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Klarer Sieg zum Abschluss in Vehs alter Heimat Reutlingen

Der 1. FC Köln hat sein Trainingslager in Donaueschingen mit einem 5:1 (4:0)-Sieg beim SSV Reutlingen abgeschlossen. Jhon Cordoba erzielte dabei gegen den Oberligisten innerhalb von nur neun Minuten einen lupenreinen Hattrick. Im zweiten Durchgang bauten die Kölner schließlich ab und mussten aufgrund einer Verletzung von Kingsley Schindler die Partie in Unterzahl zu Ende bringen. 

Aus Reutlingen berichtet Sonja Eich

Zum Abschluss des Trainingslagers in Donaueschingen machte der FC-Tross noch einmal Halt in Reutlingen. Die Geißböcke testeten beim Oberligisten und damit gegen den ehemaligen Verein von gleich vier heutigen Kölnern: Armin Veh, Frank Aehlig, Denis Lapaczinski und Andreas Menger standen allesamt bereits im Dienste des ehemaligen Zweitligisten.

Beim Test nicht mit dabei waren Thomas Kessler und Ismail Jakob aufgrund einer Erkältung. Außerdem fehlte Dominick Drexler mit muskulären Problemen. Achim Beierlorzer schickte mit Kingsley Ehizibue diesmal nur einen Neuzugang von Beginn an auf den Platz. Die Zentrale vor der Viererkette bildeten Vincent Koziello und Niklas Hauptmann, im Sturm sollten Darko Churlinov und Jhon Cordoba im ersten Drittel für die Tore sorgen. Letztgenannter tat auch gleich, wie ihm geheißen. In der 13. Minute verpasste der Kolumbianer die Führung noch nach einer Kainz-Flanke. Eine Minute später machte er es nach einer Hereingabe von Risse besser und köpfte zur 1:0-Führung ein. Nur drei Minuten später staubte der Stürmer nach einem Abpraller von Hauptmann zum 2:0 ab. In der 23. Minute schnürte Cordoba schließlich per Handelfmeter einen lupenreinen Hattrick. Rund zehn Minuten später traf Risse aus spitzem Winkel zum 4:0-Halbzeitstand.

Gebrauchter Tag für Anthony Modeste

Nach der Pause tauschte Achim Beierlorzer seine Elf aus. Lediglich Anthony Modeste, Birger Verstraete und Matthias Bader blieben auf dem Feld, da sie bereits nach einer halben Stunde ins Spiel gekommen waren. Ein Eigentor bescherte der neuformierten Kölner Mannschaft den ersten Treffer im zweiten Durchgang. Zuvor hatte sich Noah Katterbach auf der linken Seite stark durchgesetzt. Seine Hereingabe beförderte ein SSV-Spieler ins eigene Netz. Anthony Modeste war am Sonntag hingegen nicht vom Glück verfolgt. Gleich mehrfach vergab der Franzose gute Gelegenheiten. So musste der Angreifer nach seiner 30-minütigen Spielzeit ohne Treffer vom Feld. Auch Louis Schaub verpasste das Tor nach einem selbst eingeleiteten Spielzug aus elf Metern freistehend.

Schindler verletzt – FC 20 Minuten in Unterzahl

Nach 70 Minuten ging dann Kingsley Schindler, der erst zur Halbzeit gekommen war, angeschlagen vom Feld. Der FC gab zwar unmittelbar nach der Partie Entwarnung. Da jedoch alle anderen FC-Profis schon unter der Dusche standen, mussten die Kölner die Partie in Unterzahl zu Ende bringen. Insgesamt zeigte sich die Mannschaft in Hälfte zwei weniger torgefährlich als noch die elf Spieler im ersten Durchgang. Für Jubel sorgten stattdessen die Reutlinger, als plötzlich Armin Zukic frei vor Brady Scott auftauchte und den Kölner Keeper zum 1:5 überwinden konnte. Der FC musste nach dem Trainingslager in Donaueschingen der Unterzahl am Ende Tribut zollen. Nach vorne ging bei den Geißböcken kaum noch etwas. Reutlingen blieb hingegen über Konter gefährlich. Schließlich blieb es beim 5:1-Erfolg des FC, der nach dem Spiel mit dem Flieger von Stuttgart aus die Heimreise antrat.

So spielte der Effzeh

Erste Halbzeit: Horn – Hector, Czichos, Sörensen, Ehizibue (32. Bader) – Kainz, Hauptmann (32. Verstraete), Koziello, Risse – Cordoba (32. Modeste), Churlinov

Zweite Halbzeit: Scott – Katterbach, Wimmer, Sobiech, Bader (60. Schmitz) – J. Horn, Özcan, Verstraete (60. Höger), Schindler – Modeste (60. Terodde), Schaub

7 Kommentare
  1. OlliW says:

    Ich fand auch, dass HZ zwei sehr zu wünschen übrig ließ. Erst sehr unglückliche Aktionen vor dem Tor, dann nur ein Eigentor und ab der 60. keine zwingende Aktion mehr, weil der Fünftligist zu gut stand und schließlich ein Gegentreffer, wie wir ihn in Liga zwei sehr, sehr oft bestaunen konnten…

  2. Gerd Mrosk says:

    Wenn der 1.Torwart nicht in Halbzeit 1 2-3 schlecht aussieht gibts auch nur nen knappen Sieg.Nach 4:0 war die Luft raus,besonders bei denen die gekommen sind,kaum noch Aggressivität,wohl Angst gehabt sich noch zu verletzen Schwamm drüber

  3. Ankerdensin says:

    Mein Gott Leute,

    Das war ein Testspiel am Ende eines Intensiven Traininglagers. Ein Spiel auf dem Nachhauseweg.
    Und da kann man doch verstehen, dass die Spieler müde sind und nach Hause wollen. Zu ihren Partnern und Kindern. Da ist dann ein Fußballspiel in Reutlingen eher Pflicht als Lust. Und das kann man doch dann auch mal so sehen und nicht nur an allem herummäkeln. Die Mannschaft findet sich.

  4. ingman says:

    Es geht nicht darum etwas schlecht zu reden….wer hier öfter liest wird wissen, dass ich eher kein Schwarzseher bin…sondern eher positiv gestimmt…

    Aber Trainingslager ist zu Ende hin oder her….wenn 2 Fünftligisten dem Högi Mal einfach so davon hoppeln…dann ist das schon schade….ab der 60. War das für mich der Fussball aus der letzten Saison mit genau solch einem Gegentor….leider

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