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Kandidat für Tor des Jahres? Wirtz mit Blitztor nach 5 Sekunden


Die U17 des 1. FC Köln eilt von Sieg zu Sieg und schießt aktuell jeden Gegner der B-Junioren-Bundesliga aus den Stadien. Das aktuellste Opfer: der Wuppertaler SV. Das Ergebnis lautete nach 80 Minuten 10:0 (7:0). Den Höhepunkt gab es bereits nach sage und schreibe fünf Sekunden: Supertalent Florian Wirtz traf unmittelbar nach dem Anpfiff aus 50 Metern.

Köln – Als das Spiel der U17 des 1. FC Köln gegen den Wuppertaler SV am Samstag um 11:00 Uhr auf dem Kunstrasen am Geißbockheim angepfiffen wurde, trauten die Zuschauer ihren Augen nicht. Unmittelbar nach dem Anstoß bekam Florian Wirtz im Mittelkreis den Ball und jagte das Leder zielgenau in Richtung gegnerisches Tor. Der Kapitän der U17 hatte gesehen, dass der gegnerische Torwart noch zu weit vor dem Tor gestanden hatte. Und so segelte der Ball in hohem Bogen ins Netz.

Handgestoppte fünf Sekunden waren da gerade erst gespielt, es soll das schnellste Tor in der B-Junioren-Bundesliga gewesen sein. Überhaupt wirbelte Wirtz am Samstag, wie er wollte. Gemeinsam mit seinen offensiven Nebenleuten Philipp Wydra und Justin Diehl schoss Wirtz die Wuppertaler ab. Wirtz und Diehl trafen dreifach, Wydra doppelt. Vladislav Fadeev und Vladimir Fratea machten das zweistellige Ergebnis perfekt.

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Überhaupt sind die beiden 16-jährigen Wirtz und Wydra sowie der erst 15-jährige Diehl mit acht, 13 und sieben Toren die drei gefährlichsten Kölner Spieler in der laufenden Saison. Mit 62 Toren in 17 Spielen stellt die Mannschaft von Trainer Markus Daun aber nicht nur die beste Offensive der Liga, sondern mit nur zehn Gegentoren auch das stabilste Bollwerk der B-Junioren Staffel West. Bis zum erneuten Einzug in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft ist der Weg für die Daun-Elf aber noch weit: Trotz nur zwei Unentschieden und einer Niederlage und 44 von möglichen 51 Punkten haben die Geissböcke nur zwei Zähler Vorsprung auf Borussia Dortmund und fünf Punkte auf Borussia Mönchengladbach. Erst dahinter haben die Konkurrenten ein großes Loch reißen lassen. In den letzten neun Staffel-Spielen der Saison ab Mitte Februar müssen die Kölner ihr Niveau also noch einmal bestätigen, um nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft in der vergangenen Saison erneut um den Titel mitspielen zu können.

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