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Nach 24-Sekunden-Gegentor: FC erkämpft sich einen Punkt


Der 1. FC Köln hat am Freitagabend nach einem Katastrophen-Start beim VfB Stuttgart noch einen Punkt gerettet. Bereits nach 24 Sekunden gerieten die zunächst völlig überforderten Geißböcke in Rückstand. Ein Elfmeter-Tor von Sebastian Andersson sorgte jedoch für das 1:1 (1:1) und damit für das zweite Unentschieden des FC in Folge. Trotz des Teilerfolgs blieb das Team von Markus Gisdol auch im 15. Spiel in Folge ohne Sieg.

Stuttgart – Markus Gisdol sorgte beim VfB Stuttgart für ein Novum in dieser Saison: Der FC-Trainer schickte zum zweiten Mal in Folge dieselbe Anfangsformation aufs Feld. Die Elf, die gegen Eintracht Frankfurt einen Punkt geholt hatte, durfte sich erneut beweisen. Dabei war klar, dass die Geißböcke beim Aufsteiger eigentlich gewinnen mussten. Um dieses Ziel zu erreichen, wollte Köln von Anfang an hellwach sein und besser in das Spiel starten als in den vier Saisonspielen zuvor. Das ging jedoch komplett in die Hose.

Moment des Spiels

Der Anpfiff ertönte. Stuttgart baute das Spiel auf. Ein einziger Pass durch das Kölner Mittelfeld reichte, um Castro in Szene zu setzen. Skhiri lief nur hinterher, die Kölner Viererkette rückte nicht vor, der VfB kombinierte sich an den Strafraum und Mangala schoss nach 24 Sekunden den Ball zur 1:0-Führung in den Winkel. Ein Traumtor, dem sich die Kölner dem Anschein nach nicht in den Weg stellen wollten. Körperloser Geleitschutz – weniger Verteidigen geht nicht. Ein Glück, dass sich dies nach einer schaurigen Anfangsviertelstunde änderte und letztlich auszahlte.

Fazit

Wieder einmal hat der 1. FC Köln den Start in ein Bundesliga-Spiel verschlafen. Wenn Markus Gisdol dieses Problem nicht schnell behebt, wird sich bald ein anderer Trainer daran probieren müssen. Die Leistungen in den Anfangsminuten dieser Saison sind angsteinflößend schlecht, so auch am Freitagabend in Stuttgart. Woran sich der FC aber orientieren kann, war der Aufschwung nach dem frühen Schock. Spätestens mit dem Ausgleich in der 23. Minute durch Sebastian Andersson zeigte der FC, dass er sehr wohl auch Fußball spielen kann. Man wünscht sich, dass die Geißböcke sich dies noch häufiger trauen. Immer wieder verfielen sie auch beim VfB doch wieder in fluchtartige lange Bälle, anstatt sich kontrolliert spielerisch zu befreien. Kurzum, der FC versaute einmal mehr die Anfangsphase, zeigte im weiteren Verlauf aber gute Ansätze im Spiel nach vorne und verteidigte deutlich besser. Ein zweiter Schritt nach vorne, doch unter dem Strich erneut nur ein Punkt.

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