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Kölns NLZ-Chef siegte gegen den FC und warnt vor Osnabrück


Wenn der 1. FC Köln am Dienstag im DFB-Pokal den VfL Osnabrück empfängt, treffen die beiden Teams erst zum dritten Mal in ihrer Geschichte in einem Pflichtspiel aufeinander. Die beiden bisherigen Partien fanden in der Saison 2007/08 in der Zweiten Liga statt. Ein Spieler, der damals für Osnabrück auf dem Platz stand, leitet heute das Nachwuchsleistungszentrum des FC: Matthias Heidrich.

Köln – Als der 1. FC Köln am 1. November 2007, einem Donnerstagabend, an der Bremer Brücke antrat, ging alles ganz schnell. Die Mannschaft von Trainer Christoph Daum war noch kaum auf dem Feld, da stand es bereits 0:2. Ein Doppelschlag der Osnabrücker in der 7. und 8. Spielminute setzte die Elf um die Stürmerstars Patrick Helmes und Milivoje Novakovic Schachmatt. Schuon und Reichenberger trafen, Kölns Anschlusstor durch Helmes (59.) führte zu nichts mehr. Auf Seiten des VfL freuten sich nach 90 Minuten vor allem Abwehrchef Thomas Cichon und Matthias Heidrich.

Heidrich spielte noch mit zwei heutigen VfL-Profis zusammen

„Das hat Spaß gemacht“, erinnert sich Heidrich im Gespräch mit dem GEISSBLOG.KOELN an die damaligen Spiele gegen den FC. Das Rückspiel der Osnabrücker im RheinEnergieStadion ging aus Sicht des VfL zwar verloren. Am 29. Spieltag sorgen Helmes und Roda Antar für klare Verhältnisse beim 2:0-Heimsieg der Geißböcke. Doch Heidrich und Co. können bis heute behaupten, das allererste Aufeinandertreffen zwischen dem VfL Osnabrück und dem FC gewonnen zu haben. „Das waren zwei intensive Spiele, an die ich noch gute Erinnerungen habe“, sagt Heidrich, der über Aue und Aachen im Sommer 2007 nach Osnabrück gewechselt war und vier Jahre für die Niedersachsen auflief.

Zu gerne wäre Heidrich am Dienstag ins Stadion gegangen, um das Spiel gegen seinen Ex-Klub zu sehen. Doch Corona macht es unmöglich. „Ich werde gespannt vor dem Fernseher sitzen. Ich hoffe natürlich, dass sich der FC durchsetzt, aber ein, zwei Spieler kenne ich noch von früher.“ Abwehrspieler Timo Beermann war in Heidrichs letzter Saison für den VfL zu den Profis aufgerückt, Konstantin Engel ist ein Osnabrücker Urgestein, mit dem Heidrich seine gesamte Zeit beim VfL zusammenspielte. Beide wechselten zwar nach Heidrichs Zeit zu anderen Klubs, kehrten inzwischen aber wieder zum VfL zurück.

Zwar geht der FC als Bundesligist favorisiert in die Partie gegen den Zweitligisten. Doch Heidrich warnt vor den starken Ex-Kollegen. „Osnabrück ist sehr gefährlich, hat in dieser Saison schon viele Punkte auswärts geholt und können frei aufspielen.“ Zwar verlor der VfL seine beiden letzten Zweitliga-Partien und fiel in der Tabelle aus der Spitzengruppe auf Rang neun zurück. Doch die Mannschaft von Trainer Marco Grote hat bislang nur ein Auswärtsspiel in dieser Saison verloren und bereits zwölf Punkte in sieben Spielen auf fremden Plätzen erspielt. Der FC ist also gewarnt: Der Einzug ins Achtelfinale wird alles andere als ein Spaziergang, wäre für die Geißböcke jedoch finanziell und sportliche von großer Bedeutung.

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