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Regionalliga-Abbruch offiziell: Bleibt Wattenscheid drin?


Die U21 des 1. FC Köln kann nun offiziell in die Sommerpause gehen. Der Westdeutsche Fußballverband hat am Samstag den Abbruch der West-Regionalliga-Saison 2019/2020 beschlossen. Der SV Rödinghausen ist damit Meister, wird aber nicht an den Aufstiegsspielen in die Dritte Liga teilnehmen. Absteiger gibt es derweil nicht, was auch die Situation der SG Wattenscheid 09 verändert.

Köln – Die Delegierten des WDFV sprachen sich mit großer Mehrheit dafür aus, dass die noch ausstehenden Spiele der Spielzeit 2019/2020 der Regionalliga West nicht mehr ausgetragen werden. Diese Entscheidungen war erwartet worden, nachdem sich eine große Mehrheit der Klubs bereits für diesen Schritt ausgesprochen hatten. Im Zuge der Corona-Krise hatte man den Beschluss jedoch bis Ende Juni herausgezögert.

Weil der SV Rödinghausen als Meister auf sein Aufstiegsrecht verzichtete, wird der SC Verl als erster Nachrücker das Aufstiegsfinale gegen den 1. FC Lokomotive Leipzig aus der Staffel Nordost bestreiten. Derweil kann womöglich die SG Wattenscheid 09 aufatmen. Der Traditionsklub hatte sich durch eine Insolvenz vom Spielbetrieb während der Saison zurückgezogen und galt eigentlich als erster Absteiger. Doch nach Beginn der Corona-Pandemie hatte Wattenscheid zumindest formal den Antrag auf eine weitere Regionalliga-Saison gestellt – für den Fall eines Saisonabbruchs. Dieser ist nun eingetreten, weshalb die Chancen für die SG groß sind auch nächstes Jahr wieder in der Regionalliga zu spielen.

Der 1. FC Köln hatte dagegen in den vergangenen Wochen unter Einhaltung der Hygienevorschriften wieder trainiert, zuletzt auch mit Lasse Sobiech und Vincent Koziello. Nun aber wird dieses Training ein Ende nehmen und die Sommerpause beginnen. Mit dem fünften Tabellenplatz spielten die Kölner eine stabile und erfolgreiche Saison und gerieten nie in Abstiegssorgen.

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