,

Churlinov-Wechsel perfekt: Talent stand sich selbst im Weg


Der Abschied von Darko Churlinov beim 1. FC Köln ist perfekt. Wie der Verein am Mittwoch bekannt gab, wechselt der 19-Jährige zum VfB Stuttgart, wo er bereits am Dienstag mittrainiert hatte. Bei den Schwaben erhält der Angreifer einen Vertrag bis 2024. Die Geissböcke kassieren dem Vernehmen nach eine Ablösesumme im niedrigen sechsstelligen Bereich.

Köln – Am ersten Bundesliga-Spieltag der laufenden Saison war die Welt zwischen Darko Churlinov und dem 1. FC Köln noch in Ordnung. Beim VfL Wolfsburg debütierte der Angreifer für die FC-Profis. Ein halbes Jahr später ist Kapitel des Nordmazedoniers am Geißbockheim geschlossen. Die Pressemitteilung, die der FC am Donnerstagnachmittag veröffentlichte, war kurz und bündig, kein Zitat eines Verantwortlichen, nur ein knapper Gruß an den 19-Jährigen mit guten Wünschen für die Zukunft.

Die Hintergründe sind schon länger bekannt. Churlinov hatte sich verzockt, hatte sich zwischenzeitlich weigern wollen für die U21 aufzulaufen, stellte bei der Vertragsverhandlung mit dem FC auf stur. Wie schon zuvor bei Nikolas Nartey, der schließlich auch nach Stuttgart gewechselt war, lag dem Talent ein unterschriftsreifer Vertrag vor. Am Ende aber gab es keine echte Basis mehr, um weiter zusammenzuarbeiten. Diverse Gespräche zwischen dem Spieler und den Verantwortlichen, ob Armin Veh, Horst Heldt oder André Pawlak, blieben ohne Wirkung. Churlinov aber blieb uneinsichtig.

Vor Weihnachten berichteten dann der GEISSBLOG.KOELN und die Kölnische Rundschau von einem bevorstehenden Wechsel nach Stuttgart. Dieser ist nun perfekt. Sportlich hatte man sich beim FC einiges von dem Angreifer erhofft. Charakterlich überwogen am Ende aber die Zweifel, ob der jüngste Nationalspieler in der Geschichte seines Landes das Zeug zum Profi hat.

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar