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Entscheidung gefallen: FC trifft in Völklingen auf Saarbrücken

Die Entscheidung ist gefallen: Der 1. FC Saarbrücken und der 1. FC Köln werden die zweite Runde des DFB-Pokals am 29. Oktober im Hermann-Neuberger-Stadion in Völklingen austragen. Da der eigene Ludwigspark in Saarbrücken derzeit umgebaut wird, muss der FCS noch bis zum Sommer 2020 ausweichen. 

Köln/Saarbrücken – Erst am Morgen hatte der Geissblog.Koeln darüber berichtet, dass der 1. FC Saarbrücken noch auf die Rückmeldung eines externen Dienstleisters warte, das geforderte Flutlicht für das Pokalspiel am 29. Oktober im Völklinger Hermann-Neuberger-Stadion zur Verfügung zu stellen. Am Nachmittag folgte nun die Bestätigung: Für die zweite DFB-Pokalrunde werden in Völklingen alle erforderlichen Rahmen- und Sicherheitsbedingungen geschaffen. Dies bestätigte der 1. FC Saarbrücken auf seiner Homepage. Da der Ludwigspark in Saarbrücken derzeit umgebaut wird, trägt der Regionalligist zur Zeit alle Heimspiele im benachbarten Völklingen aus.

Zu den Vorverkaufsmodalitäten will der Verein noch einmal gesondert informieren. Klar ist jedoch, dass sich viele Fans die Partie im nur 6800 Plätze fassenden Hermann-Neuberger-Stadion wohl oder übel vor dem Fernseher werden anschauen müssen.

10 Kommentare
  1. Gerd Mrosk says:

    Ja toll,also praktisch einmal für ümsüns,bei 50000 Euro mitbringen.Gut das wir fürs erreichen der 2.Runde paar Mark sicher haben.Ist ja ok,das man auf Saarbrücker Seite sich sportlich was ausrechnet,aber alles andere ist fürn Arsch.Ich hoffe nur ,das sich auch kein FC Fan verletzt,der diesen ganzen Mist mit früherer Anstosszeit und allem auf sich nimmt,um auf so ner Rumpelwiese seinen FC zu sehen.Schande über den Gastgeber,ich hoffe sie steigen auch in den nächsten Jahren nicht auf

  2. LOCUTUS says:

    Bin ebenfalls skeptisch, ob Völklingen tatsächlich die beste Lösung für den FCS darstellt. In Homburg hätte man zB die erforderliche Flutlichtanlage und man könnte mit der doppelten Zuschauermenge (und damit auch mit doppelten Einnahmen) rechnen. Für mich sieht das nach nem großen Griff in‘s Klo seitens der Saarländer aus..
    Bei dem Mini-Kontingent wird‘s für uns Kölner schwer an Tickets zu kommen. Bin gespannt.

  3. ke ro says:

    Naja, es gibt da eine Lokalrivalität zwischen Saarbrücken und Homburg…
    Wenn unser Stadion gerade nicht betretbar wäre und wir ein Ausweichlokal gegen Bayern bräuchten, würde doch auch keiner von uns dafür sein, dass wir unser Heimspiel in Gladbach austragen, nur weil’s da im Stadion mehr Plätze als im Südstadion gibt?!

      • Gerd Mrosk says:

        Schon,aber worum gehts denn genau?Das man genügend eigene Fans im Stadion hat und ne kurze Anreise?Oder hat mans einfach nicht nötig weitere Einnahmen zu generieren bei dem Festgeld 2.Runde?Ist zwar ein sehr kleines Bundesland ,aber es gibt selbst da noch andere Stadien wie z.B. Trier,aber egal,mir tuts nur leid für die FC Fans und das mit den 50 Mille,ach ja ,die könnte der SMR doch gerade locker machen,da verschlägts mir die Sinne

    • Klaus Schroeder says:

      Es ist ja wohl auch so, dass die anderen in Frage kommenden Vereine (Homburg bzw. Elversberg) für die Nutzung ihrer Stadien Mondpreise aufgerufen haben, um sich an dem Pokalspiel des Rivalen eine goldene Nase zu verdienen.
      Hinzu kommt, dass der FCS ein absoluter Traditionsverein ist, der in den vergangenen zwei Jahrzehnten wahrlich nicht vom Glück verfolgt war. Hier hat auch der DFB immer seine Finger im mit Spiel gehabt, ich erinnere mich an Zwangsabstieg, Punktabzug und andere, sehr merkwürdige Urteile der DFB-Sportgerichtsbarkeit.
      Insofern will die dortige Vereinsführung ihren treuen Fans auch einmal einen sportlichen Leckerbissen präsentieren, wonach man sich in Saarbrücken seit Jahren sehnt. Bei den bescheuerten Anstoßzeiten fährt doch kein Mensch zwei Stunden für ein „Heimspiel“.

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