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Veränderung in der Startelf? „Haben einen breiten Kader“


Achim Beierlorzer wird gegen Borussia Dortmund wohl eine auf mehreren Positionen veränderte Startelf ins Rennen schicken. Der Trainer des 1. FC Köln kann nicht nur wieder auf Jhon Cordoba zurückgreifen. Auch jenen Spielern, die beim VfL Wolfsburg nicht an ihre Leistungsgrenze kamen, machte der FC-Coach nun Druck.

Köln – Der 1. FC Köln ist gewarnt. Mit 5:1 schoss Borussia Dortmund am ersten Spieltag den FC Augsburg ab. „Augsburg hat es in manchen Phasen so passiv gestaltet, dass Dortmund sich den Gegner zurechtlegen konnte“, sagte Beierlorzer am Mittwoch nach dem Videostudium des nächsten Gegners. „So passiv dürfen wir nicht werden, wir dürfen dem BVB nicht komplett das Heft des Handelns überlassen. Das hat mit Raumaufteilung zu tun, mit Laufbereitschaft zu tun, vor allem aber hat das etwas mit Mut zu tun.“

In den ersten beiden Pflichtspielen in Wiesbaden und in Wolfsburg hatte Beierlorzer bis auf eine Änderung (Höger für Cordoba) an einer Elf festgehalten. Gegen Dortmund könnte sich dies nun ändern, nachdem der FC-Coach in Wolfsburg moniert hatte, nicht jeder Spieler hätte sein Top-Niveau herreicht. Wir haben viele Einzelgespräche geführt, um herauszufinden, warum die Spieler nicht abrufen konnten, was sie können“, sagte Beierlorzer nun zwei Tage vor dem Duell am Freitagabend gegen den BVB. „Konsequenzen sind immer schwierig zu beurteilen, aber wir haben einen breiten Kader, und ich werde mir noch Zeit lassen, wer in der ersten Elf stehen wird.“

Wir wollen Druck auf Dortmund aufbauen

Der 51-Jährige ließ durchblicken, was gegen Dortmund gefragt sein wird: Aggressivität, Schnelligkeit und Selbstvertrauen. Neben Cordoba, der nach seiner Rot-Sperre wieder in die Startelf rücken dürfte, muss Beierlorzer vor allem überlegen, wie er das Zentrum besetzen wird. Ellyes Skhiri dürfte ein heißer Kandidat sein, zeigte er beim VfL doch bereits, dass er dem FC sofort weiterhelfen kann. Auch Sebastiaan Bornauw hinterlässt im Training einen präsenten, robusten und schnellen Eindruck. Und dann wären da noch Spieler für die Außenbahnen wie Marcel Risse, der zwar nicht das gleiche Tempo mitbringt wie Kingsley Schindler, dafür aber über mehr Erfahrung verfügt und sich in der Vorbereitung wieder mehr ins Blickfeld spielen konnte.

Beierlorzer erklärte, er sehe Dortmund zwar „auf Augenhöhe“ mit dem FC Bayern München. Sich hinten einigeln und nur den Verteidigungsmodus anwerfen, das wolle er jedoch nicht sehen von seiner Mannschaft. „Es ist nicht gut, Dortmund nur die letzten 30 Metern vor unserem Tor zu geben und dort bespielt zu werden“, sagte der FC-Coach. „Wir müssen die richtige Höhe finden, um Druck auf Dortmund aufzubauen, damit sie nicht frei spielen können. Wenn Hummels ohne Druck aufbauen kann, kann er immer wieder gefährliche Situationen erzeugen. Das müssen wir verhindern.“ Da dies gegen Wolfsburg in der zweiten Halbzeit nur noch selten geklappt hatte, dürfte es zu personellen Änderungen kommen.

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