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U21 erfolgreich: Wehrle würde Lizenz für Dritte Liga beantragen

Die U21 des 1. FC Köln schwimmt weiter auf der Erfolgswelle. Zwar mussten die Geißböcke am Wochenende einen späten Ausgleich gegen die SG Wattenscheid 09 hinnehmen, dennoch hat sich der Effzeh im oberen Tabellendrittel festgesetzt. Statt im Abstiegskampf klopft die Mannschaft in dieser Saison vielmehr an der Tabellenspitze an. Einem möglichen Aufstieg würde der Verein zumindest nicht im Wege stehen. 

Köln – So gut wie in dieser Saison lief es lange nicht mehr für die U21 des 1. FC Köln. Derzeit liegen die Nachwuchs-Geißböcke mit 20 Punkten aus elf Spielen auf dem sechsten Tabellenplatz. Zum gleichen Zeitpunkte vor einem Jahr stand der Effzeh noch gänzlich ohne Sieg auf dem vorletzten Tabellenplatz. Ein weiteres Jahr zuvor waren die Kölner nach elf Spieltagen sogar Tabellenletzter. Nun hat die Mannschaft von Trainer Mark Zimmermann bereits sechs Siege eingefahren. So viele hatten die Geißböcke in der vergangenen Saison erst nach 25 Spieltagen auf dem Konto. Derzeit liegen die Kölner bei einem Spiel weniger acht Punkte hinter dem Spitzenreiter SV Rödinghausen, den der FC am zehnten Spieltag selbst mit 1:0 bezwingen konnte. Der SC Verl und Rot-Weiss Essen könnten allerdings noch am derzeitigen Tabellenführer vorbeiziehen, sollten sie ihre kommenden Spiele gewinnen.

Punkteschnitt reicht für einen Platz ganz vorne

Wenn die U21 ihren Schnitt von derzeit 1,8 Zählern pro Spiel im Laufe der Saison beibehalten kann, dürften die Geißböcke bis in den Saisonendspurt hinein oben mitmischen. In der abgelaufenen Spielzeit stieg Viktoria Köln am Ende mit 67 Zählern und einem Punkteschnitt knapp unter zwei vor Rot-Weiß Oberhausen (64) auf. Und ob der derzeitige Tabellenführer aus Ostwestfalen überhaupt eine Lizenz für die Dritte Liga beantragen wird, ist aufgrund infrastruktureller Probleme noch fraglich. Beim Effzeh sieht das anders aus. Ein möglicher Aufstieg wird am Geißbockheim nicht kategorisch ausgeschlossen. So sagte Alexander Wehrle zum GEISSBLOG.KOELN: „Natürlich würden wir für die Dritte Liga eine Lizenz beantragen. Der Aufstieg ist zwar nicht unser Saisonziel, aber wir befinden uns in einem sportlichen Wettbewerb und wir könnten den Spielern ja nicht sagen: Verliert die letzten fünf Spiele, damit wir nicht aufsteigen.“ Bis dahin ist es jedoch selbstverständlich noch ein weiter Weg. Nicht mal ein Drittel der gesamten Saison sind bislang absolviert und in einer noch jungen Nachwuchsmannschaft sind Leistungsschwankungen selten auszuschließen. Viel wichtiger ist es am Geißbockheim daher auch, die derzeit gezeigten Leistungen konstant über die Saison hinweg abzurufen und die Spieler weiter zu entwickeln. Trotzdem ist bereits der Saisonstart der U21 als Erfolg zu werten und die noch junge Mannschaft kann im Vergleich zu den Vorjahren ohne den Druck des Abstiegskampfes frei aufspielen. Zu den Abstiegsplätzen hat die Zimmermann-Mannschaft immerhin schon neun Punkte Vorsprung.

Da das Topspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen in der kommenden Woche auf den 23. November verlegt wurde und die Jung-Geißböcke eine Woche später spielfrei haben, geht es für die U21 in der Liga erst am 26. Oktober mit einem Heimspiel gegen den Tabellen-17. SV Lippstadt weiter.

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