,

Ehizibue, Höger, Schaub: FC bangt um drei Angeschlagene


Der 1. FC Köln hat den 6:5-Sieg nach Elfmeterschießen im DFB-Pokal beim SV Wehen Wiesbaden womöglich teuer bezahlen müssen. Kingsley Ehizibue musste angeschlagen ausgewechselt werden. Marco Höger und Louis Schaub verletzten sich in der letzten Minute der Verlängerung und konnten nicht mehr zum Elfmeterschießen antreten. 

Aus Wiesbaden berichtet Marc L. Merten

Es lief die letzte Spielminute der Verlängerung. Ein letzter Standard für Wiesbaden. In der Mitte ging Marco Höger in den Zweikampf und blieb danach liegen. Ein Schlag auf das Sprunggelenk, der Abend war für den Mittelfeldspieler gelaufen. Höger musste gestützt zur Bank geführt werden, bekam dort einen dicken Eisbeutel um den Knöchel gebunden.

Da lag Louis Schaub noch auf dem Boden vor der Ersatzbank, die Hände vor das Gesicht geschlagen. Schaub war kurz zuvor mit dem rechten Fuß umgeknickt, ließ sich behandeln und schließlich mit schmerzverzerrtem Gesicht einen Tapeverband anlegen. „Louis hat einen dicken Knöchel“, sagte Trainer Achim Beierlorzer hinterher. „Das sieht nicht so gut aus.“ Am Montag soll er mit Verdacht auf eine Bänderverletzung untersucht werden.

Wie es bei Kingsley Ehizibue aussah, konnte der FC-Coach nicht sicher erklären. Dieser hatte in der Verlängerung ausgewechselt werden müssen, hatte mehrfach in Zweikämpfen einen mitbekommen, unter anderem einen Pferdekuss. Schließlich musste der Rechtsverteidiger mit muskulären Problemen vom Feld. Er wird, wie auch Höger und Schaub, am Montag in Köln untersucht. „Die Kollateralschäden müssen wir erst noch mal begutachten“, sagte Beierlorzer und fügte süffisant an: „Mal schauen, welche Spieler in dieser Woche beim Training sein werden.“

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar