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Kurze Woche: Wenig Zeit zum Lecken der Wunden


Am Sonntag bestritt der 1. FC Köln sein 1600. Bundesliga-Spiel. Weil das Jubiläum mit 0:4 gegen Hertha BSC mächtig in die Hose ging, soll das Spiel schnell aufgearbeitet und vergessen werden. Konsequenzen in Form von Straftraining müssen die FC-Profis nicht befürchten. Denn die Woche ist kurz.

Köln – Am Montag gab es nur ein Spielersatztraining für die nicht eingesetzten Spieler, die Stammspieler verzogen sich per Fahrrad in den Grüngürtel. Eine Videositzung gab es mit dem wenig Guten und viel Schlechten aus dem Spiel gegen Hertha BSC. Danach schickte Beierlorzer seine Spieler für einen freien Tag in die Pause.

Am Dienstag können die FC-Spieler Abstand gewinnen zu dem, was da am Sonntagabend in Müngersdorf passiert war. Ein Straftraining mit besonders hoher Intensität müssen die Profis (noch) nicht fürchten. Denn schon am Samstag geht es weiter. Am Mittwoch werden sie um 15 Uhr zum Training erwartet für die kurze, nur drei Tage umfassende Vorbereitung auf den nächsten Gegner. Schalke 04 empfängt die Geissböcke am Samstagabend zum Topspiel des siebten Spieltags.

Ein öffentliches Training am Mittwoch, zwei nicht-öffentliche Einheiten am Donnerstag und Freitag, dann geht es schon nach Gelsenkirchen und zu einer der bisherigen Überraschungsmannschaften der Saison. Nach einem Unentschieden und einer Niederlage gewann die Mannschaft von Neu-Trainer David Wagner zuletzt vier Spiele in Serie und liegt nur einen Punkt hinter dem FC Bayern München. Der FC muss also noch einmal alle Kraft in diese Woche legen, um am Samstag bei den Königsblauen zu punkten. Ob Beierlorzer in der darauf folgenden Länderspielpause viele freie Tage geben wird, dürfte auch von dem Ergebnis und dem Auftritt in der Veltins Arena abhängen.

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