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Angstgegner Augsburg? Nicht für FC-Trainer Markus Gisdol

Rein statistisch ist es ein höchst ungleiches Duell am Samstag zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Augsburg. Während der FC nur gegen den FC Bayern München länger ohne Sieg ist, haben die Augsburger gegen kein anderes Bundesliga-Team eine bessere Quote als gegen die Geissböcke. Können die Kölner mit einem Sieg gegen den FCA gleich zwei Negativserien beenden?

Köln – Für Köln geht es am Samstag um den Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Sieben Punkte auf dem Konto, bereits vier Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz – der Effzeh hat keine Zeit mehr zu verlieren, will er nicht den Anschluss an das rettende Ufer verlieren. Eine Niederlage wäre verheerend, ein Punktgewinn zumindest das richtige Signal, ein Sieg wie die Injektion eines Epipen voller Adrenalin.

Fünf Pflichtspiele in Folge hat der FC jetzt schon verloren, überhaupt stand Köln nur in der Abstiegssaison 2017/18 punktemäßig noch schlechter als heute. Und nun kommt ausgerechnet Augsburg nach Köln, das Team, das den FC zu seinem Lieblingsteam auserkoren hat, in zehn Bundesliga-Spielen gegen die Geissböcke nur das allererste im Oktober 2011 verloren hat und seitdem gegen kein anderes Team so erfolgreich war wie gegen den FC (fünf Siege, vier Remis). Auf der anderen Seite die Kölner, die nur gegen den FC Bayern München länger sieglos ist als gegen den FCA.

Doch nun soll alles anders werden – und da kommt der neue Trainer Markus Gisdol mit seiner persönlichen Bilanz gegen Augsburg gerade recht. Der ehemalige Trainer des HSV und 1899 Hoffenheim hat gegen keine andere Mannschaft eine bessere Bilanz als Cheftrainer als gegen die Fuggerstädter, gewann fünf seiner neun Spiele. Zwar kommt Augsburg mit dem Rückenwind aus einem 4:0-Sieg über Hertha BSC nach Müngersdorf, doch Gisdol will gegen den FCA in seinem ersten Heimspiel als FC-Trainer den ersten Sieg einfahren. Es wäre der erste Schritt auf einem langen Weg zum angestrebten Klassenerhalt.

5 Kommentare
  1. Jhen says:

    Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, welche unbeschriebenen Blätter heute zum Einsatz kommen. Für mich als normaler Mensch mit allen Vorurteilen und mit allem was ich in der Vergangenheit von den verschiedenen FC-Spielern gesehen, gehört und gelesen habe, gibt es wenige unbeschriebene Blätter. Vielleicht sind die Blätter ja auch für den Trainer eine Art Entscheidungshilfe in der Weise, eines Kartenspiels, z.b. eines Pokerspiels. Wer weiß?

  2. Boris Karis says:

    Ich denke auch dieses Spiel werden wir verlieren.
    Für einige Spieler wäre es doch das beste abzusteigen.
    Nehmen wir mal einen Marco Höger, in der zweiten Liga würde er wahrscheinlich wieder Stamm spielen, würde sich wieder ins Rampenlicht stellen können weil er ja als Weltstar mit in die zweite Liga geht. In der Buli, das weiss er selbst, reicht es nur noch für die Bank, wenn überhaupt.
    Florian Kainz ist der größte Egomane der bei uns Rum rennt, hochnäsig und denkt er wäre ein Star, will alles alleine machen und gibt nem Jugendspieler nicht mal den Einwurf ab weil er ja was besseres ist, bekommt aber 0 geschissen. Auch er würde in der zweiten Liga glänzen und wäre vllt mal in 1-2 Spielen gut.
    Timo Horns Schwächen würden durch die wenigen gegnerischen Torchancen auch wieder besser aussehen, er würde es wahrscheinlich auch begrüßen runter zu gehen, bei gleichen Bezügen, why not.
    Schindler würde auch endlich wieder seine Stärken ausspielen können weil die Bundesliga einfach ne Nummer zu hoch für ihn ist.
    Und ich bleibe dabei, die aufgezählten Spieler , mit Ausnahme vielleicht Schindler, sind Gift für die Mannschaft und das Klima, solange der Virus im Verein bleibt wird es immer so weiter laufen. 4 Trainer 2 GF, neue Spieler dazu gekommen. Das Problem besteht weiterhin und diese Spieler sind noch da, woran wird es wohl also liegen, liegt doch auf der Hand.

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