,

„Wir müssen überlegen, wer die Richtigen für das Spiel sind“


Die Blessuren, die einige Spieler des 1. FC Köln während der Länderspielpause vom Training abgehalten haben, sind vor dem wichtigen Spiel gegen den SC Paderborn weitestgehend überstanden. Möglich, dass Achim Beierlorzer am Sonntag die gleiche Elf wie gegen den FC Schalke 04 auflaufen lässt. Zumindest als Joker könnte zudem Dominick Drexler wieder zu einer Option werden. 

Köln – Eigentlich hatte Birger Verstraete spätestens seit dieser Woche wieder mit der Mannschaft des 1. FC Köln trainieren sollen. Doch auch vier Wochen nach seiner Operation ist das Knie des Belgiers noch nicht so stabil wie erhofft. „Da ist noch nicht alles so, dass wir ihn ins Mannschaftstraining einbinden können“, sagte Achim Beierlorzer am Donnerstag. Ob es bis zum Spiel am Sonntag reicht, wollte der Trainer auch auf der Pressekonferenz am Freitag noch nicht final sagen. „Bei Birger müssen wir schauen. Aber ich denke, das wird sehr, sehr knapp“, machte Beierlorzer wenig Hoffnung auf einen Einsatz des Mittelfeldstrategen. Verstraetes erneuter Ausfall gilt als sehr wahrscheinlich.

Bleibt Jonas Hector neben Skhiri im Zentrum?

Anders sieht die Situation inzwischen bei Dominick Drexler aus. Nach seiner Muskelverletzung aus dem Spiel gegen Hertha BSC konnte der 29-jährige unter der Woche wieder ohne Probleme mit der Mannschaft trainieren. „Dominick hat sich gut gefühlt. Das war die erste Wiedereingliederung ins Mannschaftstraining. Er hat es super gemacht und sich herangetastet.“ Wahrscheinlich ist allerdings, dass ein Startelfeinsatz am Sonntag noch zu früh für den Mittelfeldspieler kommt und Drexler zunächst auf der Bank Platz nehmen muss.

Durch den weiteren Ausfall von Verstraete könnte es daher zur gleichen Aufstellung wie gegen Schalke 04 kommen. Am Donnerstag ließ Beierlorzer die Defensivspieler mit der gleichen Grundortung wie vor zwei Wochen trainieren. Demnach agierte Jonas Hector neben Ellyes Skhiri erneut im Zentrum und Noah Katterbach stand neben Czichos, Bornauw und Ehizibue in der Viererkette. Wahrscheinlich ist also, dass der Youngster gegen Paderborn zu seinem zweiten Einsatz in der Bundesliga kommt. Beim Abschlussspiel durfte jene Elf ran, die sich auf Schalke einen Punkt verdient hatte. Einzig Marco Höger musste in der Innenverteidigung Czichos ersetzen, der das Training nach einem Schlag auf die Wade früher beendet hatte. Doch für ihn gab Beierlorzer am Freitag Entwarnung. Gleichzeitig würde sich Beierlorzer mit dieser Aufstellung auch gegen Paderborn für die ein-Stürmer-Variante entscheiden und Modeste und Cordoba erneut auf die Bank setzen.

Überlegungen gibt es immer

Generell gibt es für den Trainer nur wenig Anlass, seine Mannschaft im Vergleich zum Schalke-Spiel großartig zu verändern. Trotzdem sagte Beierlorzer: „Überlegungen gibt es immer. Man muss immer schauen, was die einzelnen Spieler in der Trainingswoche machen. Das ist ja relevant für die ganze Mannschaft.“ Sicher sein soll sich die ersten Elf nicht. Der Punkt vor der Länderspielpause hat die Stimmung am Geißbockheim insgesamt aber aufgehellt. „Alle sind fleißig, ich habe eine gute Stimmung mit gutem Einsatz wahrgenommen. Das müssen wir jetzt auf den Platz bringen.“ Gegen das Tabellenschlusslicht wollen die Geißböcke ihren Anhängern unbedingt den ersten Heimsieg seit Ende März schenken. „Dafür müssen wir clever agieren und dürfen Paderborn nicht mit zu viel Hurra in die Umschaltsituationen bringen. Deswegen müssen wir überlegen, wer die Richtigen für das Spiel sind.“

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar