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Müller-Römer verletzt – Vorstand geht sich aus dem Weg


Der aktuelle Vorstand des 1. FC Köln hat am Donnerstag in Kitzbühel gemeinsam mit den Anhängern den Fan-Abend verbracht. Doch dabei ging man sich für jeden sichtbar aus dem Weg. Zuvor hatte Stefan Müller-Römer beim Klettern in den Alpen einen Unfall erlebt und dabei Verletzungen erlitten.

Aus Kitzbühel berichtet Marc L. Merten

Ein gemeinsames Bild mit Stefan Müller-Römer, Markus Ritterbach und Toni Schumacher gab es am Donnerstagabend einmal mehr nicht. Das Vorstands-Trio der Geissböcke mied sich beim Abend mit den Fans. Ritterbach, der nur für dieses Treffen mit den FC-Anhängern angereist war, Schumacher, der den Fans pausenlos Autogramme gab und für Fotos bereit stand, und Müller-Römer, der zahlreiche Gespräche suchte, gingen sich aus dem Weg.

Ob bei der Begrüßung, die man getrennt voneinander mit den Mikrofonen vollführte, ob bei der Versteigerung eines Trikots oder bei der späteren Begrüßung der Mannschaft: Nie sah man die Vorstände zusammen. Das Trio ist eben nur ein Zweckbündnis auf Zeit bis zum 8. September, ehe es erlöst und durch einen neuen Vorstand abgelöst wird.

Derweil erschien Müller-Römer am Donnerstagabend mit Schrammen an den Unterarmen und einem bandagierten Unterschenkel beim Fan-Treffen. Der FC-Vorstand hatte sich während des Tages auf den Bergzug des Wilden Kaisers begeben, um mit einem Freund zu klettern. Mit Seilen gesichert, waren sie in in die Höhe gestiegen, ehe sich offenbar ein Stein aus der Felswand gelöst und Müller-Römer mit sich gerissen hatte. Nur das an mehreren Ankern befestigte Seil bewahrte den Hobbysportler offenbar vor dem Sturz in die Tiefe. Hinterher ließ er sich im Mannschaftshotel von Teamarzt Dr. Peter Schäferhoff behandeln und erschien schließlich auf dem Fan-Fest.

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