch bezahlten Hector , Höger , Horn einfach nichts bringen ! Verdienen haufen Kohle , sind Millionäre und den Verein fehlt es dann am Geld für vernünftige ehrgeizige Spieler !!! Abstieg und dann hätten die auf die Insel wechseln sollen . Diese Treue ist absoluter Mist wenn doch nichts besser wird ! Keiner von diesen Führungsspielern hat seine Leistungen gebracht über die ganze Saison dazu der peinliche Abstieg !“ Es ist nichts besser geworden und die spielen in der 2. Liga so weiter wie letzte Saison . . Die sind satt vom vielen Geld , das ist das Problem ! ! !

  4. Max Moor says:

    Immer die gleiche Scheiße .. liegt man zurück dann verliert Köln auch . Warum hat sich nix geändert nach dem 0:1 ??? dann 0:2 … einfach nix .. ein Spiel geht 90 Min und niemand verlangt das man Auswärts jeden Gegner HOCH BESIEGT ! Warum aber ist kein 1 : 1 möglich grad wenn man hinten liegt ??? Dresden hätte Heute noch viel höher gewinnen können und sollen ! Eine absolute Frechheit !!! Hoffe es fliegen einige Spieler Raus ! Solche Spieler die so blöde Spielen mag ich nicht mehr sehen !!! nehmt euch ein Bsp. Heidenheim oder Regensburg !

  5. mario lindenberg says:

    Als Kontrastprogramm zum „Untergang an der Elbe“ war ich in Oberhausen und durfte das „Schützenfest an der Emscher“ miterleben. Nach der ziemlich durchwachsenen Leistung im Heimspiel gegen Wattenscheid, war mit einem 6:1 nicht zu rechnen. Umso größer mein Respekt vor der Leistung der Mannschaft und dem Trainerteam. Einen Aufstiegskandidaten zuhause mit 6:1 abzuziehen, dass war einzigartig und hat mir geholfen etwas besser über den Untergang an der Elbe hinweg zu kommen. Wenn das überhaupt geht……

  6. Hans-Georg Skowronek says:

    Irgenwie tut mir Markus Anfang schon ein bisschen leid. Er ist mit seinem Latein sicherlich am Ende: Die gleiche Mannschaft, die Dresden in Köln mit 8:1 deklassiert, macht sich beim 0:3 beim gleichen Gegner nicht nur lächerlich, sondern – und das ist das Schlimmste – unglaubwürdig.
    Wenn ein Orchester lediglich schiefe Töne produziert, hat es entweder gar keinen oder nur einen miserablen Dirigent.
    Die U21 des FC steckte in fast aussichtsloser Abstiegssituation als Pawlak wieder von Daun übernahm und – wieder einmal – die U21 aus der Abstiegszone brachte.
    Übrigens: André Pawlak hat eine Trainerlizenz als Fußballlehrer…

  7. Ulrich Treimer says:

    Ich würde am Wochenende 6 Spieler der U 21 gegen Darmstadt beginnen lassen. Gleichzeitig würde ich 6 Stammspieler der Profis in der Regionalliga einsetzen.
    Darmstadt würden wir dann schlagen, nur die U 21 würde ein wichtiges Spiel gegen Wiedenbrück verlieren. Denn ohne laufen geht es in keiner Liga der Welt.

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