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Gisdol noch heute perfekt? Beierlorzer fix nach Mainz!

Der 1. FC Köln steht doch noch vor der Verpflichtung eines neuen Trainers. Nachdem erst Bruno Labbadia und zum Wochenende Pal Dardai dem FC abgesagt hatten, haben sich Geschäftsführer Alexander Wehrle und Interims-Sportchef Frank Aehlig offenbar auf Markus Gisdol als Plan C für die Nachfolge des geschassten Achim Beierlorzer versteift. Schon am Dienstag könnte der 50-Jährige das erste Training leiten, während in Mainz sein Vorgänger vorgestellt wurde.

Köln – Neun Tage nach der Entlassung von Achim Beierlorzer sind beim 1. FC Köln offenbar nur noch letzte Details zu klären, ehe der neue Profi-Trainer der Geissböcke bekannt gegeben werden kann. Wer dies sein dürfte, pfeifen die Spatzen schon seit Sonntag von den Dächern. Nach der Absage von Pal Dardai gibt es wohl nur noch einen ernsthaften weiteren Kandidaten: Markus Gisdol, mit dem Frank Aehlig im Verlauf der vergangenen Woche bereits Gespräche geführt hatte.

Übereinstimmende Medienberichte entsprechen den Informationen des GEISSBLOG.KOELN, wonach Gisdol schon am Dienstag erstmals das Training am Geißbockheim leiten und die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel bei RB Leipzig übernehmen könnte. Ob er dann auch mit seinem langjährigen Co-Trainer Frank Kaspari beim FC aufläuft und was dies für André Pawlak und Manfred Schmid bedeuten könnte, wird wohl erst klar sein, wenn der FC sich zu der Trainerpersonalie äußert.

Gisdols letztes Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Köln

Die Verpflichtung Gisdols würde durchaus überraschen. Nicht nur, weil der FC damit einen Trainer verpflichten würde, der zuletzt vor 22 Monaten und damit vor fast zwei Jahren an der Seitenlinie eines Bundesligisten (Hamburger SV) stand und seither auf Jobsuche ist. Sondern auch, weil Gisdol als offensiv denkender Fußballtrainer gilt mit einem ähnlichen Spielentwurf wie der entlassene Achim Beierlorzer und damit konträr zu dem auf defensive Stabilität ausgerichteten Pal Dardai.

Immerhin hat Gisdol schon Erfahrung als Feuerwehrmann. Der ehemalige Co-Trainer von Huub Stevens und Ralf Rangnick beim FC Schalke 04 war im April 2013 bei 1899 Hoffenheim als Retter geholt worden und verhalf der TSG mit elf Punkten aus den letzten sieben Spielen sowie zwei Siegen in der Relegation gegen den 1. FC Kaiserslautern zum Klassenerhalt in der Bundesliga. In den zwei Folgejahren wurde Hoffenheim unter Gisdol zunächst Neunter und dann Achter, ehe der gebürtige Schwabe in der Saison 2015/16 nach nur sechs Punkten aus den ersten zehn Spielen entlassen wurde. Sein späteres Engagement beim Hamburger SV von September 2016 bis Januar 2018 verlief zunächst mit einer knappen Rettung in der Saison 2016/17, ehe er in der Hamburger Abstiegssaison 2017/18 nach dem 19. Spieltag entlassen wurde – in Folge einer 0:2-Niederlage gegen den 1. FC Köln. Nun soll er den FC vor dem Abstieg retten.

Beierlorzer in Mainz: „Sicherlich ist dies eine kuriose Situation“

Derweil wurde am Montagmittag der zuletzt beim FC entlassene Beierlorzer bereits als neuer Trainer des 1. FSV Mainz 05 vorgestellt. Wie die Mainzer bestätigten, übernimmt der 51-Jährige für den geschassten Sandro Schwarz und unterschrieb einen Vertrag bis 2022. „Sicherlich ist dies eine kuriose Situation im Fußball: Vor einer Woche war ich noch Trainer in Köln, nun werde ich in Mainz als Chefcoach vorgestellt“, sagte Beierlorzer bei seinem Amtsantritt in Mainz. „In diesem Geschäft kann es manchmal schnell gehen, besonders wenn es einfach passt. Ich freue mich darauf, mein Team und den gesamten Verein kennen zu lernen und ein Teil von Mainz 05 zu werden.“ Mit dem FC hatte der Franke seinen Vertrag erst am Freitag aufgelöst – bereits mit dem Wissen, nun in Mainz weiterzuarbeiten.

97 Kommentare
  1. OlliW says:

    Ich bin kein negativer Mensch. Ich sehe immer das Positive und bin ein verkappter Idealist. Aber das ist absurd! Man feuert AB, der heuert in Mainz an und holt einen gelernten „Abstiegsverwalter“. Die 05er werden die Liga mit ihm halten, da gehe ich fest von aus. Spätestens dann ist auch klar, dass es am FC lag, dass er hier nicht zündete.

    Ich lasse mich auch gerne vom Gegenteil überzeugen. Aber Gisdol müsste nicht mehr als ein mittelgroßes Wunder schaffen, um nicht abzusteigen. Am Ende heißt es dann wieder, es wäre Müller-Römer schuld! Herrlich….

  2. NICK says:

    Wenigstens ist das nächste Speile nicht gegen Mainz…das wäre wieder typisch Effzeh, dann gäbs ne Klatsche gegen den alten Trainer.

    Mir ist egal wer kommt, das sind alles ausgebildete Trainer – jeder hat eine Chance verdient. Wer von uns kann sich erlauben, diese Leute wirklich zu beurteilen. Gisdol ist doch wie Labbadia in blond…

  3. OlliW says:

    Neulich beim Dopa (Erinnerungsprotokoll):
    Magath: Natürlich, ich würde gerne wieder in der Bundesliga arbeiten!
    Serdar Sumuncu: Wirklich jetzt? Dann gehst Du auch zum FC Köln?
    Magath: Ja, klar.

    (Magath stand leider nicht auf der Short-Cut Liste des Kölner Headhunters)

  4. Anti Raute says:

    Der Trainer entscheidet nicht im Alleingang darüber, ob wir drin bleiben oder nicht. Die Mannschaft steht in der Pflicht, der Kader ist nämlich besser als es der Tabellenplatz aussagt. Wichtig wird es sein, wie der neue Trainer spielen lässt, ob es ihm gelingt die Balance zwischen Defensive und Offensive herzustellen. Wir haben keine Mannschaft, um offensiv agieren zu können. Das würde nur funktionieren, wenn Modeste so treffen würde wie in 2017. Aber auch dann muss man defensiv gut stehen. Gisdol wird sehr negativ gesehen von Fans, aber warum eigentlich? Was macht ein Dardai denn zu einem besseren Trainer als Gisdol? Bessere Trainer werden wir derzeit nicht nach Köln bekommen, ob Gisdol der richtige war oder ein anderer aus dem Regal besser gewesen wäre, weiß doch heute niemand. Breitenreiter, Slomka oder Korkut, das ist alles aus einem Regal, man muss auch mal Glück haben.

    Beierlorzer ist nun in Mainz, mal sehen, was er doch erreichen kann. Ich habe Beierlorzer auch als keinen schlechten Trainer gesehen, aber es passte halt nicht bei uns. Gisdol kann durchaus besser passen.

    Es kann doch eigentlich nur besser werden, auch wenn der Start nach der Pause in Leipzig undankbar ist, aber die beiden Spiele danach sind richtungsweisend, die müssen wir gewinnen und das ist auch nicht unmöglich.

    • Anti Raute says:

      Das ist doch Blödsinn. Wir stehen wirtschaftlich ganz anders da als FCK und 1860, diese Vergleiche sind nicht zielführend und auch völlig falsch. Auch wenn wir absteigen sollten, werden wir wieder um den Aufstieg spielen. Wir sind in Deutschland zwischen Platz 15 und 20 aller Mannschaften anzusiedeln, daher ist das realistisch. Es gibt mal Ausreißer nach oben oder unten (bis Platz 8 2. Liga), aber tiefer wird der FC niemals fallen.

      • major says:

        Lautes Singen im dunklen Wald.

        Wenn der FC seine Baustellen nicht in den Griff kriegt, ist das alles denkbar und dafür ist mehr Geld (und Prestige!) nötig, als man hat.

        Ich unke ja schon länger, daß man den Verein in eine Situation führt, in der ein „Investor“ aus dem mittleren Osten als „die einzige Lösung“ verkauft werden soll. Ich hätte da gerne Unrecht :)

      • prinzikai says:

        Hochmut kommt vor dem Fall – das ist auch das KÖLNER Problem. Die 2.Liga wird nicht einfacher und Kaiserlautern hat dies sicherlich auch mal gedacht. Eigentlich kann es nur besser werden, da die Erwartungen mit Gisdol sowieso nicht hoch sind.

  5. svemei says:

    Gefühlt haben die ganzen sog. FANS den Rauswurf von AB gefordert… Jetzt schimpfen sie schon über den evtl. kommenden Trainer… Warum kann man nicht einfach den Verein supporten, mal ganz unabhängig vom Trainer, Mannschaft, ja sogar teilweise von den Ergebnissen? Ähnlich wie in Freiburg… Dort ist Ruhe, selbst wenn sie absteigen, dann wird halt nächstes Jahr wieder angegriffen… Bei uns wird die ganze Zeit auf alle draufgehauen… dass dies eine Mannschaft verunsichert, ist doch klar….

    Ich persönlich finde, die beste Zeit hatten wir unter Schmadke/Stöger… klar waren die auch für den Abstieg verantwortlich, aber ich hatte trotzdem das Gefühl, dass Stöger hätte bleiben sollen

    • Anti Raute says:

      Stöger hat auch versagt im letzten halben Jahr, der hatte keinen Bock mehr auf den FC als die großen Scheine vom BVB in Aussicht gestellt wurden. Das ist auch eine Charakterfrage gewesen, die Stöger nicht bestanden hat. Aber das ist Vergangenheit, wir müssen nach vorne schauen und Gisdol ist nicht so schlecht, wie er bei den Fans gesehen wird. Er kann eigentlich nur positiv überraschen…

      • svemei says:

        Mag sein, in punkto Stöger… Was mich halt einfach ankotzt, dass die eigenen Fans ständig einzelne (Horn, Hector… AB usw.) ans Scheunentor nagelt… natürlich sehe ich den FC lieber gewinnen als verlieren, aber sowas geht gar nicht mMn…
        das kann auch ein Grund sein, weshalb kein Schwein mehr zum FC will

        • major says:

          Die Suche nach einem Schuldigen ist die Bewältigungsstrategie, weil man a) keine Lösung hat, b) es sowieso IMMER die „Anderen“ waren und c) es nicht wahrhaben will, daß die Idole auch nur mit Wasser kochen.
          Wie Kinder eben und DAS ist wirklich ein Grund, warum nur das unterste Regal zum Effzeh will.

        • Matthias says:

          Stimmt svemei. Aber vorgekaut wird das alles von diesem unerträglichen boulevardblatt aus Köln. Erinnern wir uns doch nur einmal daran, was dieses Blatt in der aktuellen Situation für einen Blödsinn geschrieben hat bezüglich trainer und sportdirektor. Hält ja, hält nein, und jetzt wieder hält ja. ich denke, diese Schreiberlinge haben überhaupt nichts gewusst und einfach nur im Trüben gefischt. Und dann gibt es anscheinend viele Leute in diesem Forum, die dieses Blatt ernstnehmen und Dinge nachplappern, so z.b. auch Spieler, Trainer, Geschäftsführung und Vorstand schlecht reden. Ich denke, nicht einer dieser Besserwisser kann es besser, als die zurzeit handelnden Personen im Verein.

      • Gerd Mrosk says:

        Es geht aber nicht drum was hier schön oder schlecht geschrieben wird,sondern dass der FC professionelle Entscheidungen trifft,die es den Anhängern auch plausibel ,warum sie deren höchstes Gut überhaupt sind.Sogesehen sind wir auch nur ein Sprachrohr dessen,was gerade beim FC passiert.

  6. Karl Heinz Lenz says:

    Herzlichen Glückwunsch, Herr Beierlorzer!
    Ich könnte mir vorstellen, dass er in Mainz – einem gut geführten Verein – besser zurecht kommt als bei unserem FC. Verdient hätte er es. Ein sympathischer Mann, der offenbar auch das Herz auf dem rechten Fleck hat.
    Dass Markus Gisdol unser neuer Trainer wird, macht mir Sorge. Unsere Truppe ist mentalitätsschwach und spielerisch begrenzt. Ich wiederhole mich: Stöger-Fußball ist mit diesen Jungs der einzig gangbare Weg zur Rettung. Zudem ist unser Verein auf der Führungsebene sehr kompliziert und zerstritten. Das wird für jeden Trainer eine ganz schwierige Aufgabe. Es wäre ein Wunder, wenn Gisdol den Klassenerhalt schaffen würde.
    Ich weiß, dass Du meine Geschichten nicht magst, Nick. Aber trotzdem, jetzt musst Du stark sein. In der römischen Republik beendete der Senator Cato der Ältere (234–149 v. Chr.) seine Wortmeldungen in den Debatten des Senats – egal zu welchem Thema – immer mit den Worten: „Ceterum censeo Carthaginem esse delendam!“. Zu Deutsch: „Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss!“. Was die Römer dann später auch gemacht haben.
    In dieses Sinne ende ich hier:
    Im übrigen meine ich, dass der Mitgliederrat weg muss!

    • Joss says:

      An Ihrer Stelle würde ich Ihrem achsogeliebten Herrn Beierlorzer postwendend nach Mainz folgen – kein Scherz!

      So viel Lobdudelei für einen Achim Beierlorzer – wo wir doch punktetechnisch fast identisch wie vor dem letzten Abstieg auf der Tabelle stehen – nee Du. Das passt überhaupt nicht Kalle Lenz….schicke diesem doch mal direkt einen Blumenstrauß im Werte von 100 EUR in die Geschäftsstelle vom FSV – Vogel ey…..

    • Anti Raute says:

      Es kommt im Fussball aber nicht darauf an, ob jemand sympathisch ist, es zählen Punkte und die hat Beierlorzer kaum geholt, magere 7. Gisdol mag als Mensch schwierig sein, aber warum spricht man ihm seine Qualitäten in Sachen Trainer schon jetzt ab? Stöger Fussball`? Also hinten dicht machen, lange Bälle nach vorne hauen und hoffen, dass sie jemand rein macht? Ist das die Zukunft vom FC? Sorry, das will ich hier nicht mehr sehen, auch wenn wir nochmal absteigen müssten, aber wir kommen wieder, das steht auch völlig außer Frage. Die Strukturen beim FC stimmen nicht, bzw. deren Gewichtung. Mir hat der MR auch zu viele Rechte, aber abschaffen? Das geht zu weit. Vielleicht sollte man mal andere Leute da rein wählen bzw. SMR nicht mehr.

      • major says:

        Der letzte Satz wäre ein Anfang.
        Wird aber nicht passieren, den Schattenpräsident los zu werden.
        Der hat den besten Sesselkleber: haltlose Versprechen an die „aktive Fanszene“.

        Ein paar Satzungsänderungen wären nötig. Z.B. daß ein Ersatzmitglied nicht mehr aus dem MR kommt, sondern vom GA (mehr Konsens) bestimmt wird. Oder die absolute (keine jährlichen Rochaden zu Umgehung) Amtszeitbegrenzung, das Vorschlagsrecht des MR muss entfallen und es müssen moderne Möglichkeiten zur Wahlausführung (elektronisch, Briefwahl) bestehen, und nicht der faktische Ausschluß von Wahlberechtigten (nur 20.000 Plätze in der Arena).
        Man stelle sich vor, es gäbe bei einer Bundestagswahl nur so viele Stimmzettel, wie die Wahlbeteiligung der letzten Wahl war ;)

        Aber all das wird nicht geschehen, das wurde ja bewusst beim letzten Mal durchgezogen und wer war da „Präsident“ ?

    • NICK says:

      Kein Problem mit dieser Meinung Karl-Heinz. Ich hätte mir auch jemand anderen gewünscht als Gisdol, aber wer sagt, dass er es schlecht macht? Machen es Labbadia, Dardei oder sonst wer sicher besser? Was nützen uns Trainer die schon Angst vor dieser Aufgabe haben und sich mit Geld überreden lassen müssen. Wenn Gisdol Bock drauf hat, warum denn nicht. Ich habe mit dem Mann nicht gesprochen, von daher kann ich dazu nichts sagen. Ich meine mich aber auch daran zu erinnern, dass er damals Hoffenheim übernommen hat und aufgrunde des sich einstellenden Erfolges auch recht gehypt wurde.

      Letzten Endes braucht diese Mannschaft einen neuen Impuls, eine neue Ansprache, mehr Training & mehr Fitness. Mir ist relativ Latte wer das nun versucht, alle verfügbaren Namen hauen mich nicht um.

      Im Übrigen meine ich, dass wir hier keine Leute brauchen, die meinen sie müssten jedem erzählen, dass sie aus dem Verein ausgetreten sind und dies dann immer noch ständig wiederholen, als ob es keiner verstanden hätte…

      • Karl Heinz Lenz says:

        Es ist vernünftig und richtig, Markus Gisdol die Daumen zu drücken. Meine erste Reaktion war zwar: Ohje! Aber es kann sich rausstellen, dass es sehr gut funktioniert und dann wäre das für ihn und für uns eine tolle Sache. Die Parole muss jetzt heißen: Vorstand, Trainer und Mannschaft unterstützen!
        Im übrigen meine ich, dass der Mitgliederrat entmachtet werden muss!
        Für die Trennung von Beierlorzer war auch ich. Gar keine Frage. Dennoch fand ich den Mann sympathisch und hätte ihm gewünscht, dass es besser gelaufen wäre. Aber im Hochleistungssport geht es um den Erfolg. Und den hatte er beim FC eindeutig nicht. Aber dennoch wünsche ich ihm in Mainz alles Gute!
        Im übrigen

  7. Geissbock60 says:

    WIR sollten alle dem neuen Übungsleiter Glück wünschen!
    Es waren halt keine bis wenige Alternativen auf dem Markt. Hätte meiner Meinung nach schon letzte Woche anfangen können (Kondition, seine Spielauffassung etc)
    Kann nur hoffen, dass er schnellstens merkt, welche Spieler mitziehen…und den Rest ausmistet.

  8. Joss says:

    Sollte Gisdol direkt nach Dienstantritt eine Siegesserie einfahren dann könnte man sich realistisch Hoffnungen auf einen Klassenerhalt machen.

    Macht er jedoch da weiter wo AB aufgehört hat – dann wirds garantiert nix!

    Heißt: Ich wünsche Markus Gisdol hier das Beste sollte dieser hier tatsächlich anheuern!

  9. Michael Sabatini says:

    Kann das wahr sein! Wir kaufen uns die Garantie auf den Abstieg ein? Ein Trainer den kein Mensch haben will, der nix vorzuweisen hat? Das jeder Tiefpunkt locker überboten wird zeigt die komplette Inkompetenz aller Gremien. Wenn in Leipzig verloren wird und dann gegen Augsburg zu Hause vergeigt wird brennt das Stadion und die Gremien werden auf der nächsten Mitgliederversammlung nach Hause geschickt. Der Mann wird in Köln keinen Kredit bekommen das ist doch klar. Wie armselig ist eine solche Entscheidung, selbst C. Daum und P. Neururer wären eine bessere Wahl gewesen. Ich bin fassungslos. Diese Entscheidung wird den Gremien um die Ohren fliegen. Und bitte hört auf mit diesem Nibelungenglauben an irgendwelches Glück auf und Viel Glück und ähnlichen Quatsch. Bundesligafussball ist ein knallhartes Geschäft und den Erfolg mißt man an der Tabelle, nirgendwo sonst. PS: Gegen Wunder wehre ich mich nicht und mit einer solchen kapitalen Fehlentscheidung hilft auch nur ein solches!

  10. Uli E. says:

    jetzt lese ich hier zum xten mal das es ein Wunder wäre wenn wir mit Gisdol in der Liga bleiben würden…. jetzt lasst mal aber die Kirche im Dorf. Es soll ja auch Trainer geben die sich weiterentwickeln oder die nicht nur stur ihr system durchziehen. Vielleicht ist Herr Gisdol ja so einer…. gebt ihm doch erst mal eine Chance.
    Außerdem wenn ich die Tabelle richtig lese dann sind wir 3 Punkte vor einem Nichtabstiegsplatz, das müsste auch ohne Wunder zu schaffen sein.

  11. Dieter says:

    Mit neuem Trainer, und einem zusätzlichen Teampsychologen, dürfte es für die Mannschaft wohl keine Ausreden mehr geben. Nun sind die Spieler in der Verantwortung, eine konstante Leistung auf den Platz zu bringen. M.G sollten wir einfach die Daumen drücken !

  12. Wilfried Pasch says:

    Zum Thema Gisdol empfehle ich den eben erschienenen Artikel im Kicker online.
    Einen Trainer zu verpflichten, der ein noch offensiveres Gegenpressing als der nette Herr Beierlorzer spielen will ist einfach nur arm. Das dies mit einem so wenig gefestigten Kader nicht funktioniert haben wir gerade gesehen. Nach meinem Dafürhalten ein einzige Panikverpflichtung. Was soll das?
    Nächstes Johr „sinn mer wieder do“. In Liga2 – befürchte ich sehr!

  13. Klaus Höhner says:

    Was ist das für eine dumme quatscherei,bis auf paar Ausnahmen. AB bringt es nicht, MG bringt es nicht wir stehen auf dem 27 Tabellenrang was bildet ihr euch ein.,der Messias kommt und alles läuft gebt dem Mann doch eine Chance und wenn es nicht langt dann geht es in der 2.liga weiter mit guten Jungen Burschen und einem Jungen Trainer. Sollte esAB in Mainz schaffen Glückwunsch.

  14. OlliW says:

    „Gisdol aber ist mit seinem Ansatz des wilden Gegenpressings der Hoffenheimer Schule als der totale Gegenentwurf zu Labbadia und Dardai einzuordnen. So dass man die Frage stellen darf, nein muss, ob der FC bei der Trainersuche überhaupt eine klare Vorstellung hat, der er konsequent folgt. Oder ob der Klub jetzt zu irgendeiner Lösung greift, um eben einfach eine zu haben.“

    …schreibt der Kicker – und trifft damit genau meine Gedanken!

      • OlliW says:

        Ist das so? Der betreffende Kommentar ist jedenfalls recht schlau, Frank Lußem schreibt hingegen oft Müll. Da muss man differenzieren.
        Glaube auch nicht, dass sich unsere aktive Szene solch faschistischen Vokalulars bedient ;-)
        („Lügenpresse“ ist ein Begriff mit Urheberrecht Jupp Goebbels)

        • major says:

          Hm.. hier lese ich des öfteren „ausmisten“, gemeint sind nicht nur „faule“ Spieler (die „schädigen“ die Vereinsgesundheit), sondern auch Mitglieder mit anderer Meinung. Vom Andersdenkenden zum „Volksschädling“ – auch wenn das „Volk“ nur der kleine Verein ist – ist es nicht mehr sooo weit.

          Im „Kallendresser“ war sinngemäß zu lesen, daß sich die Spieler gefälligst den Arsch aufreissen sollen oder sich aus der Stadt zu verpissen haben…oder die „Sippenbeleidigung“ von Stögers Frau…das Niederbrüllen anderer Meinungen bei der JHV….die Verschwörungstheorien gegen jeden Schiri…das SA-ähnliche Verprügeln von welchen, die Zaunfahnen gegen die Süd aufhängen…

          Schon jede Menge faschistischen Gedankenguts und Handelns, findest Du nicht?

          • OlliW says:

            In dieser Anreihung ist das unschön, das schon. Aber es fehlt dann doch noch einiges, um die Süd oder die aktive Szene pauschal als „Faschos“ zu bezeichnen. ;-)

  15. Klaus Höhner says:

    Die Schmierfinken vom Kicker müssen es ja wissen vor allem der Grosskotz Carlo Wild.was der Kicker schreibt ist Gesetz und darf nicht angefochten werden. So jetzt ist Mainz und Köln abgearbeitet und wer kommt nun, eventuell der BVB ,denn Bayern packt der Schmierfink nicht an.Warten wirs ab.

  16. Ali Perez says:

    Es ist immer einfacher, eine destruktive Haltung einzunehmen. Vorbehalte gibt es nunmal gegen alle verfügbaren Trainer. Sollte es Gisdol werden, müssten hier eigentlich viele jubeln, denn Gisdol arbeitet aufgrund seines läuferisch anspruchsvollen Fußballs gerne mit jungen, reaktionsschnellen Fußballern. Für unsere Seher im Forum ist das Scheitern natürlich wahrscheinlicher; dafür gilt es jetzt abzuwägen. Man will ja jetzt schon richtig liegen. Meine Hoffnung bei Gisdol ist die, dass ich ihm zutraue, bereite Nachwuchsspieler zu sehen, heranzuführen und dann auch einzusetzen. Er schreckt nicht davor zurück, Spieler auszusortieren. Ich sage nur Trainingsgruppe 2. Außerdem halte ich ihn für taktisch abgezockter als AB. Aber entscheidend is‘ auf’m Platz und da werden wir auch Glück brauchen. Egal wie ABs Nachfolger heißen wird.

  17. Rolf Moersch says:

    Ich hoffe, wenn Markus Gisdoll neuer Trainer beim FC werden sollte, dass er den Mut für unpopuläre Entscheidungen mitbringt und sie trifft und hoffe die Fangemeinde gibt ihn eine Chance und unterstützt die Truppe weiterhin, wie es bis jetzt geschehen ist. Bei der richtigen Auswahl der Spieler sollte der Klassenerhalt möglich sein. Maß aller Dinge ist nicht das als erstes anstehende Spiel in Leipzig.
    Auf geht`s !!!

  18. Klaus Thelen says:

    Was bin ich froh, dass sich endlich auch echte FC Freunde aus der Deckung getraut haben. Was wollen die Anderen eigentlich? Einen Labbadia, der Angst hat, sich einen neuen Friseur suchen zu müssen oder einen Dardai, der Angst hat aus Berlin wegzugehen. Was hat der Dardai Besseres vorzuweisen als Gisdol? Könnt ihr „Fans“ mit eurer Schlammschlacht endlich mal warten, bis 5 Spiele gespielt sind. Und das ein Trainer mit 7 Punkten fast als Messias für den FC bezeichnet wird, ist nur noch eine Lachnummer. Bei aller Sympathie für den Menschen Beierlorzer. Viel Spaß beim weiteren Hetzen!
    Jacques

    • anderl1712 says:

      Da stimme ich dir zu 100 % zu. Erst mal abwartern,, hab den ganzen Mist grad mal gelesen.. Jetzt ist der AB ein super Trainer, letzte Woche haben hier 90 % über ihn gelästert usw usw..
      Bin auch kein großer Freund von MG , muss ich auch nicht sein…
      Ne Chance hat er auf jeden Fall verdient. Weil vile schlechter kanns nicht werden.
      In Leipzig hängen die Trauben hoch aber selbst da haben die mal 2 zu 1 gewonnen…
      Also ich bin mal optimistisch. :)

    • Haenk says:

      Hetzen hilft nicht, da gebe ich Ihnen recht. Aber was mich dann doch erstaunt ist die Tatsache, dass man einen Trainer holt den anscheinend niemand möchte (1,5 Jahre ohne Verein) und (für mich das wichtigste) einen ähnlichen Spielstil verfolgt wie Beierlorzer. Ich kann nur hoffen das das gut geht. Viel Zeit für Experimente haben wir eigentlich nicht. Der Trainer sollte passen, wenn es nicht direkt wieder runter gehen soll.

  19. OlliW says:

    Gisdol scheint der einzige zu sein, der Bock auf die Aufgabe hat. Vielleicht hat er sich auch nur breitschlagen lassen? Egal! Ich bleibe skeptisch, ob er der Richtige ist. Leipzig kann kein Maßstab sein. Egal, wer hier an der Seitenlinie steht, es sollte nur keine Klatsche werden. Denke auch, dass man in drei Tagen einen wie auch immer gearteten Impuls liefern kann, der uns dort plötzlich gewinnen lässt. RB ist einfach irre zurzeit. So kann man eben nur auf die im Fußball immer mal wieder aufkommenden Überraschungen hoffen.

    Aber selbstverständlich wünschen wir (also ich tu das!) Markus Gisdol alles Gute, viel Erfolg und dass er das Ding wuppt! Wenn er unterschreibt, ist der unser Trainer und hat erst mal jede Unterstützung verdient. Er will dem Verein helfen – also soll er! Bei aller Skepsis und Angst und Vorwurf der Planlosigkeit seitens des Vereins!

  20. beninho says:

    Ich bin fassungslos angesichts dieser Trainer-Entscheidung! Ein kompetenter Vorstand klopft VOR einer Entlassung mögliche Nachfolge-Wunschkandidaten ab und schaut, ob es bessere Alternativen gibt. Die gab es offenbar noch nicht, die Leistungen unter AB waren auch nicht so alarmierend schlecht, dass man ihn auf Teufel komm raus entlassen muss. Erst recht nicht, wenn man einen Nachfolger gg. Leipzig ins Rennen schickt und dann auch noch Gisdol verpflichtet. Unfassbar! Ohne den dämlichen Elfer in der 97. Minute wäre heute wohl vieles anders… Aber so ist mein Fazit: Amateurhaftes Handeln der sportlichen Führung und Amateure haben im Profisport keine Daseinsberechtigung.

    • prinzikai says:

      DA bin ich bei Dir. Wg. einer zweifelhaften Elfmertentscheidung wurde alles über den Haufen geworfen. Aber das ist halt auch schon wieder Vergangenheit, jetzt gilt es auch mal die Füsse still zu halten und nicht immer draufhauen, sondern supporten wie es nur geht. Auch die Spieler müssen jetzt sich zerreissen.

  21. Karl Heinz Lenz says:

    Schluss mit dem Gemecker. Die Entscheidung ist gefallen. Die Parole muss jetzt heißen: Vorstand, Trainer und Mannschaft unterstützen! Den Abstieg vermeiden! Die Klasse halten!
    Im übrigen meine ich, dass der Mitgliederrat entmachtet werden muss!

  22. Max Moor says:

    Herr Gisdol hat seine Chance verdient und schlechter als die anderen ist auch er nicht . Dardei wäre auch nicht besser oder die anderen genannten und warten wir doch erstmal ab . Vielleicht spielt Köln doch wieder besser als die letzten Monate / Jahre . .

  23. lamps8 says:

    Wer wird als nächstes zum Schuldigen auserkoren? Nach Hennes VII. -> … -> Schmadkte -> Stöger -> alter Vorstand -> Veh zum 1. -> Markus Anfang -> Veh 2. -> Achim Beierlorzer -> neuer Vorstand -> Gremien, müsste in dieser Saison eigentlich Hennes IX. zum Sündenbock gemacht werden.

  24. Boom77 says:

    Gut, jetzt muss ich mal zu Gisdol bekennen, dass ich mich offensichtlich vertan habe, was seine „Leistungen“ angeht. Wie auf kicker.de zu lesen ist, hat er die TSG Hoffenheim und den HSV sogar in brenzligeren Situationen als unsere nun vor dem Abstieg bewahrt. Das stimmt sogar….

    Die TSG Hoffenheim hat er am 02.04.2013 und damit vor dem 28. Spieltag der Saison 2012/2013 übernommen. Da (nach dem 27. Spieltag) stand Hoffenheim auf Platz 17, hatte 20 Punkte und 4 Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz 16. Sein erstes Spiel war am 28. Spieltag gegen die Fortuna aus Düsseldorf in Sinsheim. Das gewann Hoffenheim mit 3:0. Am Ende der Saison hat er mit Hoffenheim den 16. Tabellenplatz und damit die Relegation erreicht. Mit 31 Punkten und damit einem Punkt Vorsprung auf den 17. Fortuna Düsseldorf. Die Relegation wurde gewonnen. Zur Erinnerung… wir haben derzeit 2 Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz und 3 Punkte auf den wirklich rettenden Platz 15 und noch mehr Spiele vor uns.

    Den HSV hat er in der Saison 2016/2017 am 25.09.2016 übernommen. Also vor dem 6. Spieltag. Nach dem 5. Spieltag stand der HSV auf Platz 16 (dem Relegationsplatz) und hatte einen Punkt (Punkt und Torgleich mit Ingolstadt) und somit einen Punkt Vorsprung auf den Tabellenletzten Schalke und zwei Punkte Rückstand auf den 15. Bremen. Am 6. Spieltag spielte der HSV unter Gisdol gegen die Hertha in Berlin und der HSV verlor 2:0. Am Ende der Sasion landete er mit dem HSV auf dem 14. Tabellenplatz (38 Punkte) mit einem Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz und 6 Punkten Vorsprung auf den ersten Nichtabstiegsplatz.

    Ob man da davon sprechen kann, dass Gisdol bei beiden Vereinen eine aussichtslosere Situation vorgefunden hat als bei uns, weiß ich nicht. Zumindest die Situation damals bei Hoffenheim war für mich aussichtsloser (aber mit dem leichteren Auftaktgegner) als bei uns. Die Situation des HSV beurteile ich als etwas weniger dratsisch als unsere jetzt. Kann man aber so sehen, wie der kicker es schreibt. Jedenfalls habe ich – und auch andere hier – dem Gisdol Unrecht getan. Er hat schon „Retterqualitäten“ gezeigt. Dies sogar (im Gegensatz zu z.B. Dardai) zwei Mal bei zwei verschiedenen Vereinen. Also „Asche über mein Haupt“. Könnte also doch was werden…

    Aber… Obwohl ich die beiden kicker-Journalisten, die über unseren Fc schreiben, für Schmierfinken halte, wird in dem Artikel auf kicker.de etwas angesprochen, was einem nicht wirklich Mut schöpfen lässt. Nämlich die grundsätzliche Ausrichtung des Fußballs unter Gisdol. Der pflegt nämlich ebenfalls eher eine offensivere Herangehensweise, die er in Hoffnehim so aufgenommen hat. Insofern unterscheidet er sich dann wohl wenig von Beierlorzer und die Tatsache, dass man zuerst Labbadia und Dardei und damit Trainer gefragt hat, die auch mal defensiver deknekn oder denken können, und erst danach Gisdol, könnte ja der – sicherlich zutreffenden – Analyse geschuldet sein, dass unser Kader eine offensive Spielweise gar nicht hergibt. Mit anderen Worten wäre Gisdol ein Beierlorzer in grün, der mit seiner spielweise nicht zu unserem Kader passt. Ich finde, da ist was dran.

  25. JuppZupp says:

    Ich habe nichts gegen den Menschen Gisdol, genau so wenig wie ich etwas gegen den Menschen Beierlorzer hatte, nur leider passt deren Art Fußball zu spielen nicht zu unserer Mannschaft, es ist viel zu wenig Bewegung im spiel und das umschalten funktioniert nur sehr schleppend, hinzu kommt die fehlende Präzision bei Pässen, aber gerade dies ist bei einem offensiven Pressing zwingend von Nöten, der Grund ist einfach dass wir schlichtweg nicht die Spieler für so eine Art Fußball zu spielen haben.

    Vielleicht straft mich Gisdol ja lügen, ich wage es bei den jetzigen Spielern aber zu bezweifeln, hinzu kommt die Abneigung Gisdols gegenüber Modeste, er hat sich damals ja mit ihm überworfen und deshalb 18€99 verlassen, dies wird nicht gerade zur Stimmung in der Mannschaft beitragen.

    Bei Held sehe ich es etwas anders, meiner Meinung nach passt er zu uns weil er das Umfeld in Kölle kennt, ich meine nicht die Fanszene sondern den Boulevard wie etwa den Exzess.

  26. Steffen Türk says:

    wir haben vielleicht nicht die erst Wahl bekommen aber was wichtig ist wir haben einen Trainer gefunden der unseren zicken Verein trainieren tut.
    Man sollte ihm eine Chance geben er ist wahrscheinlich der einzigste, der es machen möchte.
    Er hat den HSV gerettet dann kann er auch uns retten, wenn er bis Weihnachten noch 3-4 Siege schafft dann werden wir in der Rückrunde noch 20 Punkte holen zum Klassenerhalt.

  27. Mike Quincy says:

    besser eine Trainer-C-Lösung als ein Dschungelcamp-Z-Promi.
    Am Ende wird man es am Mainzer Tabellenplatz festmachen können, wie gut AB wirklich ist/war. Stöger hatte nach seinem schnellen Abgang nach Dortmund dort auch keine Bäume ausgerissen.

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