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Sommerfahrplan: So geht es für den FC jetzt weiter


Nach einer schwierigen Saison mit vielen Höhen und Tiefen befindet sich der 1. FC Köln nun in der Sommerpause. Rund fünf Wochen können sich die Profis nun erholen, ehe es Anfang August mit der Vorbereitung auf die neue Saison wieder losgeht. Wie genau diese aussehen wird, liegt an der DFL. 

Köln – Die Spieler des 1. FC Köln befinden sich seit Sonntag offiziell in der Sommerpause. So nutzte beispielsweise Jhon Cordoba bereits den ersten freien Tag, um mit seiner Familie in die Heimat seiner Freundin nach Barcelona zu fliegen. Mit der peinlichen 1:6-Schmach von der Weser haben sich die Geißböcke in den Urlaub verabschiedet, einen offiziellen Termin gab es für die Mannschaft nach dem Schlusspfiff am Samstagnachmittag nicht mehr.

Kein Urlaubs-Knigge für FC-Profis

Ein genauer Zeitraum der trainingsfreien Sommerpause konnte noch nicht definiert werden. Noch ist unklar, wann die Saison 2020/21 eröffnet wird. Momentan rechnet man mit einem Saisonbeginn ab dem 12./13. September. Rückwirkend sechs Wochen vor besagtem Ligastart würde man am Geißbockheim wieder zusammenkommen und die Vorbereitung auf die nächste Spielzeit aufnehmen wollen – also rund um den 1. August. „Wir haben eine Kernzeit, in der wir den Jungs definitiv frei geben können. Das ist wichtig“, erklärte Geschäftsführer Horst Heldt. „Darüber hinaus werden wir noch abwarten, wie die Termine genau liegen werden.“

Einen Urlaubs-Knigge haben die Geißböcke ihren Spielern angesichts der Coronavirus-Pandemie nicht auferlegt. „Klar sprechen wir Empfehlungen aus, aber es wird aufgrund der Umstände sowieso keine Weltreisen geben. Das Fortbewegen wird sich auf vier Räder beschränken“, sagte Heldt, wohl wissend, dass – wie Cordoba – zumindest innerhalb Europas der eine oder andere Spieler einen Flieger besteigen würde. „Urlaub zu machen ist möglich, aber von uns wird es keine Vorgaben geben“, betonte der Sportchef. Während ihrer freien Zeit werden sich die Profis auch keinen Corona-Tests unterziehen müssen. Diese sollen erst wieder vor Wiederaufnahme des Mannschaftstrainings stattfinden. Dann werden dann erneut zwei negative Tests benötigt, ehe das Training aufgenommen werden kann.

Neue Trikots erst im August

Die Deutsche Fußball Liga erarbeitet entsprechend aktuell ein Konzept für die Durchführung der Vorbereitung, insbesondere der Trainingslager. Darin soll auch die Erlaubnis enthalten sein, zumindest ins europäische Ausland zu reisen, sofern dieses nicht als Risikogebiet eingestuft wird. Darüber hinaus sollen auch Testspiele gegen Mannschaften stattfinden können, die sich ebenfalls innerhalb des vorgeschriebenen Hygiene- und Sicherheitskonzepts bewegen. Die Corona-Tests könnten dabei für die kommende Saison reduziert und nur noch einmal anstatt zweimal pro Woche durchgeführt werden. Das berichtet der kicker. Der 1. FC Köln will dem Vernehmen nach gerne wie im vergangenen Sommer seine Zelte im Öschberghof in Donaueschingen aufschlagen.

Fest steht, dass der FC in diesem Jahr aus Kostengründen nur ein einziges Trainingslager absolvieren wird. Dies bestätigte Horst Heldt bereits vor zwei Wochen. Darüber hinaus ist klar, dass es aufgrund des nach wie vor andauernden Verbots von Großveranstaltungen in diesem Jahr keine offizielle Saisoneröffnung auf den Stadion-Vorwiesen geben wird. Und auch bei den neuen Trikots müssen sich die FC-Fans noch gedulden: Wie der FC auf GBK-Nachfrage bestätigte, werden die Trikots für die kommende Spielzeit erst mit dem Beginn der Vorbereitung im August präsentiert.

14 Kommentare
  1. Heinz says:

    Seine Zelte aufschlagen, ja das wäre mal was . Die brauchten wahrscheinlich alleine 3 Tage um die Gebrauchsanweisung zu lesen. Wir haben so viele Möglichkeiten wie und wo man Geld sparen könnte . Ach ja , die streichen ein Trainingslager, warum nicht das andere auch ? Wohlfühl -Oase muss natürlich sein , sonst kann man ja nicht in die neue Saison starten. Warum haben die behaupt Urlaub ? Hatten doch schon lange frei durch Corona und mal ehrlich, bei den wenigen Kilometer die , die laufen braucht man doch wirklich keinen Urlaub.

      • Heinz says:

        Der Aufschrei bei den überforderten Lehrer wäre aber zu groß geworden wenn man den Schulferien- Plan geändert hätte. Ist aber auch gut das man da die Finger von gelassen hat , denn dann würden noch mehr Hotels usw . Pleite gehen.

        • OlliW says:

          Alles richtig. Aber zwischen den Pisa-Tests (die dazu wissenschaftlich fragwürdig sind, da sie stichpunktartig Kreusworträstel-Wissen abfragt und keine Zusammenhänge zur Lösung von irgendwas fordert) und der Dauer bzw. Anzahl der Schultage besteht nun wirklich kein Zusammenhang. Das Schulsystem ist stümperhaft und legt überhaupt keinen Wert auf die Vermittlung von kultureller, menschlicher oder lösungsorientierter Bildung. Aber das nur am Rande.

  2. OlliW says:

    Ich finde das etwas schräg. Zu brav alles. Ich hätte denen gestern wenigstens mal den Kopf gewaschen. Von wegen: „Habt ihr sie noch alle?! Schönen Urlaub, ja. Aber wenn wir uns wiedersehen weht hier ein anderer Wind! Wer da keinen Bock drauf hat, kann gleich seinen Vertrag auflösen. Wer bereit ist. bis auf die Zähne nächste Saison 34 Spieltage zu rackern und zu kämpfen, ist herzlich willkommen und wird mit uns zusammen Spaß haben!“

    • Stephan says:

      Die Mannschaft an sich vom FC Bayern ist alles andere als „dämlich“.
      Das ist mit Abstand der einzige Verein der über Jahrzehnte gute Arbeit leistet. Und das fängt beim Vorstand an und hört beim Balljungen auf.
      Und hey ich mag die Bauern auch nicht, aber das muss man Ihnen lassen. Mit die beste Mannschaft der Welt.

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