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Aufstieg mit Viererpack! Pawlak-Elf ballert sich zum Meistertitel

Der 1. FC Köln hat es geschafft. Wie ein souveräner Aufsteiger schoss sich der Effzeh am Montagabend zurück in die Bundesliga. Mit dem neuen Trainer André Pawlak ließen die Geissböcke der SpVgg Greuther Fürth nicht den Hauch einer Chance. Das 4:0 (3:0) machte den sechsten Aufstieg zurück ins Oberhaus und auch die Zweitliga-Meisterschaft nach 32 Spieltagen perfekt.

Aus Fürth berichtet Jonas Klee

Den Aufstieg hätte man den Geissböcken schon vor dem Spiel nur noch rechnerisch nehmen können. Aber auch auf dem Platz wollte der Effzeh am Montagabend ein Ausrufezeichen setzen. Nach vier Spielen ohne Sieg, nach zwei Niederlagen in Folge, nach dem Trainerwechsel von Markus Anfang zu André Pawlak und nach einer überhaupt holprigen Saison sollte in Fürth kein Zweifel mehr bleiben: Der 1. FC Köln kehrt zurecht in die Bundesliga zurück.

Ausgangslage

Das Ziel waren drei Punkte. Pawlak setzte dafür auf etwas mehr Sicherheit. Weil Anthony Modeste gänzlich fehlte und Simon Terodde angeschlagen auf der Bank saß, entschied sich der 48-Jährige für ein variables System mit Viererkette und je nach Spielsituation einem 4-1-4-1 oder einem 4-4-2 mit Dominick Drexler neben Jhon Cordoba. Die Umstellungen, die Jonas Hector auch wieder auf die Linksverteidiger-Position und Marcel Risse auf die rechte Außenbahn spülten, fruchteten. In Fürth konnte es zu keiner Zeit der Partie einen anderen Sieger als den FC geben.

Moment des Spiels

Es waren gerade sieben Minuten gespielt, da verhinderte Marco Höger im Mittelfeld einen Konter der Fürther. Hector schickte auf links den freigespielten Florian Kainz. Der zuletzt kritisierte Winterneuzugang zog in Richtung Grundlinie und flankte dann scharf in die Mitte. Zwei Kleeblätter verschätzten sich im Strafraum, sodass Cordoba in ihrem Rücken frei zum Abschluss kam. Der Kolumbianer hielt nur noch seinen Fuß hin, der FC führte früh. Es war der perfekte Start für einen sorgenfreien Aufstiegsabend.

Die wichtigsten Szenen

Von Minute eins an spielte der FC schnell nach vorne, versuchte jeden Ballverlust der Gastgeber zu nutzen und kam durch Kainz (3.) sowie Risse (6.) direkt zu Chancen. Den dritten Torschuss nutzte Cordoba zum frühen 1:0. Es sollte nicht der letzten Treffer des 25-Jährigen an diesem Abend bleiben. In der 20. Minute hätte Benno Schmitz nach einem sehenswerten Doppelpass mit Cordoba frei vor Sascha Burchert das 2:0 machen müssen, scheiterte aber am Fürther Keeper. Kein Problem, dachte sich Schmitz. Bei der anschließenden Ecke störte der Kölner Rechtsverteidiger seinen Gegenspieler Daniel Steiniger entscheidend, sodass dieser eine Risse-Ecke mit dem Kopf ins eigene Tor verlängerte. Ein Eigentor zum 2:0 für den FC, auf das weitere Kölner Torchancen folgten. Nach einer halben Stunde verzog Louis Schaub knapp aus 17 Metern. Doch der Österreicher machte es in der 41. Minute perfekt, flankte auf den langen Pfosten, von wo aus Drexler in die Mitte köpfte und dort Cordoba aus kurzer Distanz nur noch seinen Kopf hinhalten musste. Eine fast perfekte Halbzeit für die Pawlak-Elf, in der Timo Horn nicht hatte eingreifen müssen. Das Torschussverhältnis von 11:2 für den FC sprach eine deutliche Sprache.

Nach der Pause versuchte Fürth zunächst ins Spiel zu kommen, doch den Ball kontrollierten die Gäste. Nach 65 Minuten gelang dem Effzeh ein weiterer perfekter Angriff. Drexler legte den Ball raus zu Kainz, der von der Grundlinie zwei Gegenspieler überlupfte. Erneut stand Cordoba goldrichtig und köpfte zum 4:0 ein (65.). Nur drei Minuten später vergab Kainz nach sehenswerter Vorarbeit von Höger. In der Folge kam Köln fast im Minutentakt zu Chancen. Erst scheiterte der eingewechselte Salih Özcan an Burchert (68.), dann verzog erneut Kainz (75.), ehe der ebenfalls eingewechselte Terodde Burchert per Kopf zur Parade zwang (77.). Der FC hatte alles im Griff, auf der Bank klatschte Pawlak seine Spieler ab, auf den Rängen ertönte „Nie mehr Zweite Liga“. Und nach 90 Minuten konnte die Kölner Aufstiegsparty in „Widder do“-Aufstiegs-T-Shirts beginnen.

Fazit

Zum Freuen: Der 1. FC Köln ist zurück in der Bundesliga.

Zum Aufstieg: Der Mannschaftsbus wird auf dem Rückweg aus Fürth zurück nach Köln dank mitgebrachter Getränke zum Partybus für die Spieler.

Mann des Tages: Jhon Cordoba mit seinen Saisontoren 18, 19 und 20.

Aufstellung

Horn – Schmitz, Meré, Czichos, Hector – Höger – Risse (66. Özcan), Schaub, Drexler (82. Koziello), Kainz – Cordoba (74. Terodde)

Tore

0:1 Cordoba (8.)
0:2 Steiniger (ET, 21.)
0:3 Cordoba (41.)
0:4 Cordoba (65.)

53 Kommentare
  1. NICK says:

    Fürth ist aber auch ein guter Gastgeber muss man sagen, Hymne gespielt, Zäune geöffnet – Hut ab, das macht nicht jeder…Wir sind wieder da. Hoffentlich sagen wir das nächstes Jahr nicht schon wieder…Joode Naach

  2. JuppZupp says:

    Es hat Spaß gemacht heute zuzusehen, Passicherheit, laufbereitschaft und Einsatz haben gestimmt, Cordabo ist eine Maschine, in ner Woche so eine Veränderung der Spielkultur ist schon echt seltsam, das letzte war an die Anfang Verteidiger gerichtet.

  3. Matthias says:

    Man sollte aber ehrlich sagen, das Fürth sehr schwach war. Auf jeden Fall aber hat die 4er Kette gepasst!
    Jetzt gilt es für die Verantwortlichen einen erstligareifen Kader zusammen zu stellen.
    Glückwunsch und viel Glück für die nächste Saison?

  4. Christ Walker says:

    Glückwunsch ans Team!
    Scheinbar hat die Veränderung unter der Woche einigen sehr gut getan. Vor allem tat es dem Spiel mMn sehr gut, dass mal nicht 2 Spieler vorne geparkt worden sind, die quasi kaum teilnehmen. Man hatte endlich mal regelmäßig Überzahl auf den Flügeln und mir hat es phasenweise sehr zugesagt. Pawlak macht auch einen sehr lockeren und sympathischen Eindruck.

  5. Holger says:

    Endlich ein Spiel das man ohne Befürchtungen das es noch in die Hose gehen könnte schauen konnte :-)
    Was so eine Umstellung doch bewirkt!
    Der Kader hat plötzlich eine ganz andere Qualität :-)
    Auch die Wechsel fand ich gut.
    Mir gefällt der FC so ganz gut, ich hoffe das Trainerteam bekommt die Chance weiter zu machen.

  6. Ostfriesenhennes says:

    jetzt ist doch ein wenig Freude da:-) super Leistung heute! ich gehe davon aus, dass man Pawlak die Chance gibt, wenn er alle drei Spiele gewinnt, aber ich frage mich dann schon, ob man im April Spieler kontaktiert hat, die evtl zum Fc wechseln und man dann Anfang noch mit einbezogen hat, gehe davon aus, dass Schindler ja auch wegen Anfang hier landet, obwohl ich den für ne Verstärkung halte auf rechts! meine Befürchtung ist, wenn Pawlak es bleibt, er nicht genug Druck auf die Verantwortlichen aus übt, um 5 bis 6 neue zu holen! Veh wäre dann schön raus

  7. Holger says:

    Wie bereits schon einmal gesagt, wir werden uns noch wundern was dieser Kader nach einem Trainerwechsel alles hergibt!
    Heute war ein erster Beweis dafür :-)
    Mit 2-3 weiteren guten Verstärkungen (vorausgesetzt kein Leistungsträger geht), besteht der FC auch in der 1.Liga.
    Ein Hoch auf…….
    – die 4er Kette
    – Hector auf der richtigen Position
    – Eine gute Stimmung im Team
    – Spielanweisungen/System das verstanden wird
    :-))))))

  8. Heinz Bull says:

    Das einzige gute ist, dass ich jetzt auch mal einen anderen Flughafen sehe außer den Kölner. Jetzt bin ich nur noch gespannt wie sich der Karnevals-Verein neu aufstellt. Schumacher und Ritterbach werden jetzt aus ihrem Schneckenhaus kommen und die Werbetrommel rühren. Veh muss weg ,und das sofort. Römer zum Friseur und ab zum Bund. Es müssen neue Führungspositionen besetzt werden. Nur wird dieses durch den Klüngel nicht passieren. Nochmals zum Spiel , hier wurde von der Spielidee Stöger kopiert .

    • Boris Karis says:

      Genau, der Stöger hat das System erfunden, das darf nie wieder einer spielen.
      Spielranweisungen, Taktik Mannschaftsführung auch alles vom Stöger.
      Heimlich trainiert er wahrscheinlich den FC via Skype.
      Sorry aber du laberst hier heute nur Müll, selbst nach so einem Spiel nur Hetze.
      Die „Jungs“ haben das souverän runter gespielt, wie es sich gehört. Aber du willst wahrscheinlich nach dem 3:0 noch offensiver spielen damit wir das Spiel wieder 4:3 verlieren.
      Und zu Fürth; ein Gegner ist nur so gut wie du es zulässt und auch das war heute dem FC geschuldet und nicht den schlechten Fürthern, wir haben einfach nichts zugelassen ,alles im Keim erstickt und kompakt gestanden, das gesamte Spiel über. Fürth hat einfach keine Lösung gefunden aufgrund der gut eingestellten Mannschaft!
      Keine Ahnung wie man sich immer irgendwo was zusammen stricken muss um zu motzen.
      Am besten gehst du auch beim nächsten Spiel einfach pennen und guckst dir die Zusammenfassung an die geht nur 3 Minuten, die schaffst du bestimmt mit nem Kaffee ohne einzuschlafen.

      • Heinz Bull says:

        Dein Name sagt das du mal zum Zahnarzt muss. Die sind schon ganz braun . Also, das war für Dich der Fußball mit dem wir in Liga 1 bestehen werden ? Stöger hat aus einer sicheren Abwehr nach vorne spielen lassen , und das wurde als langweiliger Fußball angesehen. Wer war denn Stöger sein Assistent? Junge , dich spiele ich noch mit über 60 schwindelig.

        • Boris Karis says:

          Zusammenhang?
          Erst sind meine Zähne Braun aufgrund meines Namens , der auch noch anders geschrieben wird , dann spielste mich mit 60 schwindelig ?
          Wie schon gesagt, sehr viel Müll dafür aber auch sehr wenig Sachverstand.
          Wenn man sich das geschriebene einfach mal mit Brille durchliest dann sieht man auch mit über 60 dass ich mich zu diesem Spiel geäussert habe und nicht zur Bundesliga, ich denke niemand kann etwas dazu sagen wie wir in der Bundesliga bestehen werden. Weder mit welchem Trainer noch mit welchem System noch mit welchen Spielern.
          Ausser du natürlich denn als Alter Greis kann man durch seine Erfahrung als Alter Couch Trainer und Manager in die Zukunft blicken.
          Der FC hat hoch verdient gewonnen, der Sieg war zu keiner Zeit in Gefahr und das war das Ziel.
          Unfassbar dass nach einem Souveränen 4:0 Sieg noch gemotzt wird.
          Mach den Trainer Schein und zeig mal selber was du in der Bundesliga kannst anstatt hier rum zu labern, aber dafür hast du halt nix drauf darum musste hier einen auf klugscheisser machen.
          Der Pawlak hatte eine Woche Zeit , das Ergebnis ist bekannt, wie auch mit der U21 hat er gezeigt was er drauf hat in kürzester Zeit. Aber gibt halt einige Fans die nie genug bekommen können und alles besser können

  9. Robert H. says:

    Glückwunsch an die Mannschaft – und vor allem an Markus Anfang. Alle die heute Pawlack als Heilsbringer verehren verkennen die heutige Leistung des Gegners. Fürth hat gut angelaufen, unter Druck bekommen unsere Jungs Probleme. Das wird in Liga 1 aber Standard. Na ja, freuen wir uns, wenn auch mit Mühe. Nächste Saison wir purer Stress, da müssen Major und andere nicht nur den Einlauf sondern auch den Katheter bereit legen.. ;-)

  10. Klaus Thelen says:

    Boris Karis, eine super Analyse. Auch wenn ich nur sporadisch die Beiträge in diesem Forum lese, fällt mir eine Frage auf: Wieso geht man hier überhaupt auf die idiotischen “ Beiträge “ dieses Grosskotz Heinz Bull ein?
    In der Hoffnung auf eine gute nächste Saison.
    Jacques

  11. Holger says:

    Fazit:
    Gemeckert wird hier immer :-)
    Selbst wenn es ein souveräner Sieg war, bei dem man mit einer hervorragenden Grundordnung den Gegner nie ins Spiel kommen ließ, nur mal so…..Zum ersten mal in 32 Spielen :-)
    Das geht ja garnicht und dann schießt der FC noch 4 Tore, OHNE Gegentor!
    Mist dieser Kader ist ja doch nicht so scheisse.
    Einigen hier wäre es lieber gewesen der FC wäre eingebrochen, damit man sagen kann das Anfang hätte bleiben müssen :-)
    So war halt nur der Gegner grottenschlecht und vorher waren die Gegner überragend…..MSV, Darmstadt, Dresden, alles Top Manschaften…..aber Fürth, die können ja nichts :-)
    Wie ein Verantwortlicher von Fürth in der Pause treffend bemerkte:
    „Köln spielt ganz anders als in den letzten Wochen“
    Ich hoffe es geht so weiter und der Kader kann zeigen was in ihm steckt, denn eins ist klar, der FC ksnn keine 6,7 oder gar 8 neue Leistungsträger für die nächste Saison kaufen!!!
    Man muss das optimale aus diesem Kader machen und punktuell verstärken!
    Mehr ist finanziell nicht drin.
    Ich bin aber sicher, dass dies einem guten Trainer auch gelingt!

    • FelixH says:

      Fakt ist, es ist immer leichter gegen den Ball zu arbeiten als etwas zu produzieren. Anscheinend war die Mannschaft einfach mit dieser Art zu spielen überfordert. Pawlack hat einfach wieder die Grundtugenden verlangt, Spass in die Truppe zurück gebracht und einfachen Umschaltfußball spielen lassen. Deshalb Anfang seine Qualitäten abzusprechen ist einfach lächerlich.
      „Köln spielt ganz anders als in den letzten Wochen“ JA! Sie standen wesentlich tiefer und mussten keinen Spielaufbau betreiben, deshalb hatte auch ein Risse plötzlich wieder Spass. Ganz einfach, weil er nicht mehr kognitiv überfordert wurde. Genau wie Höger, Horn usw. Deshalb ist meiner Meinung nach aber immer noch nicht der Kader gut. Sondern das sind einfach Spieler aus der alten Zeit, die weder taktisch Flexibel sind, noch die nötige Dynamik haben, den modernen Fußball spielen zu können. Und wenn Leute wie das Kölner Umfeld das nicht verstehen, wird halt ein Trainer und nicht der Spieler in den Jordan geschickt.

      Armseliges Kölner Umfeld

      • Holger says:

        Jeder hat seine Meinung, aber die Zukunft wird es zeigen :-)
        Dieser Kader ist besser als sein Ruf.
        Und der Wirtschaft kann man auch nicht die ganze Belegschaft austauschen nur weil die Führungskraft es nicht schafft das Beste aus der Belegschaft herauszuholen!!!
        Und keine Azubis vernünftig ausbildet.
        Dann muss man die Führungskraft wechseln und nicht die komplette Belegschaft entlassen :-)

        • FelixH says:

          Doch das wird aber in der Wirtschaft praktiziert. Sowas nennt sich Change Management. Da werden alte Denkstrukturen aufgebrochen und neue etabliert und die jenigen, die sich dagegen verschließen, werden mittelfristig ausgetauscht.
          Wenn wir über Leistungsfußball sprechen, müssen wir aufhören alles emotional zu bewerten.

          • Holger says:

            Das Change Management beginnt aber nicht unten, es ist ein langwieriger Transformationsprozess der von oben nach unten über längere Zeit vollzogen wird.
            Dazu fehlt dem FC zum einen der Mut, zum anderen das nötige Personal.
            Um auf Anfang zurück zu kommen, er war einfach eine engstirnige Führungskraft, nicht mehr und nicht weniger

          • Boris Karis says:

            Der Kader war mit den Anforderungen Anfangs überfordert?
            74 Tore sagen dass die Offensive wohl doch nicht von der Sonderschule ist.
            Die Spiele unter Anfang wurden in der defensive verloren. Und zwar aus 3 Gründen. 3er Kette mit Höger in der Zentralen, hohes verteidigen und zu wenig Tempo dafür. Und das ist sehr wohl ein Trainer Ding wenn er das nicht sieht und nicht umstellt

        • Jose Mourinho says:

          Selbst wenn der Vergleich nicht hinken würde: Leider ist Veh, die oberste sportliche Führungskraft, aber noch da.

          Und Deine Sicht der Dinge ist geprägt von einem schwarzweiss Denken (Anfang kacke, Pawlack top) ohne Schattierung und offensichtlicher Abneigung gegen Anfang. Ernsthaft zu behaupten, es wäre der erste souveräne Auftritt in 32. Spieltagen ist angesichts des (beispielhaften) 8-1 gegen Dresden und einigen ungefährdeten Siegen mehr einfach nur albern. Das Hinspiel gegen diese so starke Fürther Mannschaft wurde übrigens genauso souverän und genauso 4-0 gewonnen. Anfang hat seine Fehler gemacht, vor allem wohl im Umgang mit dem Team, und möglicherweise war eine Ablösung daher folgerichtig. Aber professionell, mit Anstand und ohne jede Gefahr für den Aufstieg, hätte der Wechsel nach der Saison stattgefunden. Aber so geht Egoarmin leider die Dinge nicht an…

          • Holger says:

            Schwarz weiß?
            So wie….wenn man verliert war es nur Pech und immerhin ist es ja die stärkste 2. Liga der Welt!
            Ich bin heil froh, dass dies nun vorbei ist und die mangelnde Selbstkritik der Vergangenheit angehört.
            Übrigens ist es in einigen Dingen zwingend erforderlich schwarz weiß zu denken, sonst wird weiter geprutscht!

          • FelixH says:

            Nicht gänzlich Boris, aber aufjeden Fall der alten Garde. Das sind auch die Spieler gewesen die anschließend in den Medien gegen Anfang gewettert haben. Modeste und Höger zum Beispiel.
            Ich erinnere auch gerne an das Pokalspiel gegen Schalke. Von der Spielanlage und der Dominanz war das ein super Spiel. Da haben wir auch nichts zugelassen defensiv und das Spiel super kontrolliert, leider waren wir nicht zwingend genug

          • radrennbahn says:

            Eins muss man Dir lassen, Du bist echt konsequent. Nicht nur den Namen eines Stinkstiefels nehmen, sondern sich auch so zu verhalten. Weiter so.

        • FelixH says:

          Der Change Prozess fängt auch in den Köpfen der Fans an. Weg vom Sicherheitsfußball, hin zum Mutigen aktiven Fußballspiel, aber da haben die meisten Angst vor. Deshalb lieber sichere Grundordnung und schön abwarten reagieren

          • Holger says:

            Sorry, aber wir sind Fans vom FC Köln und nicht von Real Madrid oder Manchester!
            Der FC muss aufsteigen und mit dem Spielermaterial Plus punktuelle Verstärkung auskommen oder hab ich was verpasst?
            Ein Milliardenzuwachs???
            Sorry, aber das ist die Realität

          • Jose Mourinho says:

            Du brauchst nicht versuchen, hier Leute zu überzeugen. Das klappt nicht. Wenn man – wie Holger – aus einem einzigen Spiel gegen Tabellenniemandsland, ohne Druck da die Konkurrenz den eigenen Aufstieg zwischendurch schon perfekt gemacht hat und mit keinem anderen Ergebnis als im Hinspiel (übrigens auch zu keiner Zeit gefährdet) Bestätigung dafür ziehen will, dass jetzt alles megageil läuft und vorher nur Glück war, dann wird man sich auch von Argumenten nicht abhalten lassen.

  12. Holger says:

    Zitat von Leitl im Kicker:
    „Gegen das sehr gute Positionsspiel, die individuelle Klasse, die Freude habe seine Mannschaft nichts entgegenzusetzen“
    Für mich besteht da ein kausaler Zusammenhang in Bezug auf den Trainerwechsel.
    Denn, noch eine Woche zuvor war davon sehr wenig zu sehen und dieser Umstand lässt mich sehr positiv in die Zukunft schauen :-)

  13. Dirk Schütz says:

    Ganz klar , MA hat sich selbst zuzuschreiben das er nicht mehr da ist !
    Er hätte lediglich die Formation leicht ändern müssen und die Spieler nach Ihren Stärken aufstellen müssen , dann wäre er jetzt Aufstiegstrainer.
    Also : Selbst Schuld , wenn man so ignorant ist.

  14. Boris Karis says:

    Im Prinzip ist es doch ganz einfach.
    Niemand weiss wie es unter Anfang weiter gegangen wäre, vllt hätte er auch gewonnen vllt aber auch nicht.
    Er hat die Mannschaft dahin geführt, wie auch immer er es geschafft hat ist im Prinzip egal. Aufgestiegen wäre er ja sowieso, wie wir jetzt wissen.
    Nur konnte niemand wissen dass keiner der Verfolger alles liegen lässt, wenn die alle gewonnen hätten und wir alles verloren, was dann ?
    Dann gehst du nachher in die relegation mit einem Trainer der die Mannschaft nicht mehr erreicht und Taktisch von jeder Mannschaft durchschaut wurde und plötzlich stehst du da und siehst dich ein weiteres Jahr in der zweiten Liga.
    Wie schon gesagt der Trend zeigte klar nach unten und Besserung war kaum in sicht.
    Des weiteren kann keiner von uns wissen was in der Zukunft passiert, welches System gespielt wird und mit welchem Trainer, Zugänge Abgänge, das alles steht in den Sternen.
    Aber Fakt ist dass im Moment alles richtig gemacht wurde , der Aufstieg ist perfekt das Team hat eine ,für den Moment ,versöhnliche Leistung gebracht und was danach passiert muss man schauen.
    Man wird sehen ob Pawlak sich durchsetzt und die letzten beiden Spiele genau so souverän über die Bühne bringt und dann ist die Entscheidung den Trainer zu wechseln einfach sinnvoll gewesen. Egal ob man persönlich damit zufrieden ist oder nicht, es geht um den Verein und nicht um einzelne Schicksale, ein verantwortlicher hat dafür Sorge zu tragen dass die Ziele nicht gefährdet sind und das hat Veh durchgesetzt und das ist auch richtig so.
    Anfang wird das schon verkraften, er ist Profi und verhungern wird der bestimmt auch nicht.
    Er hat viele Erfahrungen gemacht und viel Geld verdient , erstes macht ihn zu einem besseren Trainer, denn seine Taktik ect. wird er sicher jetzt überdenken. Und zweites lässt die Sonnenbankkarte immer aufgeladen, also alles gut denke ich.

    • FelixH says:

      Es geht hier doch nicht um Anfang! Es geht hier um die Lobby, die Höger usw im Verein haben. Es kann doch nicht sein, das ein Spieler entscheidet wer Trainer ist und wer nicht, nur weil Ihm ein neues System nicht passt oder die Nase des Trainers…

      • Boris Karis says:

        Das hat ja schon mit dem Trainer zu tun.
        Ein Spieler allein hat keine Entscheidungskraft, nur weil sich 1-2 spieler geäussert haben heisst das ja nicht dass der Rest der Mannschaft mit ihm klar gekommen ist.
        Die haben alle Erfahrung, und wenn du als Spieler merkst dass das was der Trainer da macht kein Hand und Fuß hat und dazu noch Die Spieler ausgrenzt oder schlechter macht bsp. Hector. Dann hast du halt kein gutes Standing bei den Spielern. Wenn dann noch der Menschliche Aspekt dazu kommt sprich Teamführung , Charakter und Umgang mit einzelnen, dann muss man sagen dass es einfach nicht zusammen passt.
        Wenn ich in meinem Beruf jemanden als Vorarbeiter vorgesetzt bekomme der die Arbeitsabläufe einfach nicht drauf hat und dadurch ständig etwas schief geht und ich deshalb an Reputation im Unternehmen verliere tue ich mich auch schwer dieser Person zu folgen , weil es einfach keinen Sinn macht immer weiter die selben fehler zu machen. Alleine kann man da nichts gegen machen, wenn aber die komplette Firma der selben Meinung ist sieht das schon ganz anders aus.
        Ich denke nicht dass das nur auf Högers Mist gewachsen ist, denn ein Spieler allein kann so einen ständigen Rückschritt nicht bewirken.

  15. Gerd Mrosk says:

    Vllt beschränkt man sich mal aufs wesentliche Man hat gemerkt,das einige Spieler „freier“ aufgespielt haben,auch weil sie in einer klaren Position waren ,die sie kennen.Die Passicherheit wart urplötzlich wieder da Kaum ein Ball kam zum Gegner oder ging ins Seitenaus. Ich dachte auch das klappt evtl mit Cordoba nicht,aber bei allem Respekt Wer so oft über aussen durchkommt braucht nur einen ,der den Fuss oder Kopf hinhält.Allerdings ehrlich,Fürth war grottig schlecht.Nur der Kasten Bier auf dem Spielfeld hat gefehlt

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