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Beierlorzer über Churlinov: „Hoffe, dass er sich für das Richtige entscheidet“


Der 1. FC Köln hat seine Vorbereitungen auf das Derby gegen Borussia Mönchengladbach am Mittwoch intensiviert. Während Jonas Hector, Florian Kainz und Louis Schaub schon von ihren Länderspielreisen zurückgekehrt sind, fehlten noch jene Spieler, die gestern für ihr Land im Einsatz waren. Wie es mit Darko Churlinov weitergeht, entscheidet sich unterdessen morgen.  

Köln – Sebastiaan Bornauw, Ellyes Skhiri, Darko Churlinov und Birger Verstraete fehlten Achim Beierlorzer am Mittwoch im Training. Letzterer pausiert nach wie vor aufgrund der Zyste im Knie, soll aber morgen wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. „Bei Birger haben wir gestern noch einmal die Zyste angetickt und das war super. Aber die Ärzte haben gesagt, dass er heute noch pausieren soll. Morgen startet er dann wieder voll“, erklärte Beierlorzer nach der Einheit am Mittwoch.

Sebastiaan Bornauw kam gestern Abend mit der U21 von Belgien beim 0:0 gegen Bosnien und Herzegowina über 90 Minuten zum Einsatz. „Deshalb war er heute zwar da und hat sich die Videoanalyse mit angeguckt, ist aber drin geblieben und zur Regeneration Fahrrad gefahren“, sagte der Trainer. Auch Ellyes Skhiri war gestern Abend noch im Einsatz und unterlag mit der tunesischen Nationalmannschaft der Elfenbeinküste mit 1:2. Sein Flieger aus Paris kam erst heute Nachmittag an, weshalb der Mittelfeldspieler um 17 Uhr eine regenerative Einheit absolvierte.

Wir mussten Klartext sprechen

Etwas anders gestaltet sich die Situation bei Darko Churlinov. Vor der Länderspielpause hatte es zwischen dem Youngster mit seinen Beratern und dem FC Streitigkeiten über die Vertragssituation gegeben. So wurde Churlinov kurzerhand zurück ins Training der U21 geschickt. Gestern noch konnte sich der 19-jährige mit zwei Toren und einer Vorlage bei der mazedonischen U21 gegen die Faröer feiern lassen, morgen geht es am Geißbockheim dann wieder um seine Zukunft beim FC. „Darko kam jetzt erst aus Mazedonien zurück. Die Gespräche werden wir morgen führen“, erklärte Beierlorzer. Klar ist, dass die Geißböcke gerne den 2020 auslaufenden Vertrag mit dem Talent verlängern würden. Grundsätzlich sollen sich die Parteien bereits einig gewesen sein, zu einer Vertragsverlängerung kam es aufgrund der Forderung Churlinovs, ausschließlich bei den Profis zu trainieren und zu spielen, letztlich jedoch nicht. „Die Tür ist absolut offen bei uns. Wir mussten da jetzt Klartext sprechen, weil es gar keine andere Idee für die Situation gibt. Aber ich hoffe, dass er sich für das Richtige entscheidet.“

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