,

YB Bern schickt Sörensen weg – Uth trainiert wieder auf Schalke


Die Young Boys Bern haben überraschend nur drei Tage nach dem Gewinn der Meisterschaft einen Schlussstrich unter die Personalie Frederik Sörensen gezogen. Die Schweizer gaben am Montagabend bekannt, dass der Däne in der nächsten Saison nicht mehr für die Hauptstädter spielen werde. Derweil nahm Mark Uth am Montag das Training beim FC Schalke 04 wieder auf.

Köln – Beim 1. FC Köln wäre man nicht böse gewesen, wenn man Frederik Sörensen nach Bern hätte transferieren können. Obwohl Horst Heldt den Dänen für einen guten Innenverteidiger hält, wäre es dem Sportchef der Geißböcke wohl recht gewesen, den 27-jährigen von der Gehaltsliste der Kölner zu streichen. Nach einem Transfer hatte es zuletzt auch tatsächlich ausgesehen, zumal die Berner durch die Meisterschaft auf Champions-League-Geld hoffen können. Doch ein Wechsel Sörensen nach Bern ist nun geplatzt.

„In der neuen Saison wird Frederik Sörensen nicht mehr für YB spielen“, gaben die Young Boys am Montagabend bekannt. „Sörensen wird wieder zum 1. FC Köln zurückkehren.“ Im Team von Trainer Gerry Seoane habe sich der Innenverteidiger „mit seiner professionellen Art viel Respekt“ verschafft, sei aber auch „arg vom Verletzungspech geplagt“ gewesen. Man wünsche Sörensen für die Zukunft alles Gute. Doch eine Zukunft hat er nicht in Bern. Somit bekommen die Geißböcke einen Innenverteidiger zurück, der eigentlich schon auf dem Absprung schien. Ob Sörensen tatsächlich wieder für den FC auflaufen wird, dürfte sich erst nach dessen Urlaub herausstellen.

Uth und Leistner am Geißbockheim

Derweil schauten am Montag zwei ehemalige FC-Spieler am Geißbockheim vorbei. Toni Leistner und Mark Uth zeigten sich im Grüngürtel, jedoch nur, um schnell wieder zu verschwinden. Leistner, so viel ist inzwischen sicher, wird nicht zu den Geißböcken zurückkehren (der GEISSBLOG.KOELN berichtete exklusiv). Uth dagegen nahm am Montag zwar das Training beim FC Schalke 04 wieder auf, doch seine Zukunft bei den Königsblauen ist gänzlich offen. Ein Transfer zum FC wäre ein finanzieller Kraftakt für die Geißböcke und erscheint aktuell kaum vorstellbar. Doch die Transferperiode ist noch lang, und beim FC scheint man geneigt dieser Personalie noch viel Zeit zu geben. Ähnlich wie bei Jhon Cordoba.

Und so wird sich Mark Uth zunächst beim FC Schalke 04 auf die nächste Saison vorbereiten. Die Königsblauen und Uth selbst spielen auf Zeit, erklären diplomatisch, man könne sich eine gemeinsame Zusammenarbeit wieder vorstellen. Doch ähnlich wie bei Sörensen und dem 1. FC Köln läuft alles auf die Frage hinaus, ob finanzielle Rahmenbedingungen geschaffen werden können, um einen Transfer zu einem anderen Klub umzusetzen.

Liebe GBK-User,

die GEISSBLOG-Redaktion hat sich dazu entschlossen, den Kommentarbereich vorübergehend zu deaktivieren.

Wir arbeiten an einer neuen Form dieser Funktion, in der sich unsere User weiterhin offen und intensiv austauschen können. So emotional dies mitunter zugehen kann, wollen wir jedoch Beleidigungen künftig von vorne herein einen klaren Riegel vorschieben.

Wann und in welcher Form diese Funktion wieder zur Verfügung stehen wird, ist noch nicht entschieden. Wir halten Euch auf dem Laufenden und bitten bis dahin um Verständnis, dass in dieser Zeit keine Kommentare beim GEISSBLOG.KOELN veröffentlicht werden können.

Beste Grüße

Eure GBK-Redaktion