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Regionalliga wird fortgesetzt – Millionenhilfe für Klubs


Überraschung und Freude in der Regionalliga West: Der Westdeutsche Fußballverband hat entschieden, den Spielbetrieb trotz beschlossener Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie auch im November fortzusetzen. Damit können der 1. FC Köln und die anderen Klubs planen – wenngleich ohne Zuschauer. Doch dafür soll es eine finanzielle Unterstützung des Landes geben.

Köln – In einer Mitteilung des WDFV hieß es, dass „generelle Spielabsagen“ im November „nicht vorgesehen“ seien und die Vereine darüber informiert worden seien, dass der Spielbetrieb wie geplant am 3. und 4. November mit dem 13. Spieltag fortgesetzt werden soll. Die U21 des 1. FC Köln wird damit am Mittwoch sein nächstes Pflichtspiel absolvieren. Im Franz-Kremer-Stadion trifft die Mannschaft von Mark Zimmermann um 19.30 Uhr auf den SV Straelen.

Der WDFV begründete seine Entscheidung damit, dass man mit der NRW-Landesregierung festgelegt habe, „dass die Regionalliga West als Spielklasse mit professionellen Strukturen anzusehen ist und nicht in den Amateurbereich fällt“. Bislang galten lediglich die Bundesliga sowie die Zweite und Dritte Liga als Profi-Ligen. Nun setzten sich die Klubs und der WDFV dafür ein, dass dies anders gesehen wird – mit Erfolg. „Grundlage der Bewertung ist, dass in der Regionalliga West Menschen beschäftigt sind, die ihren Lebensunterhalt überwiegend durch Fußball bestreiten“, hieß es weiter.

Notprogramm in Höhe von 15 Mio. Euro

Zuschauer sind jedoch wie erwartet zu den Spielen nicht zugelassen. Weil jedoch viele Viertliga-Klubs in hohem Maße von Zuschauereinnahmen abhängig sind, hat die NRW-Landesregierung für die betroffenen Viertligisten ein 15-Millionen-Euro-Notprogramm aufgelegt. Wie die Staatskanzlei mitteilte, sollen die zusätzlichen Mittel den auf Ticketverkäufe angewiesenen Mannschaften dabei helfen, finanzielle Engpässe bis hin zur Insolvenz zu vermeiden.

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