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Pawlak hat verlängert: Gisdols Loblied auf seinen Assistenten


Es war eine Frage mit Zündstoff vor einem Jahr, als Markus Gisdol mit seinem langjährigen Assistenten Frank Kaspari nach Köln kam: Würde das neue Trainerteam des 1. FC Köln sich für André Pawlak oder Manfred Schmid als zweiten Assistenztrainer entscheiden? Es wurde Pawlak. Jetzt hat der Spezialist für die Standards und den Nachwuchs bei den Geißböcken bis 2023 verlängert.

Köln – Horst Heldt bestätigte am Donnerstag, dass Pawlak bereits vor Wochen bis 2023 unterschrieben hat und dem Klub erhalten bleiben wird. Der Sportchef betonte, dass „von vorne herein klar“ gewesen sei, im Zuge der Gisdol-Verlängerung letztlich auch mit Pawlak weitermachen zu wollen. „Wir sind sehr zufrieden mit seiner Arbeit“, sagte Heldt. „André ist ein wichtiger Bestandteil, bringt sich intensiv ein, hat eine klare Meinung und ist absolut loyal.“ Darüber hinaus sei Pawlaks enge Beziehung zum Nachwuchsleistungszentrum als ehemaliger U17- und U21-Trainer wichtig für die Profis.

Das betonte auch Markus Gisdol auf der Pressekonferenz vor dem Spiel der FC-Profis gegen den VfL Wolfsburg am Samstag. „André ist ein absoluter Fachmann und sehr wichtig für die Förderung unserer Talente. Wenn die als Verein auf die Jugend setzen willst, dann brauchst du Trainer wie André, die so gut im NLZ verzahnt sind. Er befasst sich noch viel mehr als ich mit den jungen Spielern. Für den Verein ist es extrem wichtig, so jemanden im Team zu haben.“ Gisdol plädierte zudem dafür, Pawlak „unabhängig der Cheftrainer-Konstellation“ an den Verein zu binden. Heißt: Sollte es irgendwann nicht mehr mit Gisdol und Kaspari weitergehen, würde Gisdol für einen Verbleib Pawlaks beim FC sprechen.

Standard-Experte Pawlak

Diese Rolle des kontinuierlichen Assistenztrainers bei den FC-Profis sollte vor anderthalb Jahren eigentlich Manfred Schmid übernehmen. Damals hatte Ex-Sportchef Armin Veh den einstigen Co-Trainer von Peter Stöger als Dauer-Assistenten vorgesehen und mit einem entsprechenden Vertrag ausgestattet. Doch als Gisdol dann kam und sich gegen Schmid entschied, wurde dieser nur noch als Betreuer für die Leihspieler weiterbeschäftigt, Pawlak übernahm diese Rolle. In dieser Funktion fühlt sich der 49-jährige inzwischen pudelwohl. Zuletzt hatte Gisdol betont, dass Pawlak neben seiner Sonderrolle in der Talentförderung vor allem auch für die Standards bei den Geißböcken zuständig sei. Defensiv halten sich die Kölner bislang nahezu schadlos, kassierten lediglich einen Gegentreffer nach einer Ecke (gegen Gladbach). Dafür sind die Geißböcke offensiv enorm stark, trafen zuletzt dreimal in Folge nach ruhenden Bällen. Ein Verdienst Pawlaks, der diese Qualität nun auch noch bis 2023 beim FC einbringen soll.

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