Paderborn bestätigt Kölner Interesse an Mamba


Der 1. FC Köln möchte Streli Mamba vom Bundesliga-Absteiger SC Paderborn verpflichten. Über das Kölner Interesse an dem Angreifer hatten der kicker und der GEISSBLOG.KOELN am Montag berichtet. Nun wurde es von SCP-Manager Fabian Wohlgemuth bestätigt. Derweil scheinen zwei weitere Abgänge beim FC kurz vor dem Abschluss. Sie wären wichtige Transfers, um den Mamba-Deal realisieren zu können. 

Köln – Hinter Streli Mamba liegen zwei Spielzeiten, die am Ende der Saison jeweils in einem Abstieg endeten. Nachdem der Angreifer in der Saison 2018/19 Energie Cottbus trotz elf Treffern nicht in der Dritten Liga halten konnte, wagte der schnelle Offensivspieler vor einem Jahr den Sprung in die Bundesliga. Zwar spielte Mamba beim SC Paderborn mit fünf Toren und zwei Vorlagen in 24 Einsätze ein solides erstes Bundesligajahr, zum Klassenerhalt reichte es für die Ostwestfalen am Ende ebenfalls nicht.

Keine relevanten Ergebnisse

Nun hat der 1. FC Köln Interesse an dem Stürmer angemeldet. Das bestätigte Paderborns Manager Fabian Wohlgemuth in der Neuen Westfälischen. „Wir haben uns mit den Verantwortlichen des 1. FC Köln ausgetauscht“, sagte Wohlgemuth. „Allerdings hat dies bisher zu keinen relevanten Ergebnissen geführt.“ Bislang sind sich die Parteien also noch nicht einig geworden. Für den SCP wäre der Verlust Mambas nach dem Bundesliga-Abstieg personell schwer zu verkraften, weshalb der Verein seinen noch bis 2022 unter Vertrag stehenden Angreifer nur ungern ziehen lassen würde. „Der mögliche Wechsel eines so wichtigen Spielers ist für uns mit einem hohen sportlichen Risiko verbunden“, meinte Wohlgemuth.

Der SCP will also eine möglichst hohe Ablöse herausschlagen. Denn klar scheint: In einem finanziell für beinahe alle Vereine schwierigen Transfersommer gelten auch in Paderborn die Leistungsträger nicht als unverkäuflich. Der FC rechnet sich daher gute Chancen auf einen Transfer von Streli Mamba aus, würde aber eine Ablösesumme zwischen ein und zwei Millionen Euro stemmen müssen. Dies wäre wohl nur dann möglich, wenn zwei weitere Großverdiener die Geißböcke verlassen würden. Das deutet sich nun wohl schon für Dienstag oder Mittwoch an. Simon Terodde steht kurz vor dem Absprung zum Hamburger SV, steht womöglich schon am Dienstag im Test gegen den VfL Bochum nicht mehr im Kader und könnte nicht nur die entsprechende Position im Kader freimachen, sondern auch den finanziellen Spielraum.

Neben Terodde gilt dies auch für Marcel Risse. Horst Heldt kündigte bereits am Samstag an, dass eine Entscheidung bei dem Flügelspieler zu Beginn der Woche zu erwarten sei. Drittligist Viktoria Köln wartet auf die Zusage Risses. Sollten sich alle Parteien auf einen Transfer einigen, dürfte dieser am Dienstag bekanntgegeben werden.

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