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„Haben es ordentlich gemacht“: Kaltstart für das neues FC-Duo


Eine halbe Stunde für Dimitris Limnios, eine Viertelstunde für Tolu Arokodare: Die jüngsten Neuzugänge des 1. FC Köln haben bei Arminia Bielefeld erstmals Bundesliga-Luft geschnuppert. Bereits am nächsten Spieltag könnte zumindest Limnios erstmals in der Startformation der Geißböcke stehen. Ein Kaltstart für die beiden Neuen beim FC.

Köln – In der 62. Minute übernahm Dimitris Limnios für Jan Thielmann und ging auf die rechte Außenbahn. In der 76. Minute folgte Tolu Arokodare und besetzte anstelle Sebastian Andersson die Sturmspitze. Limnios mit der Rückennummer 15, bis vor kurzem noch von Jhon Cordoba getragen, Arokodare mit der 7 von Marcel Risse und seinem Vornamen Tolu auf dem Trikot. Das Duo sollte beim Stand von 0:0 noch einmal frischen Wind ins triste FC-Spiel bringen.

Stattdessen traf Bielefeld und der FC lief zum Schluss ohne Erfolg an. Limnios gelangen hinten raus zwei ansehnliche Flankenläufe, in denen er selbstbewusst ins Eins-gegen-Eins ging. Arokodare bekam derweil nicht die erhofften Chancen zum Kopfball, setzte lediglich einmal seinen Körper gut ein, sodass Sebastiaan Bornauw zu einer Chance kam, diese aber vergab. „Beide haben es ordentlich gemacht, als sie reingekommen sind“, befand Sportchef Horst Heldt hinterher. „Wenn die Automatismen kommen, werden sie uns einen Mehrwert liefern.“

Mit Limnios in der Derby-Startelf?

Zumindest Limnios, der für über drei Millionen Euro von PAOK Saloniki zu den Geißböcken kam, könnte schon am kommenden Samstag mehr als nur ein Joker sein. Liefert der Rechtsaußen eine gute Trainingswoche ab, dürfte Trainer Markus Gisdol ihn auf seiner angestammten Position bringen, wo Elvis Rexhbecaj als Notlösung nicht überzeugen konnte. Dem FC mangelt es derzeit an Außenbahnspielern mit Tempo und hoher Qualität bei Flanken. Der Grieche soll diese Qualitäten mitbringen und könnte daher schon im Derby gegen Borussia Mönchengladbach erstmals die Chance von Beginn an erhalten.

Arokodare dagegen wird sich hinter Sebastian Andersson gedulden müssen. Der Schwede ist nach seinem Tor gegen Hoffenheim und durch seine Bundesliga-Erfahrung als Nummer-eins-Stürmer gesetzt. Solange Anthony Modeste aber noch nicht fit ist, kann „Tolu“ auf weitere Joker-Chancen hoffen. Mit seiner körperlichen Präsenz war er gegen Bielefeld zumindest sofort als Anspielpartner eingebunden, wird sich aber noch mit der robusten Spielweise auf Bundesliga-Niveau anfreunden müssen.

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