Stöger wird Austria-Boss – Bade wird Sportkoordinator

Während der 1. FC Köln in Kitzbühel sein Trainingslager bezogen hat, ist Peter Stöger bei Austria Wien als neuer Sport-Vorstand vorgestellt worden. Der ehemalige Trainer der Geissböcke nimmt einen alten Bekannten mit zu den Veilchen: Alexander Bade wird Sportkoordinator bei der Austria.

Wien – Es ist perfekt: Nach seinen Engagements beim FC und bei Borussia Dortmund kehrt Peter Stöger nach Österreich zurück. Der 53-Jährige wurde am Dienstag offiziell bei Austria Wien als Sport-Vorstand vorgestellt. Ab August soll er die Geschicke des Klubs lenken, den er einst zur Meisterschaft geführt hatte.

„Ich habe mir bewusst viel Zeit gelassen, aber die Idee ist in mir gereift“, sagte Stöger bei seiner Präsentation. „Ich möchte das Know-How nutzen, welches ich über die Jahre gewonnen habe.“ Eine Rückkehr auf die Trainerbank in der Zukunft schloss er jedoch nicht aus. „Ich bin zu lange in diesem Geschäft, dass ich aufgehört habe, mit irgendetwas abzuschließen.“ Sein Vertrag in Wien läuft zunächst zwei Jahre.

Einen alten Bekannten bringt er zudem mit. Alexander Bade, der langjährige Torhüter und Torwarttrainer beim FC, wird zukünftig als Sportkoordinator fungieren. Bade und Stöger verbindet eine enge Freundschaft, die beide vom FC zunächst nach Dortmund und nun nach Wien geführt hat. Während das Duo nun die Austria leitet, bezog Stögers alter Co-Trainer Manfred Schmid in Kitzbühel mit FC-Coach Achim Beierlorzer das altbekannte Trainingslager-Quartier in den Bergen. Die Beziehung zwischen Schmid und Stöger galt zuletzt als abgekühlt.

65 Kommentare
    • major says:

      Finde ich nicht, Gerd. Statt objektiv meßbarer Kompetenz regiert im Fußball leider all zu oft die Beziehung gewisser Persönlichkeiten.
      Beispiel: Ob Anfangs „System“ jetzt gut oder schlecht war, werden wir nie erfahren, denn es ist am „Menschlichen“ gescheitert.

      Es ist also ziemlich wichtig, wer mit wem kann und wer nicht, solange solche Typen wie Alphaarmin und Co ihre Kreise dort ziehen.

  1. Karl Heinz Lenz says:

    Als vor kurzem Dieter Hecking und Friedhelm Funkel in Zeitschriften Interviews gaben, ging es bei beiden u. a. auch um das Thema, wie man sich als Trainer verhält, wenn man von seinem Verein entlassen wird. Beide rieten dazu, auf das Waschen schmutziger Wäsche zu verzichten und sich höflich zu verabschieden. Ich musste beim Lesen daran denken, was mir einmal in einem Bewerbungstraining geraten wurde: „Erzählen Sie in Ihren Bewerbungsgesprächen dem neuen Chef bitte nicht, was Ihnen an Ihrem alten Chef nicht gefallen hat. Es kann zwar sein, dass der Chef Ihnen einerseits recht gibt, andererseits aber auf Distanz geht. Denn es gibt so etwas wie eine Solidarität der Chefs, auch wenn sie sich gar nicht kennen. Keiner will einen Mitarbeiter haben, der zu erkennen gibt, dass er es besser als der Chef weiß“.

    Dass Peter Stöger nach seiner Entlassung beim FC und seinem unbefriedigenden Abgang bei BVB offenbar keinerlei Angebote von Bundesliga-Vereinen bekommen hat, hängt wohl damit zusammen, dass er sich an die oben genannte Empfehlung nicht gehalten hat. Ich habe die ihn betreffenden Nachrichten, die im letzten Jahr in den Medien waren, immer mal wieder verfolgt, da Peter Stöger eine Persönlichkeit ist, die mich immer schon interessiert hat. Wenn ich dabei nichts übersehen habe, dann war es so, dass er angeblich auf der Kandidatenliste des Zweitligisten HSV stand, offenbar ohne dass er dort wirklich in der engeren Auswahl war. Ansonsten berichteten nur die österreichischen Medien über ihn und nannten seinen Namen in Zusammenhang mit österreichischen Klubs und dem Posten des Trainers der Nationalmannschaft. Wie konnte es dazu kommen, dass dieser Trainer, der vielen geradezu als Trainergenie und Menschenfänger galt, in Deutschland keine Chance mehr hatte, obgleich er zuletzt – wohl durch sein Management organisiert – von einer deutschen Fernseh-Talkshow zur nächsten geschleust wurde?

    Es konnte daran liegen, dass Peter Stöger den oben erwähnten Rat, sich bei einer Verabschiedung ohne Nachtreten und mit Höflichkeit zu verabschieden, nicht befolgt hat. Unvergessen seine am Schluss seiner Tätigkeit bei FC gegebene Pressekonferenz, in der er minutenlang und wortgewaltig dem FC vorwarf, ihm gegenüber Grundprinzipien von Moral und Anstand mit Füßen zu treten. Unvergessen auch, dass die deutschen Medien – auch der Geissblog – seine Entlassung nicht nachvollziehen konnten (obgleich Stöger dabei war, den Negativrekord der Berliner Tasmania zu überbieten) und im Chor dem FC vorwarfen, der Klub würde durch die Entlassung Stögers zeigen, dass er wieder in die alten Chaoszeiten zurückgefallen sei. Ich erinnere mich nicht daran, dass ein schließlich erfolgloser Trainer jemals vorher oder später einmal in einer derartig negativen Weise über seinen alten Klub gesprochen hätte, obgleich doch für jedermann sichtbar war, dass Stöger schon lange vorher nicht mehr der richtige Mann war und die Vereinsführung nur aus menschlicher Zuneigung (und wohl auch aus Mangel an Courage den Fans und den Medien gegenüber) so lange an ihm festhielten. Ich bin sicher, dass diese Entgleisung Stögers viele Vereinsführungen zurückhaltend werden ließ, was seine mögliche Verpflichtung anging.

    Nicht so zunächst der BVB, der ihn ja mit der (angeblichen) Möglichkeit auf einen längeren Vertrag zunächst nur für die Rückrunde verpflichtete. Später kam dann heraus, dass Watzke und Co. nie daran gedacht hatten, Stöger länger zu verpflichten, obgleich sie ihm dennoch (unrealistische) Hoffnungen gemacht hatten. Ich habe damals ein wenig die Berichterstattung der Ruhrgebiets-Presse verfolgt. Recht bald wurde dort berichtet, dass es zwischen Stöger und den BVB-Spielern nicht harmonierte. Die Gründe lasse ich jetzt mal beiseite. In unserem Zusammenhang war aber interessant, dass Stöger dann anfing, den Medien gegenüber über seinen neuen Verein und die Mannschaft zu klagen und – nachdem er in Dortmund als Biene Maja angefangen hatte – eine durchgehend unzufriedene Miene aufzusetzen. Menschlich möglicherweise verständlich, aber genauso wenig professionell wie schon beim FC.

    Ein anderes Problem, das Peter Stöger in seinem Jahr als Arbeitsloser nachgelaufen sein dürfte, war wohl sein Hang zu einer umfangreichen Selbstdarstellung in den Medien und in der Öffentlichkeit. Rückblickend hat man den Eindruck, dass er beim FC jeden Tag Zeitungsinterviews gab und dreimal in der Woche in irgendeiner Fernsehsendung saß. Hinzu kamen noch seine sonstigen Auftritte bei allen möglichen Events in Köln und anderswo. Kein Wunder, dass die Medienvertreter, die Stöger überreichlich bediente und verwöhnte, völlig von ihm eingenommen waren und ihn als den „Mister FC“ stilisierten. So wurde nach seiner Entlassung beim FC in den Medien gleichlautend die Legende verbreitet, Peter Stöger sei die Persönlichkeit gewesen, die den FC nach Ende der Ära Overath aus dem Nichts „wieder aufgebaut“ hätte. Es ist anzunehmen, dass auch diese völlig unrealistische Selbst- und Fremdinszenierung Stögers viele Vereinsführungen im deutschen Profifußball veranlasste, bei solch einer in den Vordergrund drängenden Persönlichkeit vorsichtig zu sein.

    Entschuldigt bitte, das ist jetzt wirklich sehr lange geworden.

    • ingman says:

      und es entbehrt meines Erachtens auch jeglicher Grundlage. Alles anhand irgendwelcher Presse – und Medienspekulationen zusammengereimt. Welcher Sportexperte hat den festgestellt, dass Peter Stöger schuld an der Misere war, das Peter Stöger schuld am Abstieg hatte….
      Hat Peter Stöger uns 15 bis 20 Punkte gekostet durch Fehlentscheidungen ? Oder waren es die unglaublich BLINDEN Schiedsrichter ? Hat Peter Stöger die ganzen Looser für teures Geld mit langen Verträgen geholt ? Schmadtke hat verbrannte Erde hinterlassen und zwar überall wo er war. Erst hui….dann pfui..Ich muss ehrlich sagen, es ist absolut respektlos, was Sie hier über den erfolgreichsten Trainer der letzten Jahre hier vortragen. Nichts davon ist in irgendeiner Weise beweisbar. Das man mit Peter Stöger in Köln besser und vernünftig hätte verabschieden können, steht doch wohl außer Frage. Und, ganz ehrlich…der Interimsnachfolger….mit der großen Klappe und nix dahinter…hat doch in der Rückrunde auch nix gerissen. Aber seine Jugendspieler in den Himmel gelobt, wovon sein Lieblingsschüler schon weggelaufen ist.
      Ich freue mich für Peter Stöger, der ein feiner Mensch ist.
      Und nur mal so am Rande, hätten wir Bade noch, wäre Timo auch nicht sone Pfeife geworden.

      • Boom77 says:

        Naja, genauso wie der Trainer immer einen gehörigen Anteil am Erfolg hat (das nimmt er dann ja auch gerne an und mit – so gerade auch Stöger), hat er auch immer einen gehörigen anteil am Misserfolg. Oder solen wir tatsächlich darüber diskutieren, dass es auch an Stögers (in diesem Falle schlechten) Leistung lag, dass wir es mit ihm nach 16 spieltagen zu gerade mal 3 Punkten gebracht haben?

        Ich will kein Stöger-Bashing betreiben. Ich möchte diese meine Meinung objektiv verstanden wissen. Aber dem Stöger als gerade auch seine gute Leistung z. b. den Einzug in die Euro League anzuheften (woran er maßgeblichen Anteil hatte), ihm im Gegenzug aber jeglichen Anteil daran, dass wir nach der Hinrunde 2017/2018 abgeschlagen Tabellenletzter waren, abzusprechen, passt aber nicht zusammen.

      • Boom77 says:

        Ganz ehrlich… ich finde nicht, dass man Stöger ungebührlich aus dem Verein komplementiert hat. Nach seiner Pressekonferenz damals, die Herr Lenz anspricht und die sehr wohl beweisbar ist (man hat es ja selbst gesehen und gehört), hätte ich ihn sofort rausgeworfen. Das ist aber nur meine Meinung. Da darf jeder eine andere haben.

        Auch gestehe ich jedem zu, Stöger-Fan zu sein. Ich bin es nicht. Seine Art Fußball spielen zu lassen, ist halt nicht so meins. Da sind die Geschmäcker aber auch verschieden. Der eine steht auf Tiki-Taka, der andere auf Hochgeschwindigkeeitsfußball und so manch einer auf Catenaccio. Ist halt so…

        Aber, dass Peter Stöger, was den Erfolg angeht, der beste Trainer war, den wir die letzten Jahre hatten, da haben sie schon recht. Das muss man so anerkennen. Und das wird auch nicht durch sein schlechtes, letztes halbes Jahr aufgehoben. Nur weil es am Ende schlecht unter ihm lief, heißt das nicht, dass es nur oder gänzlich schlecht unter ihm lief. Schlechte Zeiten sollten erfolgreiche nicht vergessen machen. Und wir hatte 4 sehr erfolgreiche Jahre unter Stöger. Dafür ein Danke an ihn.

    • BM says:

      Viel Erfolg wünsche ich unserem Ex-Trainer, der eine Mannschaft führen und mitnehmen konnte, immer witzig parlierte und eine qualitativ begrenzte Truppe nach ihren Stärken ausrichtete und nicht einem „Bessermachersystem“ aussetzte. Unvergessen, wie FC-Neuzugang Handwerker, erst wenige Wochen Kicker unter Stöger, damals beim bevorstehenden Stöger-Abgang in der Schalker Arena Tränen wegwischte. Stöger hatte eben „was“.
      Und dass KHL nachlegte, war klar, war ja immer so, wenn der Name Stöger fiel und er sein „Menschenfänger“-Image auspacken konnte. Bei aller Kritik an Stöger sollte nicht vergessen werden, dass Stöger in seinen letzten Wochen massenhaft auf Stammspieler verzichten musste. Nachgetreten hat dann Veh (obwohl eigentlich Kugel für die körperliche Fitness zuständig war). Stögers nachherige Aussagen sind für mich eher nebensächlich und dass er häufig im TV oder anderen Medien auftauchte mag zuvorderst daran liegen, dass er halt weit witziger und viel amüsanter ist als die drögen Heckings, Rummenigges etc. Und übrigens: der beleidigte Hecking hat gegen BMG ordentlich nachgekarrt – aber er wollte ja, sagt er nun, schon immer zum HSV (!?). Ein anderer Verein wollte ihn (jetzt) ohnehin nicht, der FC gehörte glücklicherweise auch dazu.

    • Karl Heinz Lenz says:

      Aber gerade wenn Sie mit Ihrem positiven Urteil über Peter Stöger Recht haben, so darf man sich doch wundern, warum er keinen Fuß mehr in den deutschen Profifußball hinein bekommen hat. Mein Gedanke war, dass er durch sein Verhalten zum Schluss beim FC, zum Schluss beim BVB und seine massive Medienpräsenz bei den Chefetagen in Ungnade gefallen ist. Das kann man furchtbar ungerecht nennen, denn warum soll ein Trainer nicht offen sagen, was er denkt? Und das meinetwegen auch jeden Tag! Hecking und Funkel haben aber erklärt, dass es so nicht funktioniert in dieser Branche. Und da haben sie wahrscheinlich recht.
      Das die ersten vier Jahre von Peter Stöger beim FC toll und erfolgreich waren, das weiß ich. Nur ist dann im fünften Jahr etwas ganz, ganz schief gelaufen, das nicht mit den Schiedsrichtern zu tun hatte, sondern insbesondere mit Stöger und Schmadtke. Nennen wir es mal Abnutzumgserscheinungen.

      • Boom77 says:

        Ich glaube, es war schlicht keinen Platz für Stöger. Zum einen muss auch erstmal ein Trainerposten frei sein. Und nicht auf jeden freien Trainerposten passt dann der Stöger(zumindest nach Ansicht derjenigen, die das in den jeweiligen Vereinen zu entscheiden haben). Stöger hat unbestreitbar seine Qualitäten. Menschlich als auch was den Fußball angeht. Die passen aber nicht zu jedem Verein / jeder Mannschaft und auch nicht in jeder Situation. Zum BVB haben sie offensichtlich nicht so gepasst, wobei er den BVB ja doch auch schon stabilisiert hat. Aber ich kann nachvollziehen, dass man als BVB mit dem Anspruch, der Mannschaft und somit der Art von Spielern, die da im Kader sind, eben keinen Stöger-Fußball spielen lassen will.

        Zu anderen Mannschaften passt das aber. Uns hat es ja 4 Jahre ganz gut getan und somit gut gepasst. Auch wenn ich es nicht attraktiv fand. Aber zum einen sehe ich auch ein, dass wir eben keine Mannschaft hatten und auch immer noch nicht haben, um einen Fußball wie Barca zu spielen. Und auch mir ist klar, dass man mit der Mannschaft das spielen lassen muss, was sie kann und was sportlich den größten Erfolg verspricht. Zumal – auch das ist mir bewusst – es bei uns in der Sitaution, in der Stöger kam, nicht darum ging, tollen Fußball zu spielen, sondern sich zu stabilisieren, nach oben zu kommen und zur Ruhe zu kommen. Dafür war Stöger mit seiner Art und der Art wie er Fußball spielen lässt. Der richtige Mann. Und auch das mag in der Bundesliga mal wieder gefragt sein. Gerade war es das aber offensichtlich nicht und kein Platz frei. Denn welche Vereine kämen da in Betracht? Doch nicht Bayern, Dortmund, Leipzig, Hoffenheim und Leverkusen. Doch eher soche Teams wie Düsseldorf, Paderborn, Union, Augsburg. Da war aber kein Posten zu vergeben. Und ja… okay… Schalke… Aber die sehen sich halt auch immer noch auf einer Stufe mit den ganz großen dieser Welt und da war die stögersche BVB-Vergangenheit vielleicht auch noch zu frisch.

        Ich meine daran lag es.

    • Marcel says:

      Ich stimme ihnen in vielen Dingen, welche Sie hier vorgetragen haben zu. Erstmal, ich wünsche Stöger alles Gute und natürlich viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe.
      Er hatte erfolgreiche Jahre beim Effzeh und dafür gebührt ihm Respekt.
      Zugleich muss man aber auch ohne wenn und aber das letzte halbe Jahr seiner Amtszeit äußerst kritisch sehen. Wer eine so niedrige Punkteausbeute nach 14 Spielen hat, der hat einfach viel falsch gemacht. Das kann man nicht wegdiskutieren.
      Natürlich lag die Misere nicht bei Stöger allein. Genau so wenig, wie der vorherige Erfolg ihm alleine zuzusprechen war. Durch das perfekt harmonierende Duo, Schmadtke/Stöger, qualifizierte sich unser geliebter Club nach 25 Jahren erstmals wieder für das internationale Geschäft. Auch Schmadtke hat seinen Anteil daran. Unter anderem gelang ihm der Coup mit Modeste. Was dann passierte ist hinlänglich bekannt.
      Schmadtke schloss einige Baustellen im Kader nicht, Stöger sprach davon, er sei ausgebrannt. Vielleicht setzte er dadurch eine zu niedrige Trainingsintensität an. Die Mannschaft war in Stögers letzten 14 Spielen, zu keinem Zeitpunkt wirklich fit.
      In wichtigen Situation hat es deutlich an Frische und Spritzigkeit gefehlt. Durch die mangelnde Physis nahmen die muskulären Verletzungen deutlich zu.
      Benny Kugel, (Fitnesstrainer unter Stöger und Weltmeister unter Löw 2014) hatte noch versucht die Kohlen aus dem Feuer zu holen indem er versucht hat die Spieler konditionell wieder auf ein wettbewerbsfähiges Nievau zu bringen und auch um Verletzungen vorzubeugen. Das endete dann darin, dass Stöger ihm wie einem Schuljungen die Schlüssel des Fitnessraumes abnahm.
      Allerspätestens hier, hätten zumindest die Kölner Printmedien oder aber auch der Geissblog etc. Stögers Trainingsarbeit kritisch hinterfragen müssen.
      Aber nein, was weiß denn schon der Kugel. Der hat ja nur den Weltmeister fit gemacht. Der Stöger muss es wissen. Er hat den Club ganz alleine in die EL geführt. Außerdem gibt er immer so tolle Interviews und ist beliebt bei den Fans. Da kann man nichts kritisch hinterfragen weil dann die Anzahl der Klicks runter geht.
      Stattdessen wurde darüber philosophiert in wie weit der Hybridrasen für die Verletztenmisere verantwortlich gemacht werden kann. Das ringt mir heute noch ein Kopfschütteln ab.
      Ruthenbeck hat dann als er übernahm die Einheiten im Training deutlich angezogen. Wenn aber die Grundlagen nicht stimmen, dann hilft das beste Training nichts.
      An dieser Stelle, möchte ich Ruthenbeck auch einmal meinen Dank aussprechen, dass er die Mannschaft in einer solchen Situation übernommen hat. Das war alles andere als leicht. Dass er dies aus Verbundenheit zum Club gemacht hat, nehme ich ihm zu jeder Sekunde ab. Veh tat dann zu dem Zeitpunkt absolut richtig anzumerken, dass Stöger in seinem letzten halben Jahr schlecht gearbeitet hat.
      Damit hat er deutlich den Druck von Ruthenbeck genommen und auf sich projeziert.
      Mit welcher Ruhe er diesem dann stand hielt ringt mir Respekt ab.
      Dann was da teilweise in den Fan Foren über ihn herein brach war schon sehr grenzwertig.
      Tja, wie schließe ich nun ab?!?Am besten wie ich angefangen habe.
      Alles Joode Pitter.

    • Gerd Mrosk says:

      Entschuldige bitte Karl Heinz.Das sind fast ausschliesslich nur Mutmassungen,die du da anführst.Egal was ein Trainer mit Medienpräsenz bezweckt,es wäre legitim.Ob es keine Angebote deutscher Klubs mehr gab…wissen wir wohl eher nicht definitiv.Du hast jetzt neben dem Geissblog,dem du zumindest Vetternwirtschaft und Kalkül unterstellst auch den Namen Peter Stöger ziemlich in den Dreck gezogen.Kann ich gerade nicht minder abstufend bezeichnen.Da bleiben für mich natürlich ein paar Fragen offen über diese Schärfe und das Warum.Das das gerade lang geworden ist ,ist grundsätzlich kein Problem,macht es aber in diesem Fall nicht wirklicher.Hab Dich bisher,wie die meisten hier(denke ich) auch,sehr geschätzt,aber das war unterste Schublade.

      • Karl Heinz Lenz says:

        Gerd, mich hat einfach interessiert, warum Stöger in Deutschland keinen Job mehr bekommen hat. Warum haben die Bosse anderer BL-Klubs ihn nicht geholt nach seiner Zeit beim BVB? Und deshalb habe ich versucht, mich in den Kopf dieser hohen Herren hineinzuversetzen ausgehend von dem, was Hecking und Funkel von ihren Erfahrungen erzählt haben. Deshalb habe ich in die Tasten gegriffen.

        • Gerd Mrosk says:

          Vllt hatte er ja sogar Angebote,aber Stöger war schon einer der sehr abwägt wss für ihn passt und Sinn macht und was nicht.Klar einiges was da lief war sehr anrüchig,aber unterm Strich hat er viel erreicht mit den Mitteln die ihm gerade in den ersten Jahren zur Verfügung standen

      • NICK says:

        “ auch den Namen Peter Stöger ziemlich in den Dreck gezogen“ Was? Wo? Ich hab den Roman jetzt nochmal gelesen. Glaube nicht das es so gemeint war – er stellt doch lediglich, die berechtigte Frage, warum der schwarz-gelbe Peter in der Bundesliga keiner Job mehr bekommen hat und teilt seine Theorie dazu mit…sehe ich wirlich nicht, dass hier jemand durch den Dreck gezogen wurde…

    • Alf Krispin says:

      Lenz oh Lenz.
      Selten so einen erfundenen Schwachsinn gelesen, Weis nicht welcher Dämon dich andauernd reitet, dass du so ein absolut falsches Bild eines Menschen zeichnest den du überhaupt nicht kennst außer aus deinen Kinderzeitschriften. Du solltest am schnellsten selbst deinen Rat des nicht-Nachtretens befolgen, denn der einzige der ständig nachtritt bist du. Nimm dir ab und zu einen Schluck Baldrian und lasse den einzig vernünftigen Trainer, den der FC die letzten Jahre hatte, wieder in Ruhe. Es gelingt dir sicher nicht den Eindruck dieser FC Legende zu zerstören auch wenn du dich noch so anstrengst. Schreibe lieber über Sachen von denen du mehr verstehst wenn es sowas bei dir überhaupt gibt. Mahlzeit!!!

      • Karl Heinz Lenz says:

        Herr Krispin, ich gebe nicht auf und sage es noch einmal: Stöger hat in den ersten vier Jahren in Köln eine gute Arbeit gemacht. Genau wie Sie war auch ich stolz, dass wir solch einen Trainer haben. Ich hatte auch kein Problem mit seiner defensiven Taktik. Da bin ich ein schlichtes Gemüt: Hauptsache der FC gewinnt. Was mich sehr geärgert und enttäuscht hat war zum Schluss seine Pressekonferenz, bei der er in übler Weise auf den FC eingedroschen und unserem Verein dem Gespött der Medien ausgesetzt hat. Das tut man nicht! In meinem Kommentar zu dem Geissblog-Artikel habe ich vermutet, dass dieses Verhalten Stögers einer der Gründe ist, weshalb er in Deutschland keinen Job mehr bekommen hat. Siehe die erwähnten Interviews von Hecking und Funkel. Was bringt Sie in diesem Zusammenhang so auf die Palme?

        • Alf Krispin says:

          KHLenz,
          mich stören deine unbewiesenen negativen Vermutungen die einen hinterlistig miesmacherischen Touch versprühen, in der Absicht Menschen mit positiven Absichten zu besudeln. Mach das mit deiner Mutter oder Großmutter aber spring nicht so besserwisserisch in der Anonymität auf einen Zug auf der für Feiglinge reserviert ist. Stöger ist gekommen, da war der FC ein Haufen orientierungsloser Kicker mit mäßigem 2.Liganiveau. Schmadtke hat das jahrelang nur schlecht verbessert. Trotzdem stand am Ende und das schwarz auf weiß die Euroleague zu Buche. Das und nur das zählt aber sicher nicht dein Berg an schlechtmacherischen Begründungen oder Vermutungen. Sorry, du liegst falsch. Stöger kann sich Jobs aussuchen. Mahlzeit!!!

          • Boom77 says:

            bis zu „… die Euroleague zu Buche.“ Unterschreibe ich das ohne Wenn und Aber…. Aber dass nur das zählt, unterschreibe ich nicht. Es zählt sicherlich auch sein letztes fast halbes Jahr bei uns als wir nach 16 Spieltagen nur 3 Punkte hatten. Das zählt sehr wohl auch. und das war keine gute Trainerleistung. Ganz im Gegenteil. aber das letzte halbe Jahr macht aus einem guten/erfolgreichen Trainer Stöger keinen schlechten/erfolglosen Trainer Stöger. Er war da halt nicht mehr der richtige Mann am richtigen Platz. Dass er kein schlechter Trainer ist hat er danach auch beim BVB bewiesen. Er hat eine Mannschaft, die sich damals im freien Fall befand, stabilisiert und (ich meine von Platz 5 oder 6) in die Champions League geführt. Das ist auch ein Erfolg.

            Für Peter Stöger gilt das, was auch für fast alle anderen Trainer gilt. Keiner hat nur Erfolg. Der Erfolg, den er hatte, war und ist ihm zu gönnen und von uns (auch wenn man vlt. wie ich seine Spielweise nicht mag) zu respektieren und zu honorieren. Und es ist ihm auch zuzugestehen, dass er mal (im letzten halben Jahr) Misserfolg hatte. Das kommt bei jedem mal vor (bei vielen auch viel häufiger).

          • Gerd Mrosk says:

            Also das mit dem ins persönliche gehen ist schwacher Charakter,obwohl ich ja faktisch in die selbe Kerbe schlug. Besser wäre es sich aufs wesentliche zu konzentrieren das er den FC eben in ruhigeres Fahrwasser geführt hat ,aber auch dann am Absturz zumindest zu grossen Teilen beteiligt war.Allerdings gehts hier glaub ich nicht um Erfolg oder Misserfolg sondern um zwischenmenschliche und bei sowas versuch ich mich stets zurück zu halten ,weder in die eine noch andere Richtung.Noch mal Tacheles ist gut,aber persönliche Angriffe nicht.Ich fands nicht gut wie Karl Heinz gemutmasst hat,das wars dann aber auch .Egal ob ich jetzt ein schlappschwänziger Moralapostel bin,aber Karl Heinz ist eigentlich jemand,der es nicht verdient hat so angegangen zu werden.Da gibts andere,die sich das verdienen.

    • Boom77 says:

      Hm…. fand ich als Fan auch nicht schön. Aber so ist nunmal der Job…. im Grunde sind das doch alle Wanderh…. Denn ganz ehrlich. Den wenigsten Spielern ist es vergönnt, bei ihrem wirklichen „Herzensverein“ zu spielen. Gleiches gilt für Trainer. Und für eine potentielle längere Anstellung beim BVB tut man womöglich dann auch alles?? Als Fan kann man (auch ich) leicht sagen, das hätte ich nie getan. Oder wie die Hosen mal sangen „ich würde nie zum FC Bayern gehn“. Würde ich als Fan heute auch sagen. Aber würde ich das auch, wenn ich Profi-Trainer wäre und sich die Gelegenheit ergibt, einen Champions-League-Verein dauerhaft zu trainieren? Und was man auch nicht vergessen sollte, was hat der Stöger – außer, dass er 4,5 Jahr ebi uns tätig war und davon auch die längste Zeit erfolgreich – eigentlich mit Köln und dem FC zu schaffen? Der Mann ist Österreicher… Wiener… Der ist bestimmt nicht FC-Fan oder Sympathiesant seit er in den Windeln liegt. Ist und war am Ende halt alles nur Geschäft.

  2. NICK says:

    Jedenfalls hat er aus den Gründen, die Karl Heinz, wie immer sehr wortreich, angeführt hat, wohl wirklich keinen Job mehr bekommen (Nein, ich habe das nicht schriftlich und vereidigt vorliegen, es ist lediglich eine Vermutung, die mit dem Wort „wohl“ verdeutlicht werden sollte). Sein Verhalten war am Ende einfach nicht korrekt, er klebte auch zu sehr an seinem Stuhl. Ich hatte mir damals gewünscht, dass er es von alleine beendet – das wäre für alle besser gewesen, so nahm er noch die Abfindung mit und tags später die Arbeit in Dortmund auf, so riss er sein Denkmal ein, bevor es fertig aufgestellt war, wie einst Toni Polster. Vielleicht ist das ja so ein Österreich-Ding…

    • Gerd Mrosk says:

      Das er zum Schluss „professionell“ gehandelt hat würd ich gar nicht bestreiten,das er früher hätte geschasst werden müssen auch nicht,obwohls schwierig zu kommunizieren ist nach 25 Jahre nur Zuschauer,aber all das mit warum wieso was er nach Dortmund gelassen und nicht gelassen hat geht uns nen grossen Scheiss an ihr Moralapostel.Damit sind die angesprochen,die das an den Pranger stellen,das er sich präsentierte wo es nur ging.Seine Sache,sonst nichts.

      • LOCUTUS says:

        Gerne wieder mehr und länger, lieber Karl Heinz.
        Im Ernst, ich habe ihre Beiträge immer mit grossem Interesse verfolgt und tue es noch immer.
        Nicht zuletzt, weil sie über die vor Rechtschreibfehlern strotzenden one-liner einiger Spezialisten hier hinausgehen und auch mal in die Tiefe gehen.
        Dass dies viele hier stört, spricht nur für die Oberflächlichkeit u Kleingeistigkeit vieler User.

  3. Gerd Mrosk says:

    Und es soll jetzt keiner vorschnell meinen das ich dem Trainer mit dem überwiegenden Rumpelfussball irgeneine Träne nachweine,aber nachtreten ist und bleibt für mich ein no go,weder bei Funktionären noch Spielern steh ich dadrauf

  4. Gerd Mrosk says:

    Ohne den letzten Satz der Redaktion hätte ich mich auch wohl gar nicht zu dem Artikel geäussert.Schade das das Sommerloch solche Resonanzen nach sich ziehen muss,obwohl es tatsächlich einigen Grund zum Optimismus der Gegenwart geschuldet sein könnte.

  5. NICK says:

    Wurde der „letzte Satz“ mittlerweile verändert oder gelöscht. Was soll an „Die Beziehung zwischen Schmid und Stöger galt zuletzt als abgekühlt.“ denn so schlimm sein?

    Mich würde schonmal intressieren, warum der Schmid jetzt wieder bei uns auf der Bank hockt, als wie üblich mit seinem Chef weiter zu tingeln. Wenn er selbst Chef sein wollte, was er ja sein könnte, als Scout, als das er geholt wurde, wprde ich es verstehen, aber nein jetzt ist er wieder Co-Trainer…da hätte er auch bei Peter Maja bleiben können…jetzt tingelt als der Bade mit – was qualifiziert den als „Sportkoordinator“?! Diese Seilschaften im Fussball sind wirklich zu Kotzen…

    • Gerd Mrosk says:

      So schlimm nicht Es ist Polemik und es bringt vllt Unruhe rein,die es nicht braucht.Karl Heinz krizisiert den Geisblog auch oft zu Recht.Bei Horn fehlen mir die Gegenargumente,deswegen brauch ich ihm aber hier nichts unterstellen Was wohl eindeutig ist,ist,dss er seine eigentliche Form nicht abruft Wenn du mich erwischst wenn ich einen ankacke dann stell mich ins Achtung.Ich kack eigentlich immer nur hier Leute an und masse mir aber nicht an much in Leute reinzuversetzen.Trotzdem wissen wir ja alle das Karl Heinz alles andere als ein Pöbler ist.

  6. Max Moor says:

    Peter Stöger hat Erfolgreich gearbeitet und ihm gehört Respekt ! Für das letzte halbe Jahr , ist nicht Stöger sondern Schmadtke der Schuldige ! Schmaddi hat sehr große Scheiße gebaut und nicht Stöger . Die schlimmen Transfers waren großer Mist und dann kam der Abstieg völlig korrekt

  7. Holger says:

    Lieber Gerd Mrosk,
    Hier wird nicht nachgetreten oder angeprangert!
    Hier werden Fakten in Erinnerung gebracht!
    Und sorry, ich finde es das allerletzte wenn man angeblich alles für den Verein tut, sich angeblich aufreibt und mit seinem Hintern am Stuhl festklebt!
    Das kann ich jetzt behaupten da der gute Kerl Ruck Zuck mit frischer Energie beim BVB saß…..und sorry, dass hat meine Denke über diesen „Feinen Kerl“ um 180 Grad geändert.
    Und deshalb will ich so einen Artikel hier garnicht sehen, und das muss man sagen können!
    Für mich ist er in der Reflexion nicht der Aufstiegstrainer oder der Mister Europa, für mich war er der Grundstein für den letzten Abstieg!!!!!
    Sicher nicht allein, aber ein verdammt großer Faktor und deshalb interessiert mich Null Komma Nix was er gerade oder in Zukunft macht.
    Und alles andere ist verdrängen der Realität.
    MEINE MEINUNG UND KEIN NACHTRETEN.

    • Gerd Mrosk says:

      Fakten sind gut Fakt war das er plötzlich ne schwarzgelbe Kappe auf hatte Ja,er ist hauptveranwortlich für den Abstieg,exakt so wie alles andere davor So leicht wie Max mache ich es mir nicht Wenn du jetzt alles zusammenträgst was ich über Stöger geschrieben habe erkennst du das ich jedenfalls kein Stöger Jünger bin
      Ich denke aber auch ,das man hier über die Art der Kritik diskutieren darf,die geübt wird.

  8. Gerd Mrosk says:

    Mich interessierts auch nicht wirklich,wäre halt vllt nur interessant geworden ,wenn er hier noch mal jemanden übernommen hätte.Ich war insgesamt über den Artikel hier überrascht und denke das die Redaktion vllt auch drüber diskutiert hat,ob das noch hier hin passt.

  9. Ottla says:

    Über die genauen Gründe des seltsamen Desinteresses der Branche am Trainer Stöger mag man rätseln, und mal richtig, mal falsch liegen – so auch KH Lenz. Aber er hat definitiv recht damit, dass Stöger trotz des FC-Horrorhalbjahrs eine beachtliche Trainer-Leistung geboten hat (auch die CL Quali in einer super bescheidenen BVB Saison), viel beachtlicher als die meisten seiner Kollegen; nur bekam Stöger im Vergleich zu diesen nach Köln/BVB NULL Jobangebote aus Liga 1 oder von attraktiven Zweitligisten, was unfassbar seltsam ist… auch ein letzter verzweifelter Versuch, seine Medienauftritte vor ein paar Monaten, hat nichts gebracht. Kurzum: NATÜRLICH sind Stöger im Übergang Köln>BVB anscheinend zu viele Fehler unterlaufen, die die Branche zurückschrecken lässt! Da hat KH Lenz 100%ig recht!

    • Holger says:

      Nicht nur, er steht auch für absolut langweiligen Fussball…..im BVB Stadion sind niemals so viele Fans EINGESCHLAFEN wie unter Stöger.
      Während man bei Köln nur den Erfolg gesehen hat, Spielweise war egal, waren die BVB Fans mit einem Starken Kader gewohnt auch attraktiven Fussball zu sehen!
      Und dies hat er weder beim FC noch beim BVB niemals hinbekommen, deshalb hat er keine Angebote bekommen.

      • Ottla says:

        Was Du schreibst, ist aber doch eine indirekte Bestätigung, dass es uns „unbekannte“ Gründe geben muss für das Desinteresse der Liga an Stöger. Bis auf die ersten 6 Top-Klubs ist doch genau der Stöger-Style das, was die untere Hälfte der Liga händeringend sucht! Einen der mit einfachen Mitteln und wenig Geld maximal Erfolg hat. Insofern ist sein defensiver Minimalisten-Fußball eher noch ein weiteres Pro Argument für viele Klubs. Dennoch kam da nix – das IST höchst seltsam!

    • Gerd Mrosk says:

      Ist ja nicht grundlegend verkehrt was du schreibst ,aber ob es Angebote gegeben hat weiss man nicht.Ich könnt mir einfach vorstellen das sich Stöger nach Köln und Dortmund nicht die Blösse geben wollte TUS Immekeppel oder Schwarz Weiss Bre(kennt die noch einer?) zu trainieren

        • Boom77 says:

          Denke auch nicht, dass es ein Angebot gegeben hat. Das mag verschiedene Gründe haben. Kann an dem liegen, was Herr Lenz geschrieben hat, kann auch daran liegen, dass man von Stöger als Trainer nicht viel hielt. Beides muss aber nicht. Manchmal suchen Vereine einen Trainer, haben mehrere auf der Liste (z.B. vielleicht auch Stöger) und entscheiden dann, dass ein anderer (in der derzeitigen Situation oder ganz allgemein) besser passt. Das bedeutet dann aber nicht, dass sie die anderen für schlechte Trainer oder so halten. Auch den Stöger nicht. Ein anderer wurde einfach für besser empfunden und war ebenfalls verfügbar und bereit, den Job zu machen. Fertig…

          • Ottla says:

            Leute! Ist es die Hitze!?! GENAU DARUM GEHT ES DOCH: Dass es KEINE Angebote gegeben hat für Stöger in mittlerweile über einem Jahr. Das bezweifelt hier doch keiner. Die Frage ist nur WARUM?!! Und da hat KH Lenz mit seinen Vermutungen recht, wie ich finde und auch begründet habe… man kann sich auch extra doof anstellen, nur um stur zu bleiben. Mann, Mann.

          • Boom77 says:

            Nein, ich bezweifel das weder noch bin ich mir da ganz sicher. Ich weiß es eben nicht. Hat Stöger mal gesagt, dass er nie ein Angebot oder eine Anfrage bekommen? Weiß ich´s? Weißt du es? Ist doch Spekulation. Vielleicht hatte er ja während dem Abstiegskampf eine Anfrage z.B. vom HSV und dachte sich, das tut er sich nicht an. Vielleicht gab es tatsächlich keine Anfrage vom HSV. Mag beides sein.

            Und nur, weil er in vielen Talkshows unterwegs war, heißt es ja auch nicht, dass er jeden Job angenommen hätte, dem man ihm anbietet. Beim BVB musste er nicht zwei Mal überlegen (hätte ich auch nicht getan an seiner Stelle). Beim HSV, Nürnberg oder Stuttgart (letztere haben ja in der Vorstandsetage fast noch mehr Chaos als wir die letzten paar Monate) hätte ich es mir aber wirklich zwei Mal überlegt, ob ich da was annehme und sei es nur bis zum Saisonende.

            Aber selbst wenn es keine Zweifel daran geben sollte, dass er keine Angebote bekommen hat, mag das an anderen Dingen liegen als daran, dass er ein schlechter Trainer ist oder gegen alte Arbeitgeber „nachgetreten“ hat (zumindest letzteres fand ich gegenüber den Verantworltichen beim FC nicht okay vom Stöger und vollkommen unberechtigt). Wenn es ums „Nachtreten“ geht, hätten viele Trainer keine Jobs mehr bekommen dürfen, die aber danach tatsächlich noch einen bekommen haben. Ich denke, dieses Thema wird in dem Business Fußball nicht so hoch gehängt, wie es Herr Lenz aufgehängt hat.

  10. Karl Heinz Lenz says:

    @Alf Krispin: Wer Kritik austeilt, der muss auch einstecken können. Wenn ich mich also zu so einem Thema wie Peter Stöger hier aus dem Fenster lehne, darf ich nicht empfindlich sein, wenn ich Kontra bekomme.
    Zwei Sachen gefallen mir an Ihren beiden Angriffen aber dennoch nicht:
    – Sie geben sich keine Mühe wirklich zu verstehen was ich meine. Da ist überhaupt kein Wohlwollen da, mal zu überlegen, ob vielleicht da und dort etwas etwas dabei ist, was stimmen könnte und über das man miteinander reden kann.
    – Was Sie da zu mir und über mich schreiben, empfinde ich als krass aggressiv und beleidigend.
    Es wird Sie vielleicht wundern: Und trotzdem nehme ich Ihren Vorwurf, ich sei hier im Forum ein Miesmacher, einfach mal zur Kenntnis und denke mal in Ruhe drüber nach.
    Die andere Seite ist, dass ich zuletzt mehrfach in diesem in Ihrem Stil eins auf die Nase bekommen habe. Darauf habe ich keine Lust mehr. Ich mache jetzt mal eine Geissblog-Pause.

    • Alf Krispin says:

      Werter Lenz,
      du musst ja nicht gleich deinen stolzen Mast umlegen nur wenn einmal geletterter Gegenwind kommt. Es lag mir absolut fern dich als Person zu kritisieren, sondern deine stichelige Schreibweise bei persönlichen Bereichen eines Menschen wie du und ich. Kritisiere oder hinterfrage die Qualität eines Spiels, Spieler oder Verantwortlichen aber versuche nicht eine integere Person zu deformieren mit nicht überprüfbaren Vermutungen. Das war mir ein wichtiges Anliegen und ich bin sicher du verstehst das. Sowie ich den großen Teil deiner sachlichen Postings auch kritiklos anerkenne und natürlich mit dir auch mitThemen im zwischenmenschlich seriösen Teil übereinstimme. Hoffe du bleibst weiter on board und spielst keinen Feigling. Nochmals sorry,

      • Karl Heinz Lenz says:

        Alf, das ist ja mal ein ganz anderer Ton. Dafür danke ich Dir, ohne Schmuh.
        Mir ist ja schon aufgefallen, dass nicht nur Du Dich über meinen Text aufgeregt hast, sondern andere auch. Das hat mich nachdenklich gemacht, und das habe ich Dir ja auch gestern geschrieben, auch ohne Schmuh. Die Sache damals mit der Pressekonferenz von Stöger und eine Woche später im vollen BVB-Dress, das hat mich damals wahnsinnig aufgeregt. Ich habe gestern und heute mal drüber nachgedacht. Ich glaube, ich war wahnsinnig enttäuscht. So wie aus verletzter Liebe. Ich mochte Stöger ja auch gerne. Wenn ich weiter drüber nachdenke, dann fällt mir ein, dass es Stöger damals ganz ähnlich gegangen sein könnte. Denn wer weiß, wie man damals intern mit Stöger vor der Pressekonferenz umgegangen ist. Dass Stöger den FC und die Stadt geliebt hat, steht für mich immer außer Frage. Vielleicht war sein Auftreten auf der Pressekonferenz auch ein Ergebnis enttäuschter Liebe? Wenn es so gewesen sein sollte, dann stände das, was damals passiert ist, ja alles in einem anderen Licht dar. Ist mir jetzt gar nicht mehr so unbegreiflich, denn ich liebe ja genauso den FC und die Stadt.
        Du hast mir auf die Sprünge geholfen. Ich danke dir. Bin wieder an Bord.

  11. ingman says:

    Liebe Leute….das nimmt hier ja langsam furchtbare Ausmaße an….

    Das Thema Peter Stöger ist doch lang und breit diskutiert worden….und die beiden Lager werden nie einen Konsens finden….

    DAS….ist Fakt….

    Es wird aber nie ein Stögerbefürworter einen Stögergegner vom Gegenteil überzeugen. ..

    Aber was hier mittlerweile abgeht….ist wirklich traurig…..

    Es muss niemandem gefallen, was ein anderer schreibt. …und es wird auch niemand gezwungen etwas zu lesen was ihm nicht gefällt…

    Aber es kann hier jeder seine Meinung Kund tun und das geht auch ohne Peniswedeln und persönliche Angriffe. ….Diskussionen sollten sachlich geführt werden….
    SCHADE das das hier nicht funktioniert…

  12. Michael Jung says:

    StögerFan
    Mit großem Interesse verfolge ich schon vielen Jahre den 1. Fc; in gute und so in schlechte Zeiten. Es waren wenig guten, viele schlechte und noch mehr sehr schlechte Zeiten die unsere Fansehlle gegolten haben!
    Ganz kurz zu fassen: der große Stögers Verdienst war das er es geschafft hatte aus den vorhandene Resourcen ein Maximum herauszuholen; so beim 1.Fc wie auch anschliessend beim BVB.
    Nach meiner persönlichen Meinung, ist das Unheil beim 1.Fc. mit dem „Verkauf“ von Modeste sein Anfang genommen! Da war der Gier nach den Millionen aus China so groß das der diel ohne Rücksicht (nicht alle waren davon begeistert; am wenigsten Modeste) durchgezogen wurde. Die Konsequenzen sind bekannt.
    Es wäre von Vorteil, auch aus heutiger Siecht, den Auslöser etwas konkreter und detaillierter zu berücksichtigen.

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