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Sieben-Sekunden-Verletzung: Bartels fällt monatelang aus

Jan-Christoph Bartels hätte sich seine Ausleihe vom 1. FC Köln zum SV Wehen Wiesbaden wohl gänzlich anders vorgestellt. Der Junioren-Nationaltorhüter war im Sommer in seine Heimatstadt gewechselt, um Spielpraxis in der Zweiten Liga zu bekommen. Nun fällt er monatelang verletzt aus.

Wiesbaden – Gerade einmal sieben Sekunden: So lange dauerte das erste Zweitliga-Spiel für Jan-Christoph Bartels am vergangenen Wochenende für den SV Wehen Wiesbaden. Endlich hatte der vom 1. FC Köln ausgeliehene Torhüter eine Chance erhalten. Dann beendete seine erste Aktion auf dem Spielfeld den Einsatz. Am Montag kam das Ergebnis: Bartels hat sich einen Sehnenriss zugezogen und fällt mehrere Monate aus.

Die Verletzung hatte sich der Torhüter wohl schon beim Aufwärmen zugezogen, aufgebrochen war sie dann aber erst im Spiel. „Das ist ein schwerer Schlag für den Jungen und natürlich auch für uns. Wir werden ihn auf dem Weg der Genesung bestmöglich unterstützen und ihm alle Zeit geben, die er benötigt. Durch die lange Ausfallzeit sind wir gezwungen, nochmal auf dem Transfermarkt tätig zu werden“, sagte SVWW-Sportdirektor Christian Hock.

Bartels hatte seine erste Chance als Ersatz für den eigentlichen Stammkeeper Lukas Watkowiak bekommen, der nach der Verletzung seines Konkurrenten sofort wieder ins Tor zurückgekehrt war. Beim 1. FC Köln hatte man gehofft, dass sich Bartels im Laufe der Saison gegen Watkowiak durchsetzen würde, um sich in der Zweiten Liga zu entwickeln und gestärkt zu den Geissböcken zurückzukehren. Beim FC besitzt Bartels noch einen Vertrag bis 2021. Sollte Wiesbaden einen weiteren Torhüter verpflichten, könnte Köln geneigt sein, die Leihe Bartels‘ vorzeitig aufzulösen, um den Keeper für die Rehabilitation zurück ans Geißbockheim zu holen.

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